Film HF berufsbegleitend
Cinema & Culture – Vier Tage im Iran
Rudolph Jula
Seit der islamischen Revolution in Iran von 1979 hat kaum ein Land die Meinungen so polarisiert, wie der Staat am Persischen Golf. Die USA nannten (und nennen) es «Reich des Bösen». Es steht als Akteur im Fokus des Syrien-Kriegs und es ist in Machtkämpfe im Irak verwickelt. Wenn es um Atomverhandlungen geht, geht es meistens um Iran. Oft zeigt sich dabei eine einseitige Sicht auf ein Land, dessen Wirklichkeit komplex und vielschichtig ist. Einen Einblick in diese Wirklichkeit gibt uns das iranische Kino, das seit langem und trotz schwieriger Bedingungen poetische Meisterwerke hervorbringt und damit an eine der grossen Weltkulturen anknüpft. Eine Entdeckungsreise.
Film HF berufsbegleitend
Studiengang Film HF berufsbegleitend
Als kreative Persönlichkeit mit Gespür für das bewegte Bild ist der Studiengang Film deine Ausbildung. 

Der berufsbegleitende F+F-Studiengang Film vermittelt dir alle film- und videogestalterischen Kompetenzen, die wichtig sind, um in der Filmbranche bestehen zu können. Dazu gehören sowohl technisches Know-how in Regie, Kamera-, Licht- und Tontechnik als auch die Regeln des Drehbuchschreibens und der Schauspielführung. Du lernst deine Filme zu schneiden und sie mit Inspiration zu vermarkten. Bereits im ersten Jahr konzipierst und realisierst du dein erstes Projekt. 

In Seminaren werden den Studierenden Einblicke in Recherche-, Schreib-, und Interviewtechniken geboten. Weiter lernen sie Kameras, Mikrofone und Licht auf professioneller Stufe zu bedienen und Bildbearbeitungs- und Schnittprogramme einzusetzen. Sie sind unerlässlich für die Postproduktion. Dazu kommt die Vermittlung von Wissen über Filmgeschichte und die Filmanalyse. Regelmässig finden Werkgespräche und Workshops mit namhaften Regisseur*innen, Bild- oder Tongestalter*innen statt. Weil filmisches Erzählen nicht nur auf grossen Leinwänden stattfindet, sondern auch auf unzähligen Kanälen des Internets und sozialer Medien, werden dessen unbegrenzte Möglichkeiten ebenfalls thematisiert.

Die Studierenden können wählen, ob sie sich auf Regiearbeit, Drehbuchschreiben, Auftrags-, Werbe-, Fiction- oder Non-Fiction-Filme, auf Videoproduktion oder Social-Media-Contents konzentrieren wollen. Der Studiengang ist auch Basis für das Engagement in gesellschaftlich relevanten medienpädagogischen Betätigungsfeldern wie etwa der Förderung der Medienkompetenz von Jugendlichen.

Das Studium dauert acht Semester und schliesst mit einem eidgenössisch anerkannten Diplom ab. Fundierte Berufserfahrung kann anerkannt werden, sodass sich das Studium auf drei Jahre verkürzt. Dank überschaubaren Klassengrössen kann die F+F individuell auf die Interessen und Fähigkeiten der Studierenden eingehen. Mit dem Diplom in der Tasche haben die Absolvent*innen mindestens drei eigenständige Film- oder Videoprojekte realisiert. Sie sind bestens vernetzt und in der Lage, freiberuflich oder im Auftragsverhältnis in ganz unterschiedlichen Gebieten der Video- und Filmproduktion zu arbeiten. 

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Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August. Das berufsbegleitende Teilzeitstudium umfasst mindestens 4 320 Lernstunden, verteilt auf acht Semester. Einschlägige Berufserfahrungen und Vorbildungen können in Absprache mit der Studiengangsleitung entsprechend angerechnet werden. Die Veranstaltungen finden jeweils am Donnerstag, Freitag und Samstag statt. Während des Studiums sind die Studierenden zu max. 60% berufstätig.

Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 6 900.– (= CHF 1 150.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur auch ausserhalb der Unterrichtszeiten sowie die Nutzung der Tutorialplattform LinkedIn Learning. Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt. 

Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule
 
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin/dipl. Gestalter HF Kommunikationsdesign mit Vertiefungsrichtung Film.
 
Berufliche Perspektiven
Filmemacher*in; Regisseur*in; Autor*in; Cutter*in; Produktionsleiter*in; Auftragsfilmer*in; Industrie- und Werbefilmer*in; Künstler*in
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Anmeldung, Bewerbung Studiengang Film HF berufsbegleitend
Zulassungsbedingungen
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht einschlägig, bzw. fachspezifisch sein. Bewerber*innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.

