Film HF berufsbegleitend
Werkgespräche
Daniel Hertli
Urs Lindauer
Du begegnest Vertreter*innen der Filmbranche und erhältst seltene Einblicke in deren Schaffen. Dabei visionierst du aktuelle Arbeiten der Gäste und erfährst so Wissenswertes über die unterschiedlichen künstlerischen Erzähl- und Arbeitsweisen.
Film HF berufsbegleitend
Studiengang Film HF berufsbegleitend
Als kreative Persönlichkeit mit Gespür für das bewegte Bild ist der Studiengang Film deine Ausbildung. 

Der berufsbegleitende F+F-Studiengang Film vermittelt dir alle film- und videogestalterischen Kompetenzen, die wichtig sind, um in der Filmbranche bestehen zu können. Dazu gehören sowohl technisches Know-how in Regie, Kamera-, Licht- und Tontechnik als auch die Regeln des Drehbuchschreibens und der Schauspielführung. Du lernst deine Filme zu schneiden und sie mit Inspiration zu vermarkten. Bereits im ersten Jahr konzipierst und realisierst du dein erstes Projekt. 

In Seminaren werden den Studierenden Einblicke in Recherche-, Schreib-, und Interviewtechniken geboten. Weiter lernen sie Kameras, Mikrofone und Licht auf professioneller Stufe zu bedienen und Bildbearbeitungs- und Schnittprogramme einzusetzen. Sie sind unerlässlich für die Postproduktion. Dazu kommt die Vermittlung von Wissen über Filmgeschichte und die Filmanalyse. Regelmässig finden Werkgespräche und Workshops mit namhaften Regisseur*innen, Bild- oder Tongestalter*innen statt. Weil filmisches Erzählen nicht nur auf grossen Leinwänden stattfindet, sondern auch auf unzähligen Kanälen des Internets und sozialer Medien, werden dessen unbegrenzte Möglichkeiten ebenfalls thematisiert.

Die Studierenden können wählen, ob sie sich auf Regiearbeit, Drehbuchschreiben, Auftrags-, Werbe-, Fiction- oder Non-Fiction-Filme, auf Videoproduktion oder Social-Media-Contents konzentrieren wollen. Der Studiengang ist auch Basis für das Engagement in gesellschaftlich relevanten medienpädagogischen Betätigungsfeldern wie etwa der Förderung der Medienkompetenz von Jugendlichen.

Das Studium dauert acht Semester und schliesst mit einem eidgenössisch anerkannten Diplom ab. Fundierte Berufserfahrung kann anerkannt werden, sodass sich das Studium auf drei Jahre verkürzt. Dank überschaubaren Klassengrössen kann die F+F individuell auf die Interessen und Fähigkeiten der Studierenden eingehen. Mit dem Diplom in der Tasche haben die Absolvent*innen mindestens drei eigenständige Film- oder Videoprojekte realisiert. Sie sind bestens vernetzt und in der Lage, freiberuflich oder im Auftragsverhältnis in ganz unterschiedlichen Gebieten der Video- und Filmproduktion zu arbeiten. 

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Film HF berufsbegleitend
Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August. Das berufsbegleitende Teilzeitstudium umfasst mindestens 4 320 Lernstunden, verteilt auf acht Semester. Einschlägige Berufserfahrungen und Vorbildungen können in Absprache mit der Studiengangsleitung entsprechend angerechnet werden. Die Veranstaltungen finden jeweils am Donnerstag, Freitag und Samstag statt. Während des Studiums sind die Studierenden zu max. 60% berufstätig.

Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 6 900.– (= CHF 1 150.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur auch ausserhalb der Unterrichtszeiten sowie die Nutzung der Tutorialplattform LinkedIn Learning. Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt. 

Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule
 
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin/dipl. Gestalter HF Kommunikationsdesign mit Vertiefungsrichtung Film.
 
