Anmeldung, Bewerbung Studiengang Fotografie HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger, 2026
Zulassungsbedingungen
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht fachspezifisch sein. Bewerber:innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.
Aufnahmeverfahren
Nach Eingang der
Online-Anmeldung reichst du ein Motivationsschreiben, einen Lebenslauf sowie Arbeits- und Ausbildungszeugnisse ein. Nach Eingang der Online-Anmeldung wird dir eine Prüfungsaufgabe mitgeteilt. Für die Bearbeitung der Aufgabe stehen dir 14 Tage zur Verfügung. Das Resultat reichst du zusammen mit deinem Portfolio ein. Bei positiver Beurteilung der Unterlagen laden wir dich zu einem Aufnahmegespräch ein. Danach wird über die Aufnahme in den Studiengang entschieden. Eintritte während des laufenden Semesters sind in der Regel nicht möglich. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.
Infoveranstaltungen
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.
Wenn du ein Abklärungsgespräch direkt mit der Abteilung wünschst, kannst du deine Fragen gerne per E-Mail an Sarah Widmer richten oder eine 1:1 Beratung buchen.
Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch von Mo.–Fr. von 9.00–12.00 und von 14.00–17.00 Uhr unter 044 444 18 88. Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-Mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.
Online-Anmeldung:
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Schuljahr 2026/27: Anmeldung zum Aufnahmeverfahren verlängert
Anmelden bis 12. Juli 2026, Ausbildungsbeginn: 24. August 2026
Prüfungsgebühr: CHF 150.00
Anmeldung
Studiengang Fotografie HF
Du hast ein Auge für das Bild und willst dich als Fotograf:in positionieren? Im Studiengang Fotografie HF setzt du dich mit aktuellen Fragen sowie mit der Geschichte der Fotografie auseinander und entwickelst darüber hinaus deine persönliche Bildsprache.
Wenige Medien sind einem derart stetigen Wandel unterworfen wie die Fotografie – und das seit bald zwei Jahrhunderten. Die Auseinandersetzung mit ihr verlangt deshalb ein waches Auge und Offenheit. Im
praxisorientierten Studiengang Fotografie erlangst du Kompetenzen, mit denen du fotografische Projekte und Aufträge konzipierest und umsetzt. Du lernst, stehende und bewegte Bilder in unterschiedlichen Zusammenhängen einzusetzen. Anhand konkreter Projekte wendest du das Gelernte in der Praxis an und vertiefst deine individuellen Präferenzen und Interessen. Ziel dabei ist es, sich gekonnt und selbstbewusst in einem Berufsfeld zu bewegen, dessen mediale Grenzen sich zusehends auflösen.
Der Studiengang Fotografie HF vermittelt nebst praktischen Fähigkeiten auch fachspezifische Theorie. In studiengangsübergreifenden Veranstaltungen werden kulturelle und ästhetische Fragen diskutiert. Namhafte Persönlichkeiten referieren zu ausgewählten Themen und führen Workshops durch. Experimente mit verschiedenen Techniken und Materialien erweitern das gestalterische Instrumentarium fortlaufend. Die Arbeiten entstehen sowohl im angewandten Kontext als auch im Hinblick auf eine künstlerische Positionierung. In Ausstellungen und Projektpräsentationen werden die Werke der Studierenden reflektiert.
Der Studiengang Fotografie HF ist das einzige Fotografie-Vollzeitstudium auf HF-Stufe in der Schweiz und dauert sechs Semester. Im ersten Studienjahr stehen analoge und digitale Produktionsverfahren sowie Lichtführung, Studiofotografie und Bildbearbeitung im Mittelpunkt. Im zweiten Studienjahr soll die Entwicklung der eigenen Bildsprache und Autor:innenschaft in der angewandten wie auch der künstlerischen Fotografie gefördert werden. Medienübergreifende Projekte, experimentelle Ansätze und die Zusammenarbeit mit anderen HF-Studiengängen wie
Visueller Gestaltung,
Modedesign,
Film und bildender
Kunst , sowie ein dreimonatiges Praktikum im 3.–5. Semester, erweitern das Feld. Der Umgang mit Bildern, das technische Handwerk, der theoretische Diskurs sowie die Präsentation der eigenen Arbeit werden parallel dazu weiterentwickelt. Während des Diplomsemesters realisieren die Studierenden individuelle Abschlussprojekte.
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Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5 400 Lernstunden, verteilt auf sechs Semester. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden.
Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule, Professional Bachelor
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel
dipl. Kommunikationsdesignerin HF, Professional Bachelor / dipl. Kommunikationsdesigner HF, Professional Bachelor. Die Englische Bezeichnung lautet:
Professional Bachelor in Visual Design.
Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 9 240.– (= CHF 1 540.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur auch ausserhalb der Unterrichtszeiten. Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt.
