Vorkurs/Propädeutikum
Info & Inputs
Sabine Hagmann

Die Leitung des Vorkurses begleitet dich durch das Vorkursjahr. Gemeinsam mit deinen Mitschüler_innen erarbeitest du Wissen über kreative Arbeitsprozesse und –methoden. Es wird ergänzt durch inhaltliche Inputs zum gestalterischen und künstlerischen Arbeiten.
Vorkurs/Propädeutikum
Vorkurs/
Propädeutikum
Tauche ein in die Welt der Kunst und Gestaltung. Der Vorkurs verschafft dir Einblicke in eine Vielfalt von Disziplinen und vermittelt dir Grundlagen gestalterischer Arbeit. Unterrichtet wirst du von Gestalter_innen und Künstler_innen. Die ideale Vorbereitung auf eine weiterführende Ausbildung.
 
Genau Hinschauen, Gestalten mit Farben und Formen, räumliches Denken und vieles mehr lernst du in den Grundlagenfächern Zeichnen, Malerei, Fotografie, Grafik sowie dreidimensionale Gestaltung. Performance, Sprache, Video, Kunst- und Kulturgeschichte, Exkursionen und Besuche von Betrieben ergänzen das Angebot. Vermittelt wird dies von Dozierenden, die reichen Erfahrungsschatz aus ihrer gestalterischen oder künstlerischen Berufspraxis mitbringen.
Der Vorkurs der F+F ist von swiss design schools, der Direktorenkonferenz der Schulen für Gestaltung Schweiz, anerkannt. Er bietet ein besonders dichtes Programm und dauert kompakte neun Monate. Die Schüler_innen des Vorkurses sammeln praktische Erfahrungen im Umgang mit Aufgaben, Arbeitsprozessen, Werkzeugen und Material und sie lernen, sich im gestalterischen Berufsfeld zu orientieren. Die Auseinandersetzung mit eigenen gestalterischen Vorstellungen und der Austausch darüber hilft, die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln.
Die Vollzeitausbildung kann entweder nach der obligatorischen Schulzeit oder nach der Matur (Propädeutikum) besucht werden. Die Teilnehmenden erhalten eine solide Basis für weiterführende Ausbildungen – sei es eine Berufslehre, eine Fachklasse oder ein Studiengang an der F+F, einer anderen Höheren Fachschule oder Fachhochschule.
Vorkurs/Propädeutikum
Vorkurs/
Propädeutikum

Zulassungsbedingungen
Abgeschlossene obligatorische Schulzeit und bestandenes Aufnahmeverfahren.
 
Dauer
Neunmonatige Vollzeitausbildung, jeweils Mitte August bis Mitte Mai des Folgejahres. Das erste Quartal des Vorkursjahrs gilt als Probezeit, vor den Herbstferien wird über die definitive Aufnahme entschieden.
 
Kosten
Das Schulgeld beträgt CHF 15 300, welches in drei Raten à CHF 5 100.– jeweils im Voraus zu bezahlen ist. Im Schulgeld ist Basismaterial (Papier, Computernutzung usw.) sowie die Nutzung der Tutorialplatform Lynda inbegriffen. Weiter ist mit Kosten für Stifte, Werkzeuge, Malutensilien, spezielles Fotopapier, Datenträger usw. sowie für Exkursionen zu rechnen. Die Anschaffung eines Macbooks sowie die Lizenzierung des Adobe-CC-Serviceangebots wird empfohlen, aber nicht vorausgesetzt. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.
 
Unterrichtsform
Der Unterricht findet ganztags, an fünf Tagen pro Woche statt. Die meisten Fächer werden tage- oder wochenweise unterrichtet. An einzelnen (Halb-)tagen arbeitest du selbständig an vorgegebenen Aufgaben, freien Projekten oder für deine Bewerbungsmappe.
 
Zeugnis und Abschluss
Nach dem ersten Semester erhältst du ein Zwischenzeugnis, am Ende des Vorkurses das Schlusszeugnis und ein Diplom der F+F. Das von dir erarbeitete Portfolio gibt Auskunft über deine gestalterischen Fähigkeiten und Leistungen.
 