Berufliche Perspektiven
Filmemacher*in; Regisseur*in; Autor*in; Cutter*in; Produktionsleiter*in; Auftragsfilmer*in; Industrie- und Werbefilmer*in; Künstler*in
Film HF berufsbegleitend
Anmeldung, Bewerbung Studiengang Film HF berufsbegleitend
Zulassungsbedingungen
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht einschlägig, bzw. fachspezifisch sein. Bewerber*innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.

Aufnahmeverfahren 
Nach Eingang der Online-Anmeldung sind beim Sekretariat Bewerbungsformular, Motivationsschreiben, Lebenslauf, Arbeits- und Ausbildungszeugnisse sowie allfällige Arbeitsproben einzureichen. Bei positiver Beurteilung der Unterlagen werden die Bewerber*innen zu einem Aufnahmegespräch eingeladen. Danach wird über die Aufnahme in den Studiengang entschieden. Eintritte während des laufenden Semesters sind in der Regel ausgeschlossen. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Infoveranstaltungen
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch von Mo.–Fr. von 9.00–12.00 und von 14.00–17.00 Uhr unter 044 444 18 88. Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.

Online-Anmeldung zum Aufnahmeverfahren:
Das Aufnahmeverfahren für das Schuljahr 2020/2021 ist abgeschlossen, es sind keine Plätze mehr verfügbar.

  • Bewerbung Schuljahr 2021/22
    Ausbildungsbeginn 23. August 2021
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Film HF berufsbegleitend
CAT NOIR
CAT NOIR, der letztjährige Diplomfilm von O'Neil Bürgi, legte eine bemerkenswerte Karriere hin und war auf Filmfestivals weltweit zu bestaunen!
Film HF berufsbegleitend
Recht im Film
Noa Bacchetta
Filmprojekte sind kreative Unterfangen mit erheblichem Kosten- und Zeitaufwand sowie einer Vielzahl von Beteiligten. Entsprechend komplexe rechtliche Bezüge und Fragestellungen können sich ergeben. Welchen Schutz durch das Persönlichkeits- oder Urheberrecht geniessen Beteiligte? Was gibt es an Drehorten und bei der Verwendung «fremder» Musik zu beachten? Wie wird all dies vertraglich geregelt? Wie lassen sich rechtliche Konflikte voraussehen, vermeiden und nötigenfalls austragen? Für Filmer*innen ist es von grossem Vorteil, ihre Rechte und vertraglichen Beziehungen verstehen und aktiv mitgestalten zu können. Der Kurs vermittelt die nötigen Grundlagen und Orientierungskompetenz.
Film HF berufsbegleitend
Schauspielführung
Hansjörg Betschart
Gemeinsam mit Schauspieler*innen eine Figur zu entwickeln und sie gemäss den eigenen Vorstellungen zu führen, ist einer der kreativsten und komplexesten Prozesse des Filmemachens. Wie teilst du der/dem Schauspieler*in deine Vorstellungen mit? Wie schaffst du Bedingungen, unter denen sie/er Höchstleistungen erbringt? Wie äusserst du konkrete und umsetzbare Veränderungswünsche? Durch praktische Übungen lernst du die verschiedenen Möglichkeiten der Schauspielführung kennen und du setzt eine Szene filmisch um. Im abschliessenden Plenum ziehen wir gemeinsam mit den Schauspieler*innen ein Fazit und analysieren, was du für deine zukünftige Regiearbeit optimieren kannst.
Kleine Geschichte des Dokumentarfilms
Till Brockmann
Nanook oft the North, USA, 1922

Mit der Erfindung des Films begann auch die Aufzeichnung des Faktischen. Kein Dokumentarfilm liefert jedoch eine «Kopie» der Realität, sondern er ist immer ein manipulatorischer Eingriff, sei es aufgrund der unausweichlichen Transformation durch die Filmtechnik, sei es durch die geistige Haltung und Zielsetzung des Filmemachers oder der Filmemacherin.

