Schnittgestaltung
Susanne Hirt
Zwischen weiten Hemden, die den Körper umspielen und engen Kleidern, die sich wie eine zweite Haut anfühlen, liegt ein grosser gestalterischer Spielraum. Durch Hinzufügen oder Entfernen von Nähten, Abnähern und Falten lassen sich neue Formen finden. Ziel dieses Seminars ist es zu erkunden, wie Weiten integriert und Volumen geschaffen werden können.

Lustvoll und experimentell verhelfen wir dem engen Kleid zu Volumen. Die enge Form zeigt uns den Körper in bekannter Form. Wie mit zusätzlichem Volumen diese Form an Fülle gewinnt, erkundest du anhand von Beispielen und unterschiedlicher Techniken. Ein besonderer Reiz liegt darin, verschiedene Grundformen miteinander zu kombinieren. Im Seminar entdeckst du ausserdem neue Schnitttechniken und lernst Kragenformen, Nahtverlegungen, Verschlussmöglichkeiten und weiteres kennen. Zusammen mit den Erkenntnissen, die du aus dem Seminar ready–to–wear gewinnst, bilden sie wichtige Grundlagen des Schneiderhandwerks.
Modedesign HF
Anmeldung, Bewerbung Studiengang Modedesign HF
Zulassungsbedingung
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Eignungsabklärung. Bewerber*innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.
 
Aufnahmeverfahren
Nach Eingang der Online-Anmeldung werden die Bewerber*innen zu einer Aufnahmeprüfung eingeladen. Zusammen mit den Ergebnissen der Hausaufgabe, die wir vorgängig gestellt haben, bringen die Eingeladenen ein Motivationsschreiben und aussagekräftige persönliche Arbeiten mit (Mappe oder Portfolio). An der Aufnahmeprüfung gilt es, eine konkrete gestalterische Aufgabe zu erarbeiten. Beurteilt werden die Freude am Experiment, Mut und die Fähigkeit zu konzeptionellem Denken sowie Kreativität, Sorgfalt und Durchhaltevermögen. Fällt die Aufnahmeprüfung positiv aus, erfolgt eine Einladung zum Aufnahmegespräch. Anschliessend wird über die definitive Aufnahme entschieden. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Infoveranstaltungen
Die F+F bleibt aufgrund der aktuellen Lage bis am 7. Juni 2020 geschlossen. Sämtliche Veranstaltungen inklusive unsere Infoabende und das Open House vor Ort finden somit zurzeit nicht statt.

Wir bieten dir die Möglichkeit über Zoom am Infoabend teilzunehmen, bitte melde dich per E-Mail an, damit wir dir die Zoom Zugangsdaten zusenden können:

Zoom Infoabend: Dienstag, 9. Juni, 18.30 Uhr, Anmeldung

Wünschst du ein Abklärungsgespräch direkt mit der Studiengangsleitung? Dann richte deine Fragen per E-Mail direkt an Nicole Schmidt oder Heiner Wiedemann.

Das Aufnahmeverfahren wird nach Absprache mit den Behörden, und unter Berücksichtigung der Schutzmassnahmen, regulär durchgeführt.

Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch von 9.00–12.00 und von 13.30–17.00 Uhr unter 044 444 18 88.

Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.

Online-Anmeldung zum Aufnahmeverfahren:

  • Schuljahr 2020/21: Aufnahmeprüfung am Samstag, 27. Juni 2020, 9.30–17.00 Uhr
    Ausbildungsbeginn: 24. August 2020
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Modedesign HF
Studiengang
Modedesign HF
Mode ist immer eine Position! Du entwirfst und fertigst Mode im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Strömungen und kultureller Vielfalt. Der Studiengang Modedesign HF vermittelt dir die Kompetenzen zur Ausübung dieses faszinierenden Berufs.

