Modedesign HF
Studiengang
Modedesign HF
Mode ist immer eine Position! Du entwirfst und fertigst Mode im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Strömungen und kultureller Vielfalt. Der Studiengang Modedesign HF vermittelt dir die Kompetenzen zur Ausübung dieses faszinierenden Berufs.

Als Studierende*r erhältst du im Studiengang Modedesign HF eine fundierte handwerkliche, technische und gestalterische Grundlage für deine künftige Berufsausübung als Fashiondesigner*in. Die praxisorientierte Ausbildung fördert konzeptionelles Denken und kreatives Schaffen sowie deine Fähigkeit, Trends und Stiltendenzen frühzeitig auszumachen und dein Wissen in eigenständige und originelle Entwurfsarbeiten einfliessen zu lassen. Du erwirbst das nötige Fachwissen um eigene Entwürfe selbstständig zu realisieren – von der Konzeption, dem Entwurf über die Gestaltung von Schnittmustern bis hin zur Fertigung.

Der Studiengang vermittelt Kenntnisse verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten sowie aktueller Technologien in der Textilindustrie. Neuste Entwicklungen, nicht nur in der Modewelt, sondern auch in der Wirtschaft und Gesellschaft, fliessen stets mit ein. Ebenso wird das Bewusstsein für kulturhistorische Zusammenhänge gefördert. Weiter erarbeiten sich die Studierenden Fähigkeiten, ihre Ideen reflektiert zu vertreten und professionell zu dokumentieren. Grundkenntnisse der finanziellen Geschäftsabwicklung und der gesetzlichen Rahmenbedingungen runden das Angebot ab.

Der Studiengang Modedesign dauert sechs Semester. Im ersten Studienjahr stehen die Vermittlung eines Grundverständnisses für das weite Feld des Modedesigns sowie handwerkliches Basiswissen im Zentrum. Während des Studiums entstehen mit wachsendem Komplexitätsgrad individuelle Kreationen und Projekte. Das Diplomsemester steht im Zeichen der Entwicklung einer eigenen Kollektion.

Die Dozierenden vertreten eine Vielfalt an gestalterischen Positionen. Sie bieten entsprechend wertvolle Vernetzungsmöglichkeiten.

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Modedesign HF
Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5400 Lernstunden, verteilt auf sechs Semester. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden.

Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule
 
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin/dipl.Gestalter HF Produktdesign mit Vertiefungsrichtung Modedesign

Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 8 400.– (= CHF 1 400.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur auch ausserhalb der Unterrichtszeiten sowie die Nutzung der Tutorialplattform Linkedin Learning. Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt.

Berufliche Perspektiven
Freiberufliche*r Modedesigner*in; Assistent*in in Designerteams, in Atelier für individuelle Kund*innen; Mitarbeiter*in in einem Trendbüro, im Handel (Einkauf, Kundenberatung, Merchandising etc.), im Verlagswesen (Moderedaktion, Werbung etc.) oder beim Theater und Film (Ausstattung, Kostüme etc.)
Modedesign HF
Anmeldung, Bewerbung Studiengang Modedesign HF
Zulassungsbedingung
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht fachspezifisch sein. Bewerber*innen können mit Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.

Aufnahmeverfahren
Nach Eingang der Online-Anmeldung werden die Bewerber*innen zu einer Aufnahmeprüfung eingeladen. Zusammen mit den Ergebnissen der Hausaufgabe, die wir vorgängig gestellt haben, bringen die Eingeladenen ein Motivationsschreiben und aussagekräftige persönliche Arbeiten mit (Mappe oder Portfolio). An der Aufnahmeprüfung gilt es, eine konkrete gestalterische Aufgabe zu erarbeiten. Beurteilt werden die Freude am Experiment, Mut und die Fähigkeit zu konzeptionellem Denken sowie Kreativität, Sorgfalt und Durchhaltevermögen. Fällt die Aufnahmeprüfung positiv aus, erfolgt eine Einladung zum Aufnahmegespräch. Anschliessend wird über die definitive Aufnahme entschieden. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Das Aufnahmeverfahren wird nach Absprache mit den Behörden, und unter Berücksichtigung der Schutzmassnahmen, regulär durchgeführt.

Wünschst du ein Abklärungsgespräch direkt mit der Studiengangsleitung? Dann richte deine Fragen per E-Mail direkt an Nicole Schmidt oder Heiner Wiedemann.