MacBook
Alle Studierende benötigen für die Ausbildung ein eigenes MacBook gemäss den Mindestanforderungen der Schule. Für Fragen zur Anschaffung des Laptops steht die Schule gerne beratend zur Seite. Aktuelle Geräte können am günstigsten über den
Shop ITZ der
ZHdK gekauft werden: Studierende der F+F erhalten den Studierendenrabatt, wenn der Schülerausweis oder eine Schulbestätigung vorgelegt wird.
Unterrichtssprachen
In den Studiengängen wird mehrheitlich in Deutscher Standardsprache unterrichtet. Einzelne Seminare, Projekte und Vorträge finden in Englisch statt. Alle Studierenden verfügen über ein ausreichendes Sprachniveau in Englisch (B1) oder erwerben sich diese Kompetenz während dem Studium.
Berufliche Perspektiven
Selbstständige Fotograf:in für Freelance- oder Auftragsarbeiten, Bildredakteur:in für Print- und Onlinemedien, Festanstellung bei Bild- und Werbeagenturen oder Vermittler:in in Galerien und Museen.
Du liebst es, mit der Kamera unterwegs zu sein und willst das Fotografien zum Beruf machen? Lerne alle nötigen Kompetenzen praxisnah einzusetzen. Melde dich jetzt schon zum
Aufnahmeverfahren an – auch ohne Matur möglich!
Einblicke in den Alltag des Studiengangs
Fotografie HF
Das filmische Portrait zeigt den Studiengang Fotografie HF sowie die Räumlichkeiten der F+F Schule für Kunst und Design und bietet dazu spannende Einblicke in das Schaffen einzelner Student:innen sowie einer Alumna.
Fotografie, HF, Stilleben, 2025, Pasta
Pasta, Nathalie Leutwiler, 2025
Pasta, Nathalie Leutwiler, 2025
Pasta, Nathalie Leutwiler, 2025
Pasta, Nathalie Leutwiler, 2025
Pasta, Nathalie Leutwiler, 2025
Pasta, Nathalie Leutwiler, 2025
Cansu Yildirann, Oberonya, 2022
Unter der Leitung eines Gastes mit eigener künstlerischer Praxis wird anhand eines Themas oder einer Technik eine Aufgabe umgesetzt. Dabei werden sowohl Fragen nach dem Inhalt als auch der Fotografie als Medium diskutiert. Die entstandene Arbeit wird präsentiert und besprochen.
Fotografie HF, Projekt: Berufsalltag Auftrag für Transhelvetica, Bild: Céline Müller, 2023
Das Recht in der Fotografie
Forensic Architecture, Rafah, 2014
Das Urheberrecht verbindet Fotograf:in und Werk durch umfassenden Schutz. Doch der Motivwahl sind Grenzen gesetzt: Persönlichkeitsrechte und fremdes geistiges Eigentum müssen respektiert werden. Wie lassen sich Konflikte vermeiden oder lösen? Das Seminar vermittelt Orientierung und rechtliche Grundlagen. Du erhältst wertvolle Hilfsmittel und lernst, wie du Beziehungen zu Publikum, Auftraggeber:innen, Agenturen und Verwertungsgesellschaften aktiv mitgestaltest. So sicherst du deine Arbeit rechtlich ab und handelst im professionellen Umfeld souverän und vorausschauend.
Positionen der Fotografie
Bild: Fabienne Gantenbein, Titlis für Transhelvetica, 2023
Im Zentrum dieser Veranstaltungsreihe stehen die Fragen, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder wie sie als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den Gästen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten. Damit wird ein breites Feld von Positionen aufgezeigt.
Josiane Imhasly
Ausstellungen sind Orte der Inspiration, der Information und der kritischen Reflexion. Der gemeinsame Besuch von Fotografie- und Kunstausstellungen – in Kunstmuseen, Kunsthallen, Galerien oder Offspaces – bietet die Gelegenheit, diverse künstlerische und kuratorische Ansätze kennenzulernen. Die vielfältige Schweizer Ausstellungslandschaft bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für die eigene Arbeit. Im Zentrum des Seminars steht die Diskussion über das Gezeigte und die Entwicklung einer eigenen Haltung zum Gesehenen, wodurch das Sprechen über künstlerische Inhalte trainiert wird.
Ilona Szwarc, untitled nr2, 2015
Das Standortgespräch führst du mit der Studiengangsleitung. Im Fokus stehen deine erzielten Fortschritte im vergangenen Schuljahr und die Schwerpunkte und Ziele, welche du im weiterführenden Studium setzen und erreichen willst. Dabei reflektierst du über deine bisherigen Erfahrungen und Entwicklungen, identifizierst Stärken sowie mögliche Verbesserungsbereiche und legst fest, wie du deine Fähigkeiten und weiter vertiefen kannst.