Aufnahmeverfahren 
Nach Eingang der Online-Anmeldung sind beim Sekretariat Bewerbungsformular, Motivationsschreiben, Lebenslauf, Arbeits- und Ausbildungszeugnisse sowie allfällige Arbeitsproben einzureichen. Bei positiver Beurteilung der Unterlagen werden die Bewerber*innen zu einem Aufnahmegespräch eingeladen. Danach wird über die Aufnahme in den Studiengang entschieden. Eintritte während des laufenden Semesters sind in der Regel ausgeschlossen. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Infoveranstaltungen
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch von Mo.–Fr. von 9.00–12.00 und von 14.00–17.00 Uhr unter 044 444 18 88. Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.

Online-Anmeldung zum Aufnahmeverfahren:

  • Bewerbung Schuljahr 2022/23, Anmelden bis: 19. Juni 2022
    Ausbildungsbeginn: 29. August 2022
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
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Trailer Diplomfilme 2020

Sneak peek der Diplomfilme 2020: Fremd von Hamed Abdalla, t-OX, Oxidation der Zeit von Julio Barrantes Zunzunegui, Spielen. Lieben. Sterben. von Maria Beierbach, Ex-Nihilo von Bianca GardolaMusterbeispiel von Céline Gretener, Schalentiere von Nina Kovacs, Neid und Hass von Khusraw, YOUR NAME IS CU von Esteban Sandoval Montero, KASJEDRE von Christoph Stahlberger.

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Trailer LETZTE TAGE von Diana Frei
Lukas, Max, Fabi und Tom versuchen, im Shopping-Center ihr Selbstbild zu finden. «Letzte Tage»: So lauten die Anschriften im Ausverkauf. So fühlt sich auch ihre Stimmung an. Es ist ein Gefühl irgendwo zwischen Endzeitstimmung, Zukunftsangst und Lebenslust.
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GLIK - Genossenschaft Leben in Kaiserstuhl, Auftragsarbeit
Die Studierenden des ersten Semesters konnten bereits zu Beginn ihres Studiums eine Auftragsarbeit realisieren. Das Genossenschaftsprojekt GLIK - kurz erklärt. 
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BachserMärt Symphonie
Eine Kuh mit Hörnern spielt mit – und das ist gut so! Auftragsarbeit für den BachserMärt, 2018
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Konzept & Entwicklung Teil 1
Thomas Isler
Im ersten halben Jahr suchen wir filmische Ideen, recherchieren Themen und treffen mögliche Protagonist*innen, diskutieren in der Gruppe die filmische Umsetzung und stellen zum Ende des Semesters ein kleines Dossier mit einem filmischen Konzept her. Im zweiten Semester führen wir Testdrehs durch, begeben uns auf Locationsuche und bereiten den Dreh in der Equipe vor. Dann drehen und schneiden die Studierenden und sie widmen sich der Postproduktion. In der Schnittphase werden die Rohschnitte in der Gruppe diskutiert. Am Ende des Studienjahres präsentieren alle Studierenden einer Jury ihre erste Arbeit.
Recherche & Bibliothek
Samuel Ammann
«Der Umgang mit Büchern führt zum Wahnsinn», sagte der Gelehrte Erasmus von Rotterdam vor 500 Jahren. Im Zeitalter von Google und Wikipedia erhalten Buch und Bibliothek neue Bedeutungen: Sinnlichkeit, Ruhe, Haptik und Kontemplation.

Erkundet werden die schönsten und wichtigsten Bibliotheken, Studierzimmer und Institute Zürichs. Diese Räume eröffnen Zugang zum «Touch of Soul», der durch die Glasoberflächen der Touchscreens mehr und mehr abhanden kommt – Kontakt zu Material, Sein und Verweilen. Wir besuchen das Medieninformationszentrum der ZHdK mit einer Einführung in das Netzwerk und den Suchkatalog von Schweizer Bibliotheken (NEBIS), die Pestalozzi Volksbibliothek, das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft, die auf Kunst spezialisierte Bibliothek des Kunsthauses Zürich sowie die vom Stararchitekten Santiago Calatrava erbaute Bibliothek an der Universität Zürich.