Als Studierende*r erhältst du im Studiengang Modedesign HF eine fundierte handwerkliche, technische und gestalterische Grundlage für deine künftige Berufsausübung als Fashiondesigner*in. Die praxisorientierte Ausbildung fördert konzeptionelles Denken und kreatives Schaffen sowie deine Fähigkeit, Trends und Stiltendenzen frühzeitig auszumachen und dein Wissen in eigenständige und originelle Entwurfsarbeiten einfliessen zu lassen. Du erwirbst das nötige Fachwissen um eigene Entwürfe selbstständig zu realisieren – von der Konzeption, dem Entwurf über die Gestaltung von Schnittmustern bis hin zur Fertigung.

Der Studiengang vermittelt Kenntnisse verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten sowie aktueller Technologien in der Textilindustrie. Neuste Entwicklungen, nicht nur in der Modewelt, sondern auch in der Wirtschaft und Gesellschaft, fliessen stets mit ein. Ebenso wird das Bewusstsein für kulturhistorische Zusammenhänge gefördert. Weiter erarbeiten sich die Studierenden Fähigkeiten, ihre Ideen reflektiert zu vertreten und professionell zu dokumentieren. Grundkenntnisse der finanziellen Geschäftsabwicklung und der gesetzlichen Rahmenbedingungen runden das Angebot ab.

Der Studiengang Modedesign dauert sechs Semester. Im ersten Studienjahr stehen die Vermittlung eines Grundverständnisses für das weite Feld des Modedesigns sowie handwerkliches Basiswissen im Zentrum. Während des Studiums entstehen mit wachsendem Komplexitätsgrad individuelle Kreationen und Projekte. Das Diplomsemester steht im Zeichen der Entwicklung einer eigenen Kollektion.

Die Dozierenden vertreten eine Vielfalt an gestalterischen Positionen. Sie bieten entsprechend wertvolle Vernetzungsmöglichkeiten.

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Modedesign HF
Zulassungsbedingungen
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht einschlägig, bzw. fachspezifisch sein. Bewerber*innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.

Aufnahmeverfahren
Nach Eingang der Online-Anmeldungen werden die Interessierten zu einer Aufnahmeprüfung eingeladen. Zusammen mit den Ergebnissen der Hausaufgabe, die wir vorgängig gestellt haben, bringen die Eingeladenen ein Motivationsschreiben und aussagekräftige persönliche Arbeiten mit (Mappe oder Portfolio). An der Aufnahmeprüfung gilt es, eine konkrete gestalterische Aufgabe zu lösen. Beurteilt werden die Freude am Experiment, Mut und die Fähigkeit zu konzeptionellem Denken sowie Kreativität, Sorgfalt und Durchhaltevermögen. Während der Aufnahmeprüfung wird ein Aufnahmegespräch geführt. Fällt die Aufnahmeprüfung positiv aus, wird im Anschluss über die definitive Aufnahme entschieden. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5400 Lernstunden, verteilt auf sechs Semester. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden.

Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule
 
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin/dipl.Gestalter HF Produktdesign mit Vertiefungsrichtung Modedesign

Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 8 400.– (= CHF 1 400.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur auch ausserhalb der Unterrichtszeiten sowie die Nutzung der Tutorialplattform Linkedin Learning. Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt.

Berufliche Perspektiven
Freiberufliche*r Modedesigner*in; Assistent*in in Designerteams, in Atelier für individuelle Kund*innen; Mitarbeiter*in in einem Trendbüro, im Handel (Einkauf, Kundenberatung, Merchandising etc.), im Verlagswesen (Moderedaktion, Werbung etc.) oder beim Theater und Film (Ausstattung, Kostüme etc.)
Illustrator
Myriam Kälin
Foto: Myriam Kaelin
Das Adobe-Programm Illustrator ist aus der Modebranche nicht mehr wegzudenken.