Das Seminar liefert einen kleinen Überblick über Geschichte, Stilrichtungen, theoretische Positionen und Ästhetik des Dokumentarfilms. Anhand vieler Clips und sieben Filmen sowie einigen Texten, kommen Themen wie Intervention, Beobachtung und Interaktion zur Sprache, werden Dokumentarfilmer wie Robert Flaherty, Richard Leacock, Frederick Wiseman, Jean-Stéphane Bron, Godfrey Reggio oder Errol Morris vorgestellt. Die Filme werden dabei nicht nur als künstlerisches Produkt, sondern auch in ihrer gesellschaftlichen Funktion beleuchtet.

Film HF berufsbegleitend
Oscar liebt
Chiara Schawalder, 11’, 2018, Diplomfilm (fic)
Oscar ist schwul - das ist kein Problem. Aber Oscar ist verliebt!
Film HF berufsbegleitend
Stoff & Realisation Teil 2
Samuel Ammann
Die Mitstudierenden analysieren deine Idee, der Dozent moderiert und kommentiert sie. Gemeinsam entwickeln wir deine Idee weiter und bereiten auch die Realisierung und Produktionsprozesse vor. Exkurse in die Erzähltheorie und in die Filmanalyse ergänzen das Programm. Im Weiteren sind praktische Übungen sowie Tipps und Tricks für den kreativen und deblockierenden Schreibprozess vorgesehen.
Sound Projekt
Reto Stamm
Du erprobst grundlegende Techniken der Tonaufnahme und -bearbeitung. Damit schaffst du dir die Grundlage für die Arbeit mit Sound in deinen eigenen Projekten. Während des Workshops gestaltest du aus eigenen Aufnahmen selbständig eine kleine Arbeit.

Neben der Arbeit mit Mikrofonen und Tonaufnahmegeräten nimmt Hören und Beurteilen grossen Raum ein: Wir bewerten sowohl selbst aufgenommenes Material als auch Beispiele von «field recordings», akusmatischen Kompositionen und Filmtongestaltungen. Nach einer Einführung in die Funktionen der gängigen Audiosoftware Logic Pro Xarbeitest du selbstständig an deinem eigenen Projekt. Damit schaffst du dir die Grundlage, Sounds in deine eigene Arbeit einzubauen. Vorkenntnisse für die Bedienung von Tonaufnahmegeräten und Audiosoftware sind nicht erforderlich, es kann aber gerne mit eigenen Geräten gearbeitet werden.
 
Film HF berufsbegleitend
Drehbuchschreiben
Samuel Ammann
Du lernst die wichtigsten dramaturgischen Eckpunkte der klassischen 3-Akt-Struktur kennen. Ergänzend behandelt werden alternatives, nonlineares Storytelling im Lang- und Kurzspielfilm sowie Formen des Drehbuches für Dokumentarfilme. Schwerpunkte des Kurses sind Plot, Figuren und Konfliktsetting, Szenendesign, die Layoutformatierung eines fiktionalen Drehbuches und die offenere Form des Dokumentarfilm-Drehbuches. Praktische Übungen sowie Tipps und Tricks für den kreativen und deblockierenden Schreibprozess ergänzen das Programm.
Einführung Farblabor
Regula Müdespacher

Die Auseinandersetzung mit Licht und Farbe im Farblabor ist eine einzigartige physische Erfahrung. Die Einführung in die Filtertechnik und den chemischen Prozess, eröffnet die Möglichkeit, eigenes Bildmaterial zu entwickeln und zu verarbeiten.

Mit dem Kennenlernen der Geräte und den spezifischen Eigenschaften des lichtempfindlichen Materials ist es auch im Farblabor möglich, neben der traditionellen Vergrösserung experimentelle Techniken auszuprobieren und anzuwenden. Durch das Arbeiten in der Dunkelkammer erschliessen sich dir neue Wege der kreativen Umsetzung künstlerischer Ideen. Die Einführung ermöglicht ein selbständiges Arbeiten im Farblabor.

