$ F+F Studiengang Modedesign HF
One and three Ideas
Salome Hohl
Ole Ukena, Cher, Chair, Share (Hello Joseph), 2011
Konzeptkunst ist seit den 1960er–Jahren einer der einflussreichsten Ansätze in der Kunst. Aber schon bei Leonardo da Vinci oder Marcel Duchamp finden sich konzeptuelle Spuren davon. Was für ein Verständnis von Kunst steht dahinter? Welche Inhalte werden verfolgt?

Nicht die Form oder das künstlerische Erzeugnis definieren in der Konzeptkunst das Werk, sondern die Idee. In den meisten gegenwärtigen Werken hallt dieser Ansatz nach. Konzeptkunst zu verstehen, bedeutet, einen geschärften Blick für aktuelles Kunstschaffen und brisante Themen zu bekommen. Im Seminar versuchen wir den kunsttheoretischen Rahmen zu ergründen und eine Vielfalt an konzeptuellen Praktiken kennenzulernen. Neben den Sitzungen sind zwei Ausstellungsbesuche eingeplant.
Modedesign HF
Studiengang
Modedesign HF
Fashion ist immer im Trend! Du entwirfst und fertigst Mode im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Strömungen und kultureller Vielfalt. Der Studiengang Modedesign HF vermittelt dir die Kompetenzen zur Ausübung dieses faszinierenden Berufs.
 
Als Studierende_r erhältst du im Studiengang Modedesign HF eine fundierte handwerkliche, technische und gestalterische Grundlage für deine künftige Berufsausübung als Fashiondesigner_in. Die praxisorientierte Ausbildung fördert konzeptionelles Denken und kreatives Schaffen sowie deine Fähigkeit, Trends und Stiltendenzen frühzeitig auszumachen und dein Wissen in eigenständige und originelle Entwurfsarbeiten einfliessen zu lassen. Du erwirbst das nötige Fachwissen um eigene Entwürfe selbstständig zu realisieren – von der Konzeption, dem Entwurf über die Gestaltung von Schnittmustern bis hin zur Fertigung. 

Der Studiengang vermittelt Kenntnisse verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten sowie aktueller Technologien in der Textilindustrie. Neuste Entwicklungen, nicht nur in der Modewelt, sondern auch in der Wirtschaft und Gesellschaft, fliessen stets mit ein. Ebenso wird das Bewusstsein für kulturhistorische Zusammenhänge gefördert. Weiter erarbeiten sich die Studierenden Fähigkeiten, ihre Ideen reflektiert zu vertreten und professionell zu dokumentieren. Grundkenntnisse der finanziellen Geschäftsabwicklung und der gesetzlichen Rahmenbedingungen runden das Angebot ab.

Der Studiengang Modedesign dauert sechs Semester. Im ersten Studienjahr stehen die Vermittlung eines Grundverständnisses für das weite Feld des Modedesigns sowie technologisches und handwerkliches Basiswissen im Zentrum. Während des Studiums entstehen mit wachsendem Komplexitätsgrad individuelle Kreationen und Projekte. Das Diplomsemester steht im Zeichen der Entwicklung einer eigenen Kollektion. 

Die Dozierenden vertreten eine Vielfalt an gestalterischen Positionen. Sie bieten entsprechend wertvolle Vernetzungsmöglichkeiten.

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Modedesign HF
Zulassungsbedingungen
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht einschlägig, bzw. fachspezifisch sein. Eignungsabklärung. Bewerber_innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.
 
Aufnahmeverfahren
Nach Eingang der Online-Anmeldung werden die Interessierten zu einer Aufnahmeprüfung eingeladen. Zusammen mit den Ergebnissen der Hausaufgabe, die wir vorgängig gestellt haben, bringen die Eingeladenen ein Motivationsschreiben und aussagekräftige persönliche Arbeiten mit (Mappe oder Portfolio). An der Aufnahmeprüfung gilt es, eine konkrete gestalterische Aufgabe zu erarbeiten. Beurteilt werden die Freude am Experiment, Mut und die Fähigkeit zu konzeptionellem Denken sowie Kreativität, Sorgfalt und Durchhaltevermögen. Zudem haben wir den Wunsch, die Eingeladenen bei einem Aufnahmegespräch persönlich kennen zu lernen. Anschliessend wird über die definitive Aufnahme entschieden. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.
 
Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5400 Lernstunden, verteilt auf sechsSemester. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden. 

Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule
 
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin/dipl.Gestalter HF Produktdesignmit Vertiefungsrichtung Modedesign

Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 8 400.– (= CHF 1 400.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur auch ausserhalb der Unterrichtszeiten sowie die Nutzung der Tutorialplatform Lynda.Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt. 
 
Berufliche Perspektiven
Freiberufliche_r Modedesigner_in; Assistent_in in Designerteams, in Atelier für individuelle Kund_innen; Mitarbeiter_in in einem Trendbüro, im Handel (Einkauf, Kundenberatung, Merchandising etc.), im Verlagswesen (Moderedaktion, Werbung etc.) oder beim Theater und Film (Ausstattung, Kostüme etc.)
Modedesign HF
Anmeldung, Bewerbung Studiengang Modedesign HF
Zulassungsbedingung
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Eignungsabklärung. Bewerber_innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.
 
Aufnahmeverfahren
Nach Eingang der Online-Anmeldung werden die Interessierten zu einer Aufnahmeprüfung eingeladen. Zusammen mit den Ergebnissen der Hausaufgabe, die wir vorgängig gestellt haben, bringen die Eingeladenen ein Motivationsschreiben und aussagekräftige persönliche Arbeiten mit (Mappe oder Portfolio). An der Aufnahmeprüfung gilt es, eine konkrete gestalterische Aufgabe zu erarbeiten. Beurteilt werden die Freude am Experiment, Mut und die Fähigkeit zu konzeptionellem Denken sowie Kreativität, Sorgfalt und Durchhaltevermögen. Zudem haben wir den Wunsch, die Eingeladenen bei einem Aufnahmegespräch persönlich kennen zu lernen. Anschliessend wird über die definitive Aufnahme entschieden. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.

Infoabend
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Online-Anmeldung zum Aufnahmegespräch:
  • Bewerbung Schuljahr 2020/21
    Ausbildungsbeginn: 24. August 2020
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
Einführung Plotter
Felix Hergert
Dominik Zietlow
Wir zeigen dir, wie mit dem Grossformatplotter umzugehen ist. Du lernst den Workflow von der digitalen Datei über die Druckaufbereitung bis zum Print im Weltformat kennen.

Die Möglichkeit, gigantisch grosse Prints zu produzieren, erfordert besondere technische Kenntnisse. Wir überliefern sie anhand von Beispielen. Nach dieser Einführung kannst du den Grossformatplotter selbständig benutzen.
Modedesign HF
Fotoreportage: Véronique Hoegger
Einführung Siebdruck
Yves Sablonier
Während eines Tages lernst du die Geräte und Werkzeuge der Druckwerkstatt «Zitropress» kennen und du erprobst deren Einsatz.

Nach dieser Einführung kannst du die Werkstatt und ihre Geräte und Werkzeuge selbständig für die Realisation deiner Gestaltungsprojekte benutzen.
Schnittentwicklung
Susanne Hirt
Foto:Susanne Hirt
Dieses Seminar weckt die Neugierde auf die experimentelle Schnittentwicklung. Im Vordergrund steht das Kennenlernen von wichtigen schnitttechnischen Methoden. Es entstehen Schnittmuster, die dem Entwurf entsprechen, Details Beachtung schenken und als Grundlage für perfekt sitzende Kleidungsstücke dienen.

Die verschiedenen Grundschnitte von Hose, Jupe und Oberteil sind Ausgangspunkte für die Schnittentwicklung. Davon ausgehend vermittelt dir dieses Seminar die verschiedenen schnitttechnischen Möglichkeiten und fördert das dreidimensionale Vorstellungsvermögen. Die genaue Beachtung von Details ist dabei die Grundlage für ein optimales Fitting. Mithilfe von Try–Outs überprüfst du die Passform der hergeleiteten Schnitte. Ziel dieses Seminars ist es, dich auf experimentelle Art und Weise mit der Schnitttechnik vertraut zu machen.
Visuelle Kommunikation und Gegenwart, 1980 bis heute (Teil 3)
Franka Grosse
Die Lehrveranstaltung bietet dir die Möglichkeit zur Reflexion über zeitgenössische Entwicklungen des Kommunikationsdesigns. Wir betrachten es im Zusammenhang mit der Globalisierung und anderen gesellschaftlichen Entwicklungen sowie mit der Entwicklung der Kommunikationstechnologien.