Voraussetzung: Die Studierenden sollen sich ein Recherche-Thema ausdenken. Idealerweise etwas im Bereich Kunst, was für sie/ihn Sinn ergibt, aktuell ist oder einen Bezug zu einem Seminar oder Projekt hat
Mitbringen: Identitätskarte, um die NEBIS-Biblio-Karte der Zürcher Zentralbibliothek zu lösen. Ticket oder Abonnement für die öffentlichen Zürcher Verkehrsmittel
Anmerkung: Die Veranstaltung findet extern statt
Trends der Gegenwart 2000–heute
Franka Grosse
Die Studierenden gewinnen Einblicke in aktuell relevante Designtheorie-Diskurse, reflektieren diese im Kontext der Geschichte der Visuellen Kommunikation und erarbeiten sich dazu eigenen Standpunkte

Die Lehrveranstaltung bietet die Möglichkeit zur Reflexion zeitgenössischer Entwicklungen des Kommunikationsdesigns. Die Studierenden setzen sich mit aktuellen Veränderungen ihres Fachs auseinander, die in Zusammenhängen mit der Globalisierung, der Entwicklung von Technologien und Gesellschaft stehen. Wir reflektieren die angewandte Visuelle Gestaltung im Kontext etwa mit Kunst, Kommerz, Gender, sozialer Gerechtigkeit und Ökologie.
Medienmitteilung
09.09.2021
Die Leitgedanken, die zur Gründung der F+F führten, sind ein Zeugnis zur Verfolgung einer «Radical Education», wie sie von Vorreitern wie Ivan Illich, Paulo Freire und bell hooks propagiert wurde und heute noch immer von zahlrei ...
mehr...
Zeichnen – Basis
Claudia Kübler
Zeichnerische Grundlagen im Visier. In diesem Modul geht es darum, sich zeichnerische Kompetenzen anzueignen und diese zu erweitern, das Medium Zeichnung für sich neu, wieder oder anders zu entdecken.

Die Zeichnung ist nicht nur künstlerisches Ausdrucksmittel, es ist auch ein unmittelbares Werkzeug, um eine Idee oder einen Gedanken schnell und einfach zu visualisieren. Zugleich schärfen die Konzentration und die Zeit, die man sich beim Zeichnen nimmt, den Blick und die Sensibilisierung für die eigene visuelle Wahrnehmung nimmt zu. In diesem Modul werden zeichnerische Grundkompetenzen erweitert, Zeichentechniken erprobt und wir erkunden  die Vielfalt und das Potential des Mediums. Im Zentrum stehen Linie, Schraffur, Skizze, Studie; das Zeichnen aus der Beobachtung, verschiedene räumliche Darstellungsweisen und experimentelle Medien und Techniken.
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Antworten unserer Zeit
Piet Baumgartner
Du debattierst mit den Seminarteilnehmer*innen über zeitgenössische Gegensätze und beantwortest die Frage, welche Rolle du als kunstschaffende Person in unserer Gesellschaft einnimmst? Dieses Seminar eröffnet dir neue Perspektiven, versetzt dich in andere Realitäten und lässt dich (bestenfalls) ratlos zurück.
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Positionen der Fotografie
Sarah Keller
Ana Hofmann
Im Zentrum dieser Vortragsreihe stehen die Fragen, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können? Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder wie sie als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den Gästen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten. Damit zeigen wir ein breites Feld von Positionen auf.
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Dreharbeiten zu RAHMENHANDLUNG, Filmprojekt 2019, R: Bianca Gadola, exp
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Filme Produzieren 2
Mirjam von Arx
Produzent*innen sind verantwortlich für den kreativen, finanziellen und organisatorischen Prozess, der zu einem fertigen Film führt – von der Idee bis zur Auswertung eines Filmes. Anhand konkreter Beispiele vertiefst du in diesem Seminar deine Kenntnisse der Filmproduktion und du lernst, ein Budget und einen Finanzierungsplan zu erstellen. Zu letzterem gehört, sich klassische und alternative Finanzierungsmöglichkeiten wie Crowdfunding zu erschliessen. Du baust dir ein professionelles Umfeld auf und findest Auswertungspartner*innen. Du analysierst sowohl abgeschlossene als auch laufende Filmprojekte. Damit machst du dich mit den Aspekten der Produktion vertraut, die für deine eigenen Filmprojekte wesentlich sind. Du analysierst das Potential und Vermarktungskonzept deines Diplomfilms. Die Produktion deines Films sicherst du rechtlich ab. Alle relevanten Daten zu deinem Film fasst du in einem Dossier zusammen.
Black
Anna-Brigitte Schlittler
Das Lehrangebot Black fokussiert auf aktuelle Positionen des Black Fashion Design, auf Perspektiven in der zeitgenössischen Modefotografie und auf die einflussreiche Bildkultur in den sozialen Medien.

Ausgangspunkt des Lehrangebots ist Black is King: Das visuelle – und sehr modeaffine – Album von Beyoncé präsentiert in einem wahren Bilderrausch eine Fülle von Bezügen zur (Kultur-)Geschichte des afrikanischen Kontinents mit zahlreichen afro-amerikanischen Verflechtungen. Neben Aspekten der verschütteten und unterdrückten Design-Geschichte fokussiert der Unterricht auf aktuelle Positionen des Black Fashion Design, Perspektiven in der zeitgenössischen Modefotografie und auf die einflussreiche Bildkultur in den sozialen Medien.