Ausbildungsperspektiven
Gestalterische Berufslehre EFZ in einem Betrieb oder an einer Schule, F+F-Fachklasse Fotografie EFZ oder F+F Fachklasse Grafik EFZ, F+F HF-Studiengänge Kunst, Film, Fotografie, Modedesign oder Visuelle Gestaltung (ohne Matur), Studium an einer Fachhochschule für Gestaltung und Kunst (dafür wird die Matur bzw. Berufsmatur vorausgesetzt).

Vorkurs/Propädeutikum
Du möchtest den Vorkurs besuchen, weisst aber nicht, welche Schule die beste für dich ist?
Der gestalterische Vorkurs ist ein gestalterisch-künstlerisches Orientierungs- und Grundlagenangebot, Du willst dich beruflich auf eine gestalterische Ausbildung konzentrieren. Da ist der gestalterische Vorkurs das Richtige für dich.

Im Vorkurs werden dir gestalterische Grundkenntnisse und Arbeitstechniken in allen Bereichen der Gestaltung und Kunst vermittelt: Vom Zeichnen über die Formen- und Farbenlehre, der grafischen und dreidimensionalen Gestaltung bis zur Fotografie und dem bewegten Bild. Darüber hinaus erhältst du relevantes Wissen über die Kunst- und Kulturgeschichte. Der Vorkurs dauert in der Regel ein Jahr und ist als Vollzeitausbildung angelegt.
 
Die gestalterische Vorbildung hat in der Schweiz eine lange Tradition: Schon im späten 19. Jahrhundert wurden Vorkurse durchgeführt, um die mangelhaften gestalterischen Erfahrungen aus der allgemeinbildenden Grundstufe zu kompensieren. Auch wenn sich die Gestaltungs- und Kunstausbildungen inhaltlich und bildungspolitisch immer wieder verändert und der Zeit angepasst haben, haben diese einjährigen Kurse doch seit 130 Jahren Bestand. 
 
Heute gibt es viele Schulen, die einen Vorkurs oder ein Propädeutikum anbieten (Im Rahmen der Bologna-Reform wurde der Begriff «Propädeutikum» für diejenigen Vorkurse eingeführt, die spezifisch auf ein Studium an einer Fachhochschule vorbereiten. Die Begriffe «Vorkurs» und «Propädeutikum» werden heute oft als Synonyme verwendet). Nicht alle sind auf gleich hohem Niveau, unterscheiden sich in der Seriosität und Professionalität und einige entsprechen eher einem Freizeitangebot.
 
Der Vorkurs der F+F ist eine etablierte und anerkannte Grundausbildung. Die Dozierenden bringen viel Erfahrung aus der Praxis mit und können dich nach Kräften unterstützen. Der F+F-Vorkurs verschafft dir Einblicke in eine Vielfalt von gestalterischen Methoden. Er vermittelt dir alle dafür notwendigen technischen Grundlagen und du sammelst praktische Erfahrungen im Umgang mit Werkzeugen und Material. Im Zentrum der Ausbildung steht die Auseinandersetzung mit deinen gestalterischen Vorstellungen und der Austausch darüber hilft dir, die eigene Persönlichkeit auszubilden.
 
Besuchst den Vorkurs der F+F, erhältst du auch eine realistische Vorstellung von der Arbeit in gestalterisch-künstlerischen Berufen. So kannst du deine Vorstellungen und Ziele hinsichtlich der Berufswahl überprüfen und präzisieren. Schliesslich stellst du die im Unterricht entstandenen Ergebnisse in einem individuell gestalteten Portfolio zusammen. Es ist Grundlage für deine Bewerbung um eine Lehrstelle oder für die Aufnahme an eine Gestalterschule.
 
Der Vorkurs der F+F ist also die ideale Vorbereitung auf eine weiterführende Ausbildung. Denn heute verlangen die meisten Betriebe und Schulen vor Beginn der gestalterischen Lehre oder des gestalterischen Studiums den Besuch eines Vorkurses. Wenn du noch nicht weisst, wo die Reise gehen soll, kannst du im Vorkurs erfahren, welche Berufe und Ausbildungswege es gibt und wo deine Fähigkeiten besonders ausgeprägt sind.
 