Die Digitalisierung von Entwürfen ist für die Zusammenarbeit mit der Textilindustrie ein wichtiger Bestandteil bei der Entstehung einer Kollektion.
Du erlernst und vertiefst die Grundlagen von Adobe Illustrator und bekommst beim Umsetzen eigener Entwurfsarbeiten Einblicke in die Möglichkeiten und Funktionen, die dir das Programm bietet.

Mitbringen: Zeichenutensilien, Arbeitsbuch, Laptop
Kleine Geschichte des Dokumentarfilms
Till Brockmann
Nanook oft the North, USA, 1922

Mit der Erfindung des Films begann auch die Aufzeichnung des Faktischen. Kein Dokumentarfilm liefert jedoch eine «Kopie» der Realität, sondern er ist immer ein manipulatorischer Eingriff, sei es aufgrund der unausweichlichen Transformation durch die Filmtechnik, sei es durch die geistige Haltung und Zielsetzung des Filmemachers oder der Filmemacherin.

Das Seminar liefert einen kleinen Überblick über Geschichte, Stilrichtungen, theoretische Positionen und Ästhetik des Dokumentarfilms. Anhand vieler Clips und sieben Filmen sowie einigen Texten, kommen Themen wie Intervention, Beobachtung und Interaktion zur Sprache, werden Dokumentarfilmer wie Robert Flaherty, Richard Leacock, Frederick Wiseman, Jean-Stéphane Bron, Godfrey Reggio oder Errol Morris vorgestellt. Die Filme werden dabei nicht nur als künstlerisches Produkt, sondern auch in ihrer gesellschaftlichen Funktion beleuchtet.

Bild und Text als Bausteine
Elisabeth Sprenger
Ilia Vasella
In der visuellen Kommunikation setzen sich Botschaften fast immer aus Bild- und Textelementen zusammen.Mittels analytischer und experimenteller Zugänge untersuchen wir unterschiedliche Bild-Text-Verhältnisse: Der Text und das Bild werden als grundlegend verschiedene Zeichensysteme deutlich. Basierend auf dieser Erkenntnis erkunden wir unterschiedliche Bild-Text-Verbindungen. Die Arbeitsformen umfassen Lektüre, Untersuchung, Beschreibung und Entwurf.
Modeentwurf
Monika Amrein
Foto: Monika Amrein
Im Seminar wenden wir spannende Mischtechniken für das Kolorieren an. Damit gewinnen deine Modezeichnungen an Wirkung und deine persönliche Handschrift wird prägnanter. Die Mischtechniken halten wir in kleinen Serien im Arbeitsbuch fest.

Mit schnell gefertigten Skizzen erfasst du den Ausdruck von Kleidungsstücken. Man nennt das Stellungszeichnen. Mit dieser Technik schulst du gleichzeitig dein Auge für Proportionen. Du experimentierst mit verschiedenen Kolorier– und Entwurfstechniken und lernst die Skizze als Instrument zur Ideenfindung und Präzisierung kennen. Abschliessend widmest du dich vertieft einer Entwurfsarbeit. Sie bietet dir Raum für die praktische Anwendung deiner neu erlernten Fähigkeiten. 
Einführung 3D & Ausstellungstechnik
Kurt Stegmann

Du lernst im Kurs die 3D-Werkstatt und die dort geltenden Regeln kennen. Im zweiten Teil befassen wir uns mit praktischen Aspekten der Ausstellungstechnik. Wir stellen dir die wichtigsten Geräte und Werkzeuge der 3D-Werkstatt vor und zeigen dir Produktionsmöglichkeiten auf, die du einsetzen kannst.

Du lernst, wie die Geräte der 3D-Werkstatt zu reinigen und zu pflegen sind und du weisst danach, wie du Unfälle in der Werkstatt verhindern kannst. Im zweiten Teil des Kurses steht die Beantwortung von Fragen der Ausstellungstechnik im Zentrum: Wie befestige, sichere und steuere ich Arbeiten und Geräte? Für die selbstständige Nutzung der 3D-Werkstatt ist der Besuch dieser Einführung obligatorisch.

Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
Fokus Kleid im Druck
Anikó Risch
Dan Cermak
Welche Szene, welcher Blickwinkel, welches Licht wird dem Kleid gerecht und welches Layout, welche Schrift kann seine Ausstrahlung verstärken?

Studierende der Studiengänge Mode, Fotografie und Visuelle Gestaltung entwickeln in enger Zusammenarbeit ein Konzept für die fotografische Inszenierung des Kunstkleides, welches im Vorfeld von den Modestudierenden erarbeitet wurde. In einem Druckprodukt wird die visuelle Narration um das Objekt «Kleid» weiterentwickelt, immer mit dem Ziel, den Ausdruck des Kleides optimal zu unterstützen. Die Zusammenarbeit spiegelt die berufliche Realität wieder, in welcher Rollenverteilung und Autorschaft zwischen Designer*in, Fotograf*in und Grafiker*in (Art Director), ausgelotet werden müssen.

Gemeinsame Lehrveranstaltung der HF-Studiengänge Fotografie, Modedesign und Visuelle Gestaltung.
Wege zum Funktionalismus – Teil 1
Franka Grosse

Aufbauend über vier Semester beschäftigen sich die Studierenden mit angewandter visueller Gestaltung von ca. 1850 bis in die Gegenwart. Teil 1 thematisiert die Geschichte der Visuellen Kommunikation von Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1930er-Jahre.

Die Studierenden lernen am Beispiel von Historismus und der Reformbewegung gestalterische Haltungen des Industriezeitalters in ihrem zeitgeschichtlichen Kontext kennen. Sie machen sich mit Impuls gebenden Einflüssen aus der modernen Kunst vertraut und beobachten, wie eine praktisch funktionale Entwurfshaltung im Design des frühen 20. Jahrhunderts an Bedeutung gewinnt. Über die Auseinandersetzung mit exemplarischen gestalterischen Kräften wie der Arts-and-Crafts-Bewegung oder dem Russischen Konstruktivismus gilt es, ein Verständnis des Begriffs der «Moderne» im Grafik Design zu erarbeiten.

Diplomkollektion-Fabrikation
Nicole Schmidt
Heiner Wiedemann
Try-Outs Janine Staehlin Foto: Anita Vrolijk
Du setzt deine Kollektionsentwürfe gestalterisch, schnitt– und nähtechnisch um. Im Zentrum des Projekts steht die kreative Weiterentwicklung und die Umsetzung einer eigenständigen Kollektion von mindestens fünf Looks. 
Du setzt deine Kollektionsentwürfe gestalterisch, schnitt– und nähtechnisch um. Im Zentrum des Projekts steht die kreative Weiterentwicklung und die Umsetzung einer eigenständigen Kollektion von mindestens fünf Looks.

Sowohl die Atmosphäre als auch der Materialausdruck und die einheitliche Sprache deiner Kollektion sehr wichtig. Sowohl die Wahl der Materialien als auch der überlegte Umgang mit Verarbeitungsmethoden bestimmen die Atmosphäre und die Sprache deiner Kollektion. Die Einzelteile der zusammengestellten Outfits vermitteln die Kernaussage der Kollektion und sollen Emotionen wecken. Mit einer markanten und klar lesbaren gestalterischen Handschrift erarbeitest du spannende Kreationen. Selbstverantwortliches und stilsicheres Arbeiten stehen im Vordergrund der Realisierung deiner Diplomkollektion.
Ready to wear
Esther Annen
Aufbauend auf dem Seminar Nähhandwerk erweiterst du dein nähtechnisches Können. Du ergänzst und erprobst deine Kenntnisse, die du im ersten Semester gewonnen hast. Du wählst zu verschiedenen Schnitten und Materialien passende Verarbeitungsmethoden und perfektionierst sie anschliessend. So entstehen individuelle – und tragbare Resultate – ready to wear.

