Nouvelle Vague
Peter Purtschert
Das Kino neu erfinden. Eine «Epoche», eine Stilrichtung, ein «Genre», eine Produktionsweise? Auf den Spuren einer Legende – mit ganz konkreten Beispielen.

In verschiedenen Ländern, gleichzeitig oder nur minim zeitverschoben, mit einem Zusammengehörigkeitsgefühl, einer Befreiung von traditionellen Produktionsweisen und ästhetischen Konventionen, mit der Wieder– oder Neuentdeckung von frühen Experimenten und radikalen Versuchen verbindet sich mit dem Begriff der «neuen Welle» auch mit der «Erfindung» des Autoren– und Autorinnenfilms und des unabhängigen Filmschaffens.

Filmanalysen und Spurensuchen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfassen ein kurzes Referat oder Arbeitspapier zum Thema.
Modedesign HF
Studiengang
Modedesign HF
Fashion ist immer im Trend! Du entwirfst und fertigst Mode im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Strömungen und kultureller Vielfalt. Der Studiengang Modedesign HF vermittelt dir die Kompetenzen zur Ausübung dieses faszinierenden Berufs.
 
Als Studierende_r erhältst du im Studiengang Modedesign HF eine fundierte handwerkliche, technische und gestalterische Grundlage für deine künftige Berufsausübung als Fashiondesigner_in. Die praxisorientierte Ausbildung fördert konzeptionelles Denken und kreatives Schaffen sowie deine Fähigkeit, Trends und Stiltendenzen frühzeitig auszumachen und dein Wissen in eigenständige und originelle Entwurfsarbeiten einfliessen zu lassen. Du erwirbst das nötige Fachwissen um eigene Entwürfe selbstständig zu realisieren – von der Konzeption, dem Entwurf über die Gestaltung von Schnittmustern bis hin zur Fertigung. 

Der Studiengang vermittelt Kenntnisse verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten sowie aktueller Technologien in der Textilindustrie. Neuste Entwicklungen, nicht nur in der Modewelt, sondern auch in der Wirtschaft und Gesellschaft, fliessen stets mit ein. Ebenso wird das Bewusstsein für kulturhistorische Zusammenhänge gefördert. Weiter erarbeiten sich die Studierenden Fähigkeiten, ihre Ideen reflektiert zu vertreten und professionell zu dokumentieren. Grundkenntnisse der finanziellen Geschäftsabwicklung und der gesetzlichen Rahmenbedingungen runden das Angebot ab.

Der Studiengang Modedesign dauert sechs Semester. Im ersten Studienjahr stehen die Vermittlung eines Grundverständnisses für das weite Feld des Modedesigns sowie technologisches und handwerkliches Basiswissen im Zentrum. Während des Studiums entstehen mit wachsendem Komplexitätsgrad individuelle Kreationen und Projekte. Das Diplomsemester steht im Zeichen der Entwicklung einer eigenen Kollektion. 

Die Dozierenden vertreten eine Vielfalt an gestalterischen Positionen. Sie bieten entsprechend wertvolle Vernetzungsmöglichkeiten.

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Modedesign HF
Zulassungsbedingungen
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht einschlägig, bzw. fachspezifisch sein. Eignungsabklärung. Bewerber_innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.
 
Aufnahmeverfahren
Nach Eingang der Online-Anmeldung werden die Interessierten zu einer Aufnahmeprüfung eingeladen. Zusammen mit den Ergebnissen der Hausaufgabe, die wir vorgängig gestellt haben, bringen die Eingeladenen ein Motivationsschreiben und aussagekräftige persönliche Arbeiten mit (Mappe oder Portfolio). An der Aufnahmeprüfung gilt es, eine konkrete gestalterische Aufgabe zu erarbeiten. Beurteilt werden die Freude am Experiment, Mut und die Fähigkeit zu konzeptionellem Denken sowie Kreativität, Sorgfalt und Durchhaltevermögen. Zudem haben wir den Wunsch, die Eingeladenen bei einem Aufnahmegespräch persönlich kennen zu lernen. Anschliessend wird über die definitive Aufnahme entschieden. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.
 
Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5400 Lernstunden, verteilt auf sechsSemester. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden. 

Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule
 
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin/dipl.Gestalter HF Produktdesignmit Vertiefungsrichtung Modedesign

Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 8 400.– (= CHF 1 400.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur auch ausserhalb der Unterrichtszeiten sowie die Nutzung der Tutorialplatform Lynda.Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt. 
 
Berufliche Perspektiven
Freiberufliche_r Modedesigner_in; Assistent_in in Designerteams, in Atelier für individuelle Kund_innen; Mitarbeiter_in in einem Trendbüro, im Handel (Einkauf, Kundenberatung, Merchandising etc.), im Verlagswesen (Moderedaktion, Werbung etc.) oder beim Theater und Film (Ausstattung, Kostüme etc.)
Modedesign HF
Anmeldung, Bewerbung Studiengang Modedesign HF
Zulassungsbedingung
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Eignungsabklärung. Bewerber_innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.
 
Aufnahmeverfahren
Nach Eingang der Online-Anmeldung werden die Bewerber_innen zu einer Aufnahmeprüfung eingeladen. Zusammen mit den Ergebnissen der Hausaufgabe, die wir vorgängig gestellt haben, bringen die Eingeladenen ein Motivationsschreiben und aussagekräftige persönliche Arbeiten mit (Mappe oder Portfolio). An der Aufnahmeprüfung gilt es, eine konkrete gestalterische Aufgabe zu erarbeiten. Beurteilt werden die Freude am Experiment, Mut und die Fähigkeit zu konzeptionellem Denken sowie Kreativität, Sorgfalt und Durchhaltevermögen. Fällt die Aufnahmeprüfung positiv aus, erfolgt eine Einladung zum Aufnahmegespräch. Anschliessend wird über die definitive Aufnahme entschieden. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Infoabend
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Online-Anmeldung zum Aufnahmeverfahren:
  • Aufnahmeprüfung am Samstag, 9. Mai 2020
    Ausbildungsbeginn: 24. August 2020
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Durch Adrian Pipers Brille
Salome Hohl
Adrian Piper, The Mythic Being: I Embody Everything You Most Hate and Fear, 1975
Die Konzeptkünstlerin Adrian Piper beschäftigt sich unter anderem mit Stereotypen und der Konzeption des Selbst. Durch die Brille Pipers schauen wir auf eine breite thematische und künstlerische Palette der Kunst– und Kulturgeschichte.

Adrian Piper ist Pionierin der Konzept– und Performancekunst, ihr vielfältiges Œuvre umfasst aber auch Zeichnungen, Collagen, sound pieces, Video–Arbeiten und Installationen. Mithilfe von Pipers Kunst und ihren philosophischen Schriften diskutieren wir einerseits verschiedene künstlerische Ausdrucksformen, andererseits besprechen wir wichtige Themen der Gegenwart. Beispielsweise stellen wir Fragen zur gesellschaftlichen Rolle von schwarzen und weiblichen Körpern oder untersuchen Machtstrukturen in der Kunstwelt und der Gesellschaft.
Sound Projekt
Reto Stamm
Du erprobst grundlegende Techniken der Tonaufnahme und –bearbeitung. Damit schaffst du dir die Grundlage für die Arbeit mit Sound in deinen eigenen Projekten. Während des Workshops gestaltest du aus eigenen Aufnahmen selbständig eine kleine Arbeit.

Neben der Arbeit mit Mikrofonen und Tonaufnahmegeräten nimmt Hören und Beurteilen grossen Raum ein: Wir bewerten sowohl selbst aufgenommenes Material als auch Beispiele von «field recordings», akusmatischen Kompositionen und Filmtongestaltungen. Nach einer Einführung in die Funktionen der gängigen Audiosoftware Logic Pro Xarbeitest du selbstständig an deinem eigenen Projekt. Damit schaffst du dir die Grundlage, in deine eigenen Projekte Sounds einzubauen. Vorkenntnisse für die Bedienung von Tonaufnahmegeräten und Audiosoftware sind nicht erforderlich. Es kann aber gerne mit eigenen Geräten gearbeitet werden.
Kamera- & Lichttechnik in der Fotografie
Jos Schmid
Wie belichtet man eine Fotografie? Was ist ein Weissabgleich? Wie wird Kontrast und Auflösung gesteuert? In diesem Seminar vermitteln wir dir die technischen Grundlagen der Fotografie, der Kameratechnik und der Lichtführung.