Professionelle Produktionswerkzeuge, die für die visuelle Kommunikation und für Kunst–und–Design–Plattformen eingesetzt werden können, sind dank der Digitalisierung heute für nahezu alle verfügbar. Die Lehrveranstaltung geht der Frage nach, was die damit verbundene explosiv anwachsende Produktion von Kunst bedeutet. Welche Auswirkungen hat «Do It Yourself» und «Design Yourself» für professionell tätige Designer_innen? Wie verändern sich die Rollen der Autorin/des Autors und wie diejenige der Konsumentin/des Konsumenten? Sind neue gestalterische Spielfelder im Rahmen von «Autorschaft» und «Partizipation» möglich?
Modedesign HF
Fotoreportage: Véronique Hoegger
Arbeitspräsentation 1 Herbstsemester 2019/20
Vernissage
Di. 03.09.2019, ab 17.00 Uhr
Ausstellung
04.–19.09.2019, 09.00–18.00 Uhr, Sa/So geschlossen
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Erdgeschoss
Die HF-Studierenden der Fachrichtungen Fotografie, Modedesign und Visuelle Gestaltung zeigen ihre Projekte, welche im Rahmen der Arbeitspräsentation 1 entstanden sind.
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Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
Die Form, das Ornament
Anita Vrolijk
Foto: Anita Vrolijk
Textildesign trifft auf Modedesign. Wie beeinflusst das Ornament den Gestaltungsprozess eines Kleidungs–Entwurfs? Wie können die Form und die Wiederholung von bestimmten Mustern einander stärken? Wie kreiere ich interessante Stoffe und wie entwickle ich eine eigenständige Formsprache?

Zusammen mit Studierenden der HF Textildesign der Schule für Gestaltung Basel übt ihr konzeptuelles Denken. Ihr entwerft Textil– und Kleiderentwürfe für eine Kollektion von drei Looks. Dabei sind das Verständnis für eine einheitliche Aussage, für den Stil und die Atmosphäre zentral. Wichtig in diesem Gestaltungsprozess sind die Reflektion und die Analyse der eigenen Entscheidungen und Aussagen. Wie individuell ist die Aussage die wir mit der Kollektion machen? Bilden die unterschiedlichen Teile zusammen eine Kollektion? Schritt für Schritt beantwortet ihr diese Fragen.
Modedesign HF
Fotoreportage: Véronique Hoegger
Modedesign, Fotoshootings Diplom 2015 
Modedesign, Abschlussmodenschau 2015 
Mode? Mode!
Anikó Risch
Produkt und Foto:EminaTopalovic
Mode unterliegt einem ständigen Wandel und folgt – wie die Kunst – ihren eigenen Formgesetzen. Du bekommst einen Einblick in das komplexe System «Mode» und erforschst mittels praktischer Übungen deine eigene Haltung in Bezug auf Ästhetik, Innovation und Zeitgeist.

Was ist Mode und wie entsteht sie? Wie wird sie wahrgenommen? Welche Kriterien dienen als Wegweiser für den Designprozess? Welchen Einfluss hat die Kunst auf die Mode? Wie kann zukunftsorientiertes Design generiert werden? Diese Fragestellungen werden anhand von Texten, Ausstellungsbesuchen, Diskussionen und Gestaltungsprojekten untersucht und reflektiert. Das Seminar vermittelt dir einen Einblick in ein komplexes System, welches Ästhetik, Innovationen, Zeitgeist, Emotionen, Funktionen und Konsum miteinander verknüpft.
Farb-Und Materialkonzept
Arienne Birchler
Diplomkollektion Gina Schmid Foto: Nicole Schmidt
Die bewusste und im Zeitgeist verankerte, eigenständige Kombination von Farbe und Material bestimmt die Aussage, den Ausdruck und die Stimmung deiner Diplom–Kollektion wesentlich mit. Du gestaltest ein aussagekräftiges Moodboard, um dieses in einem zweiten Schritt zu analysieren und zu reflektieren. Ziel ist, daraus dein persönliche Farb– und Materialthema zu entwickeln.

Das Farb– und Materialkonzept ist für die Entwicklung deiner Diplomkollektion von Relevanz. Mit dem Moodboard entwirfst du raffinierte Stimmungsbilder. Sie sind die Basis für das Farb– und Materialkonzept deiner Diplomkollektion. Inspirierendes Bildmaterial spielt dabei eine wichtige Rolle. Es hilft dir, dein individuelles Farb– und Materialkonzept für deine Diplomkollektion zu erarbeiten.