Der Fokus des Seminars liegt auf subtil verarbeiteten Kleidungsstücken. Du erweiterst dein nähtechnisches Können und vertiefst dein Wissen. In Verbindung mit dem Seminar Schnittgestaltung suchst du zu den verschiedenen Schnitten und Materialien die adäquaten Verarbeitungsmethoden und stärkst deine handwerkliche Fertigkeit. 
Ready to wear
Esther Annen
Foto: Anita Vroljik
Aufbauend auf dem Seminar Nähhandwerk erweiterst du dein nähtechnisches Können. Du ergänzt und erprobst deine Kenntnisse. Weitere Musterstücke wie Krägen, Manschetten, Knopfleisten entstehen und ergänzen deine Sammlung an Musterstücken, die dir als «Nachschlagewerk» dienen.

In Verbindung mit dem Seminar Schnittgestaltung suchst du zu den verschiedenen Schnitten, Details und Materialien die adäquaten Verarbeitungsmethoden und stärkst deine handwerkliche Fertigkeit.
Du lernst anhand von Praxisbeispielen, wie du deine eigenen Ideen umsetzen kannst, und suchst nach material- und designgerechten neuen Lösungen.

Mitbringen: Rollmesser, Nähutensilien, Stoff- und Papierschere, Geodreieck
Einführung Schwarzweisslabor
Regula Müdespacher

Das Arbeiten in der Dunkelkammer bietet einen unmittelbaren Zugang zu den fotografischen Prozessen. Die physische Vorgehensweise im Umgang mit lichtempfindlichem Material eröffnet Möglichkeiten, den Zufall in das Arbeitsverfahren miteinzubeziehen.

Diese Einführung bietet Gelegenheit, die vielfältigen Möglichkeiten von analogen Verarbeitungstechniken in der Fotografie kennenzulernen. Du wirst eingeführt in die Nutzung der Geräte, die Handhabung der Chemie und lernst die Arbeitsabläufe im Labor kennen. Unterschiedliche Möglichkeiten im Umgang mit lichtempfindlichen Materialien werden aufgezeigt und ausprobiert.

Modedesign HF
Fotoreportage Catwalk im Atelier Hermann, Véronique Hoegger, 2019
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Textil
Nicole Schmidt
Produkt: Janine Stählin Foto: Yannick Monteiro
Schnitttechnik, Nähhandwerk, Stoffmanipulation: Du schliesst dein erstes Semester anhand deiner erworbenen Kompetenzen mit einer Projektarbeit ab. Im Zentrum steht das selbständige Erarbeiten eines, in seiner Aussage starken Outfits.

Nach einer Projekt-Einführung kannst du unbeschwert recherchieren, experimentieren, formen, Ideen finden und verwerfen. Dabei triffst du gestalterische Entscheidungen und dokumentierst deinen Arbeitsprozess in einem Arbeitsbuch. Abgeschlossen wird das Projekt mit einer Präsentation, an der du deine Arbeiten im Plenum argumentativ vertreten musst.
Die Diplomkollektion
Anita Vrolijk
Prozess Carla Bravo Valdez Foto: Anita Vrolijk
Im Fokus der Entwicklung der Diplomkollektion steht die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit. Mache ich damit eine klare Aussage? Ist meine gestalterische Handschrift erkennbar? Wie positioniere ich mich mit meiner Kollektion?

Das Diplomkonzept ist die Basis für den Entwurf deiner Kollektion. Mittels verschiedener Experimentier–und Gestaltungsmethoden lässt du aus Inspirationen konkrete Ideen werden. Dabei lässt du Trends aus Kultur und Gesellschaft mit einfliessen. Im Laufe des ganzen Prozesses setzt du dich immer wieder kritisch mit deiner Arbeit auseinander. Dabei stehen Fragen rund um die klare Aussage und der Erkennbarkeit einer eignen Handschrift im Mittelpunkt. Es entsteht eine starke fünfteilige Abschlusskollektion.