Kein seriöser Vorkurs kann dir den Erfolg bei der Lehrstellensuche oder bei der Aufnahmeprüfung für eine Fachklasse und oder einen Studiengang garantieren. Du hast aber die Möglichkeit, den besten Vorkurs für dich zu finden. Wir haben eine Liste mit Fragen zusammengestellt, deren Beantwortung dir helfen soll, den Entscheid für die richtige Schule zu treffen. Die Fragen sollten möglichst alle positiv beantwortet werden können: 
  • Handelt es sich um eine staatliche Schule? 
  • Ist die Institution von Swiss Design Schools (Direktorenkonferenz der Schweizerischen Schulen für Gestaltung) anerkannt?
  • Verfügt die Institution über ein Qualitätszertifikat (EduQua:2012 oder ISO 29990)?
  • Wird klar zwischen einer Vollzeitausbildung und einem berufsbegleitenden Ausbildungsgang unterschieden?
  • Wie ist die Ausbildung aufgebaut? Gibt es eine Übersicht über die Fächer und einen Stundenplan für das ganze Jahr? Wird sichtbar, wann Lehrpersonen anwesend sind und wann die Schüler_innen im Selbststudium arbeiten?
  • Wer sind die Dozierenden? Handelt es sich um erfahrene Lehrpersonen, die auch sonst im Gestaltungs- und Kunstbereich bekannt sind?
  •  In welchen Räumen findet der Unterricht statt? Welche Ressourcen und Infrastrukturen stehen zur Verfügung? Kann das ganze Ausbildungsprogramm darin sinnvoll absolviert werden? Können die Räume besichtigt werden?
  • Wird ein Prüfungsverfahren mit Hausaufgabe, Besprechungen der eigenen Arbeiten sowie ein Eignungsgespräch durchgeführt, das die gestalterisch-künstlerischen Fähigkeiten prüft?
  • Verfügt die Institution über weitere Bildungsangebote (etwa Jugendkurse, Fachklassen, Studiengänge, Weiterbildungskurse)?
  •  Wird die Schule professionell geführt? Werden Informationen über die Geschäftsform und die Finanzen der Schule veröffentlicht?
  • Gibt es ein Sekretariat mit geregelten Öffnungszeiten und einer kompetenten telefonischen Beratung?
  • Werden fundierte Informationen zur Ausbildung auch im Internet veröffentlicht?
Eine abschliessende Bemerkung zu Statistiken über Abgänger_innen, die von Vorkursanbietern veröffentlicht werden: Sie sind mit Vorsicht zu geniessen, denn jede Schule erstellt diese nach eigenem Ermessen, so dass sie sich kaum vergleichen lassen.
 
Die Fachkommission Vorbildung der Swiss Design Schools ghat eine Informationsbroschüre zum gestalterischen Vorkurs/Propädeutikum herausgegeben. Darin sind alle anerkannten Vorkurse aufgelistet (Seiten 16 und 17). Ausserdem empfehlen wir dir, die Informationsveranstaltungen der Schulen vor Ort zu besuchen. So lassen sich unmissverständliche Eindrücke vom Ausbildungsort gewinnen.

Die F+F öffnet zweimal im Jahr seine Türen: Am 20. März und am 27. November 2019 ist Open HouseInfoabende finden am 31. Januar, 20. März, 15. April 2019 statt.

Anmeldung- und Aufnahmeprüfung für das Schuljahr 2019/20
Vorkurs/Propädeutikum
Anmeldung- und Aufnahmeprüfung für das Schuljahr 2019/20
Unterrichtsituation Video Workshop, Foto: Véronique Hoegger
Zulassungsbedingung
Abgeschlossene obligatorische Schulzeit.