Voraussetzung: Einführung Schwarzweisslabor oder gleichwertige Kenntnisse
Mitbringen: Farbnegativ, falls vorhanden

Adobe Indesign CC
Franco Bonaventura
Sowohl beim Layouten als auch bei der Text- und Bildgestaltung einer Seite und bei der anschliessenden Publikation interagieren Bilder und Texte mit einem definierten Format.

Im Kurs legen wir Dokumente an und verwalten sie. Wir importieren Bilder und Texte und ordnen sie mittels Gestaltungsraster an. Wir bestimmen Schriften und Zeilenabstände und wir arbeiten mit Farben und Formen. Wir üben den Umgang mit Formaten, Seitenformaten, Satzspiegeln, Zeilenabständen und Schriftgrössen. Wir platzieren und transformieren Objekte, Bilder und Grafiken und erstellen Musterseiten, und Druckvorlagen.
 
Film HF berufsbegleitend
LETZTE TAGE, Diplomfilm 2019, R: Diana Frei, fic
Film HF berufsbegleitend
Werkgespräche
Daniel Hertli
Urs Lindauer
Du begegnest Vertreter*innen der Filmbranche und erhältst seltene Einblicke in deren Schaffen. Dabei visionierst du aktuelle Arbeiten der Gäste und erfährst so Wissenswertes über die unterschiedlichen künstlerischen Erzähl- und Arbeitsweisen.
Einführung ins Studium
Christoph Lang
Maria Manzolini
Die Studienanfänger*innen aller HF-Studiengänge verbringen die erste Woche gemeinsam. Der Rektor Christoph Lang führt dich ins Studium ein und erklärt alles Wichtige für ein erfolgreiches Studium an der F+F.

Zur Einführung gehört ein Rundgang durch die Schule mit einem Überblick über alle Infrastrukturen: Werkstatt Zitropress, Fotolabor, Fotostudio, Computerraum, Digitaldruck-, Medien-, und 3D-Werkstatt sowie die Milchbar und natürlich die Ateliers der Abteilungen. Wir erläutern dir den Aufbau des Studiums mit Projekten und Seminaren und du schreibst dich für die Pooling-Angebote des Herbstsemester ein. Maria Manzolini beantwortet gerne alle deine Fragen zu den obligatorischen Angeboten und zu den Wahlangeboten des Poolings per E-Mail
Einführung Schwarzweisslabor
Regula Müdespacher

Das Arbeiten in der Dunkelkammer bietet einen unmittelbaren Zugang zu den fotografischen Prozessen. Die physische Vorgehensweise im Umgang mit lichtempfindlichem Material eröffnet Möglichkeiten, den Zufall in das Arbeitsverfahren miteinzubeziehen.

Diese Einführung bietet Gelegenheit, die vielfältigen Möglichkeiten von analogen Verarbeitungstechniken in der Fotografie kennenzulernen. Du wirst eingeführt in die Nutzung der Geräte, die Handhabung der Chemie und lernst die Arbeitsabläufe im Labor kennen. Unterschiedliche Möglichkeiten im Umgang mit lichtempfindlichen Materialien werden aufgezeigt und ausprobiert.

Modegeschichten
Nicole Schmidt

Die Vorlesungsreihe bietet zugleich Rückblicke und Ausblicke auf die Entwicklung der Mode: In welchen Epochen lassen sich Trends verorten und welche gesellschaftlichen Strömungen haben die Mode beeinflusst und tun es weiterhin?

Cutaway, Rüstung oder Surcotte: In der Geschichte der westlichen Mode markiert das Aufkommen wichtiger Trends und prägender Stücke stets auch einen Moment, in der Kleidung Auskunft über kulturhistorische Tendenzen gibt. Im Zentrum dieser Vorlesungsreihe stehen nicht nur Eckpunkte und markante Kleidungsstücke der Modegeschichte, sondern auch die Diskussion, wie Mode gesellschaftliche Veränderungen sichtbar werden lässt.

Mitbringen: Schreibutensilien