Vanessa Billy, Ouroboros, 2020
Die Studiengangsleitung sowie weitere Fachpersonen stehen dir als Mentor:innen zur Verfügung und besprechen deine Arbeit gemäss deinen individuellen Bedürfnissen mit dir. In dieser praxisnahen Begleitung während der gesamten Studienzeit beraten sie dich in inhaltlichen und technischen Fragen rund um dein Studium.
Foto: Esther Rieser
Studierende der Studiengänge Mode, Fotografie und Visuelle Gestaltung entwickeln in enger Zusammenarbeit ein Konzept für die fotografische Inszenierung der modischen Visionen, welche im Vorfeld von den Modestudierenden erarbeitet wurden. In einem Printprodukt wird die visuelle Narration um die Produkte weiterentwickelt, immer mit dem Ziel, ihren Ausdruck optimal zu unterstützen. Die Zusammenarbeit spiegelt die berufliche Realität wider, in welcher die Rollenverteilung und Autorschaft zwischen Designer:in, Fotograf:in und Art Director:in ausgelotet werden müssen.
Markus Jokela, Sarah Barrs on Her Horses Back, 2013
Die Präsentation deiner Arbeiten gibt Auskunft über deine gestalterische Entwicklung, deinen Arbeitseinsatz sowie deine fachlichen Qualifikationen. Showcase 2 soll dazu anregen, sich des individuellen Lernprozesses bewusst zu werden und die eigene gestalterische Arbeit im Sinne einer persönlichen Standortbestimmung zu reflektieren. Dabei überprüfst du deine Kompetenzen im Hinblick auf das Diplomprojekt und deine Berufsfähigkeit.
Jeremy Hutchison, Global North Clothing Waste, The Messy Truth, 2025, Atmos Magazine, Volume 10
Sozioökonomische, technologische und ökologische Entwicklungen verändern die Mode und unsere Art zu gestalten grundlegend. Welche Trends entstehen, und wie lässt sich Zukunft nachhaltig denken? Du erkundest relevante Strömungen und untersuchst, wie sie Design, Kultur und Kunst prägen könnten. Durch Spekulation, Experiment und kreative Reflexion entwickelst du eigene Perspektiven auf das Morgen. Die Zukunft ist offen – und kann von uns mitgestaltet werden. Are you ready to re-think the Fashion of doing things?
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Voraussetzung: kontinuierliche und aktive Mitarbeit
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Mitbringen: Skizzen- und Arbeitsbuch, Zeichenutensilien und Laptop, wenn vorhanden
Time Out for some Zine Love
Foto: Ilia Vasella
Die Volumes – Art Publishing Days vernetzen selbstpublizierende Verlage und Künstler:innen. Fanzines, Bücher, Plakate und Magazine in Kleinstauflagen werden präsentiert, diskutiert und verkauft. Studierende entwickeln eigene Zines auf Basis einer umfangreichen Bildsammlung. Ziel ist es, mit Bildmaterial zu experimentieren und bewusst neue visuelle Welten und Inhalte zu schaffen. Die Ateliers mutieren zur Bildredaktion und Produktionsstätte: du bist Autor:in und Gestalter:in in einem. Zum Schluss produzierst du die Kleinstauflage und verkaufst sie an eurem Stand.
Beatriz Santiago Muñoz, La Cueva Negra, 2013, Filmstill
Dieses Seminar widmet sich möglichen Strategien der Inszenierung einer Person im Raum. Dabei werden Fragen nach einem sinnvollen Workflow sowie dem bewussten Einsatz von Technik behandelt. Besonderes Augenmerk liegt auf der Gestaltung mit natürlichen Lichtquellen sowie mit Mischlicht. Um sich dem Thema zu nähern, portraitieren die Studierenden eingeladene Personen. Anhand der Portraits werden die Denkweise und Herangehensweise während des Fotografierens in Bezug auf das Zusammenspiel von Figur und Raum reflektiert und diskutiert.
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Mitbringen: Eigene Kamera
Berufspraxis: Portraits on location
Pauline Julier, naturales historiae, 2019, Filmstill
Portraitaufträge on location sind eine Herausforderung: Wir treffen in kurzer Zeit auf für uns neue Persönlichkeiten in einer fremden Umgebung mit oft nicht idealen Bedingungen. In diesem Seminar suchst du gute Hintergründe, spannende Perspektiven, Farben und Lichtquellen. Zudem thematisieren wir den persönlichen Umgang mit der portraitierten Person und realisieren eine Portraitserie mit relativ einfachen technischen Mitteln. Im Seminar werden Beispiele und Shooting-Strategien besprochen und anschliessend die Resultate sowie die gewonnenen Erkenntnisse diskutiert.
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Mitbringen: Eigene Kamera