Ablauf Aufnahmeprüfung
Nach Eingang der online Anmeldung wirst du zu einem Aufnahmetag eingeladen, zu dem du Arbeitsproben (eigene gestalterische Arbeiten) und das Ergebnis der zuvor gestellten Hausaufgabe mitbringst. Am Aufnahmetag löst du gestalterische Aufgaben und verfasst einen kurzen beschreibenden Text, welcher der Beurteilung deiner Beobachtungsgabe und Ausdrucksfähigkeit dient. In einem persönlichen Gespräch kommen deine Motivation und deine Ziele zur Sprache. Die Aufnahme wird von der Motivation und Begabung abhängig gemacht. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Infoabend
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Online-Anmeldung:
  • Prüfung: Dienstag, 16. April 2019, 10.00–15.30 Uhr
    Verbindliche Anmeldung zur Aufnahmeprüfung und Ausbildung Vorkurs/Propädeutikum Schuljahr 2019/20 mit Start im August 2019.
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Vorkurs/Propädeutikum
Dreidimensionale Gestaltung
Mirjam Bürgin
Martina Vontobel

Du konzipierst und realisierst Objekte und Skulpturen, Modellräume und Inszenierungen in realen Räumen. Die Auseinandersetzung mit Materialität, Körperlichkeit und Räumlichkeit schulst du deine Wahrnehmungsfähigkeit.
Du übst den Umgang mit verschiedenen Materialien und schulst dein räumliches Vorstellungsvermögen. Die eingesetzen Materialien werden auf ihre Plastizität, den Lichteinfall sowie auf ihre  visuellen, haptischen und akustischen Eigenschaften geprüft. Wir befassen uns mit deren kunstgeschichtlichen und gesellschaftlichen Bedeutung, die wir mit Beispielen illustrieren.
Vorkurs/Propädeutikum
Abschlussausstellung
Kurt Stegmann
Sabine Hagmann
Ray Lenzin
Aufbau Abschlussausstellung

In der grossen Ausstellung am Ende des Vorkursjahres zeigst du deine Arbeiten der Öffentlichkeit. Die Präsentation erarbeitest du zusammen mit deiner Klasse und den Dozierenden. Das Leitungsteam des Vorkurses sowie das technische Team der F+F unterstützen dich dabei.

Gemeinsam mit den Dozierenden stellst du eine Auswahl aller deiner Arbeiten aus dem Vorkurs zusammen und präsentierst sie in der grossen Abschlussausstellung der Öffentlichkeit.

Schein und Sein
Fr. 07.12.2018–10.3.2019
Kunstmuseum Lichtenstein
Unsere Dozentin Beate Frommelt ist in der Ausstellung im Kunstmuseum Lichtenstein mit ihren Arbeiten vertreten.
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Vorkurs/Propädeutikum
Dokuwerkstatt
Sarah Infanger
Tina Leimbacher

Während des Vorkursjahrs sammelst du deine entstandenen Arbeiten. Daraus stellst du deine Arbeitsmappe zusammen. Sie dient dir als Grundlage für dein Portfolio oder für eine Bewerbungsmappe.
Du erarbeitest selbständig eine Dokumentation deiner Arbeiten. Zu diesem Zweck  sammelst du Arbeiten aus dem Unterricht und der Freizeit und stellst sie zu einer Bewerbungsmappe oder einem Portfolio zusammen. Du wirst darin unterstützt von den Dozierenden und weiteren Fachpersonen.
Vorkurs/Propädeutikum
Drucken
Astrid Schmid

Angeregt durch Wort oder Text, Zeitgenössisches wie auch Historisches, stellst du Druckstöcke, Schablonen und Formen für den Druck her. Der prozesshafte Arbeitsvorgang regt zu verschiedenen Experimenten an.
Die Originaldruckgrafik ist bei vielen Künstler_innen und Gestalter_innen beliebt. Die handwerklichen Tätigkeiten und der prozesshafte Arbeitsvorgang faszinieren und regen zu verschiedenen Experimenten an. Unterschiedliche Techniken werden im Unterricht besprochen und du arbeitest dann im Bereich des Tief– und Hochdrucks. Der Abzug auf Papier ist seitenverkehrt und offenbart immer Überraschungen. 
Vorkurs/Propädeutikum
Foto: Véronique Hoegger, 2016
Vorkurs/Propädeutikum
Form & Farbe
Martin Kradolfer
Beate Frommelt