Infoveranstaltungen
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch von Mo.–Fr. von 9.00–12.00 und von 14.00–17.00 Uhr unter 044 444 18 88. Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.


Online-Anmeldung zum Aufnahmeverfahren:

  • Bewerbung Schuljahr 2021/22, Aufnahmeprüfung: Samstag, 12. Dezember 2020, 10.00–17.00 Uhr
    Ausbildungsbeginn: 30. August 2021
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Modedesign HF, Diplomkollektion 2019 
Modedesign HF
Fotoreportage: Véronique Hoegger
Frühlingssemester 2021
Pooling – Cultural Studies
Labor: Alltäglich Subversiv
Simon Noa Harder
Warum ist das, was als real, alltäglich und sichtbar gilt, nicht gegeben oder natürlich? Was haben Un*Sichtbarkeiten mit gesellschaftlichen Macht- und Ungleichheitsverhältnissen zu tun? Wie sehen Subversionen aus? Welche Ambivalenzen sind damit verbunden?

Das Lernangebot ist ein Labor. Ausgehend von Alltags-Untersuchungen, künstlerischen Arbeiten, aktivistischen und kulturwissenschaftlichen Positionen geht es um mediale Experimente und um Folgendes:

Alltag umgibt uns wie Wasser. Es hat für verschiedene Positionen ein unterschiedliches Gewicht. Denn es ist geformt von gesellschaftlichen Normen, die «uns» unterschiedlich platzieren. Sie formen Wahrnehmungen, das Denken, was anerkannt werden kann, was unsichtbar bleibt oder hypersichtbar ist. Sie formen gesellschaftliche Ungleichheiten, Macht- und Gewaltverhältnisse. Was hat das mit mit Heteronormativität, Rassismus und Klassismus zu tun? Und was mit «hier»? Wie können Interventionen und subversive Strategien aussehen?
 
Modedesign HF
Fotoreportage: Véronique Hoegger
Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
Modedesign HF, Catwalk im Atelier Hermann Haller 2019 
Modedesign HF
Foto: Véronique Hoegger, 2016
Modedesign HF
Fotoreportage: Véronique Hoegger
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Fotoreportage Catwalk im Atelier Hermann, Véronique Hoegger, 2019
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Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
Modedesign HF
Film Diplommodenschau 2017
Die F+F Schule für Kunst und Design präsentiert sechs Abschlusskollektionen der Studiengang Modedesign HF Diplomandinnen:
 
Mirja Curtius
Natasa Ilic
Laura Inderbitzin
Odilia Keller
Sarah Singh
Dominique Steinegger 
 
Show production & direction: Yannick Aellen & Nicolas Eberhart; Make-up: Team von In-Stage; Fotografie: Pascale Florio; Film: Bianca Gadola, Juli Aellen, Hamed Abdalla, Maria Folmer, Chiara Schawalder; Fachjury: Zuzana Ponicanova, Ruzica Rajcic
 
Mit Unterstützung von: Johann Jacob Rieter-Stiftung, Stofftraum, Stiftung zur Förderung der Zwirnindustrie, Stadt Zürich Kultur
Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
Frühlingssemester 2021
Pooling – Cultural Studies
F+F Kurse für experimentelle Gestaltung Zürich – Beginn: 1. Februar 1971
Michael Hiltbrunner
Filmkurs mit Georg Radanowicz und Urs Lüthi, Screenshot, 1972
Die Gründung der F+F Schule 1971 wird an Originalschauplätzen erforscht; mit damals Beteiligten und mit Begriffen der Cultural Studies zu Kultur/Macht/Identität.

Anfang 1971 wurde mit «Kursen für experimentelle Gestaltung» die F+F Schule gegründet. Die «Förderung der kreativen Fähigkeiten und Entwicklung des künstlerischen Ausdrucks in Einzel- und Gruppenarbeit» stand im Zentrum. Aktuelle Gestaltungsmethoden, Wissensvermittlung, Zusammenhänge zwischen Mensch und Umwelt, optisch-akustische-räumliche Gruppenarbeiten waren Hauptthemen. An Originalschauplätzen und mit Unterstützung von damals Beteiligten erforschen die Studierenden Motivation, Ziele und Umsetzung der Gründung der F+F.
 
Modedesign HF
Fotoreportage: Véronique Hoegger