Du untersuchst die Wirkung von Farben und deren Gesetzmässigkeiten. Balancierend zwischen Handwerk und Experiment, zwischen Ausdruck und der Entwicklung von eigenen Konzepten, legst du die Basis sowohl für selbständiges zweidimensionales Gestalten als auch für deine künstlerische Praxis.
Du untersuchst die Wirkung von Farben und deren Gesetzmässigkeiten, ergänzt durch Inputs aus der Farbenlehre sowie durch Ausstellungsbesuche. Im Zentrum stehen die Komposition in der Fläche, die Konstruktion und die Interpretation des Raums. Balancierend zwischen Handwerk und Experiment, zwischen Ausdruck und der Entwicklung von eigenen Konzepten arbeitest du prozessorientiert. Deine Entdeckungslust wird in formalen und inhaltlichen Fragen unterstützt. Der individuelle Prozess wird aufgenommen und gefördert im Hinblick auf eigenständige gestalterische Lösungsmöglichkeiten.
Vorkurs/Propädeutikum
Gamedesign
Yasemin Günay
GRAVITY, Pablo Blumer

Mit der professionellen Game–Engine GameMaker entwickelst du dein 2D–Game. Dabei lernst du die Grundlagen dieses Mediums kennen und du befasst dich mit der Gestatlung von Interaktionen.
Was machen gute Games aus? Welche Regelmechanismen verbergen sich hinter der schönen Oberfläche? Wie werden eindrucksvolle Gamegrafiken gestaltet? Wie können Interaktionen programmiert werden –ganz ohne zu programmieren? Wie erzählen wir mit diesem Medium spannende Geschichten? Wie gestalten wir mit minimalen Mitteln atmosphärische Musik und prägnante Sounds?
Vorkurs/Propädeutikum
Software
Franco Bonaventura
Marlon Ilg

Mach dich vertraut mit dem digitalen Werkzeugkasten der Gestaltung von Print– und Screenprodukten.
Im Vordergrund steht das grundlegende technische und arbeitsmethodische Verständnis der Programme InDesign, Photoshop und Illustrator. Du erarbeitest Herangehensweisen und übst sie in Sequenzen, integriert in die Fächer Fotografie und Grafische Gestaltung.
Vorkurs/Propädeutikum
Foto: Véronique Hoegger, 2016
Vorkurs/Propädeutikum
Kunst- & Kulturgeschichte
Sandi Paucic
Tanja Kalt

Du erkennst aktuelle Trends und Tendenzen in Kultur und Gesellschaft und setzt deine eigene Arbeit in in Bezug zur Geschichte. Über die Kunstgeschichte hinaus suchen wir die Auseinandersetzung mit Design, Architektur, Mode und Musik, um Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Disziplinen darzustellen.
Vermittelt werden Meilensteine der Kultur–, Kunst– und Designgeschichte ab dem 19. Jahrhundert . Du entwickelst ein Bewusstsein für die Wirkung und die Konsequenzen gestalterischer Tätigkeiten. Du lernst, davon zeittypische Merkmale in der visuellen Kommunikation herzuleiten sowie deine Arbeit unter Berücksichtigung dieser Aspekte kritisch zu bewerten.
Vorkurs, Sprache & Literatur 2015/16 
Vorkurs/Propädeutikum
Geräusche & Bilder
Silvan Hillmann
Filmstill aus „Saute ma ville“, 1968, Chantal Akerman

Du nimmst Beobachtungen von Geräuschen, Stimmen und Klängen unserer Umgebung als Quelle für die Realisierung eines dreiminütigen Kurzfilms. 
Woraus entsteht eine filmische Idee? Aus einem Gefühl, einem Bild, einem Thema, aus einem Objekt? Anhand verschiedener Filmbeispiele diskutieren wir das Zusammenwirken von bewegten Bildern und Ton und schauen uns formale Eigenschaften dieses zeitbasierten Mediums an. Alleine oder in einer Gruppe entwickelst du aus deinen Tonaufnahmen eine Idee für einen Film. Diese kann auch experimentell angelegt sein. Du arbeitest die Idee aus, planst den Dreh, machst Aufnahmen und verbindest diese im Schnitt zu einem Film. Wir lassen uns überraschen, welche Verwandlungen und Bewegungen sich in diesem Prozess vollziehen und sich uns im fertigen Film zeigen werden
Vorkurs, Redesign, 2017/18