Du lernst die technischen Grundlagen der Fotografie kennen, bedienst digitale Kameras und setzt dich mit den charakteristischen Eigenheiten von Kamerasystemen und Licht auseinander. Die verschiedenen Möglichkeiten der manuellen Kameraeinstellungen werden auf unterschiedliche Lichtsituationen hin angewendet. In einfachen Übungen vertiefst du deine Kenntnisse auf praktische Weise, um mit vorhandenem, natürlichem Licht sowie mit Kunstlicht arbeiten zu können. Du verwendest in diesem Kurs das Equipment der F+F.
Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
Modedesign, Fotoshootings Diplom 2015 
Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
Modeskizze
Arienne Birchler
Foto: Nicole Schmidt
In diesem Seminar zeigen wir dir Wege und Techniken auf, wie du mit Tempo und neuen Methoden deine Ideen visualisieren kannst.

Aufbauend auf dem Seminar Modeentwurf erstellst du eine grosse Anzahl von Entwürfen. Aus dieser Fülle wählst du aussagekräftige Skizzen aus und finalisierst diese. Dabei setzt du dich intensiv mit Close–ups, Finishings, Rückenansichten und Texturen auseinander. Im Fokus des Seminars stehen die Möglichkeiten, wie du klar machen kannst, was du mit deiner Zeichnung aussagen willst.
Modedesign HF
Film Diplommodenschau 2017
Die F+F Schule für Kunst und Design präsentiert sechs Abschlusskollektionen der Studiengang Modedesign HF Diplomandinnen:
 
Mirja Curtius
Natasa Ilic
Laura Inderbitzin
Odilia Keller
Sarah Singh
Dominique Steinegger 
 
Show production & direction: Yannick Aellen & Nicolas Eberhart; Make-up: Team von In-Stage; Fotografie: Pascale Florio; Film: Bianca Gadola, Juli Aellen, Hamed Abdalla, Maria Folmer, Chiara Schawalder; Fachjury: Zuzana Ponicanova, Ruzica Rajcic
 
Mit Unterstützung von: Johann Jacob Rieter-Stiftung, Stofftraum, Stiftung zur Förderung der Zwirnindustrie, Stadt Zürich Kultur
Farb-Und Materialkonzept
Arienne Birchler
Diplomkollektion Gina Schmid Foto: Nicole Schmidt
Die bewusste und im Zeitgeist verankerte, eigenständige Kombination von Farbe und Material bestimmt die Aussage, den Ausdruck und die Stimmung deiner Diplom–Kollektion wesentlich mit. Du gestaltest ein aussagekräftiges Moodboard, um dieses in einem zweiten Schritt zu analysieren und zu reflektieren. Ziel ist, daraus dein persönliche Farb– und Materialthema zu entwickeln.

Das Farb– und Materialkonzept ist für die Entwicklung deiner Diplomkollektion von Relevanz. Mit dem Moodboard entwirfst du raffinierte Stimmungsbilder. Sie sind die Basis für das Farb– und Materialkonzept deiner Diplomkollektion. Inspirierendes Bildmaterial spielt dabei eine wichtige Rolle. Es hilft dir, dein individuelles Farb– und Materialkonzept für deine Diplomkollektion zu erarbeiten. 
Modedesign HF
Fotoreportage: Véronique Hoegger
Ready to wear
Esther Annen
Aufbauend auf dem Seminar Nähhandwerk erweiterst du dein nähtechnisches Können. Du ergänzst und erprobst deine Kenntnisse, die du im ersten Semester gewonnen hast. Du wählst zu verschiedenen Schnitten und Materialien passende Verarbeitungsmethoden und perfektionierst sie anschliessend. So entstehen individuelle – und tragbare Resultate – ready to wear.

Der Fokus des Seminars liegt auf subtil verarbeiteten Kleidungsstücken. Du erweiterst dein nähtechnisches Können und vertiefst dein Wissen. In Verbindung mit dem Seminar Schnittgestaltung suchst du zu den verschiedenen Schnitten und Materialien die adäquaten Verarbeitungsmethoden und stärkst deine handwerkliche Fertigkeit. 
Arbeitspräsentation 2
Heiner Wiedemann
Anlässlich der Arbeitspräsentation 2 präsentierst du den Gestaltungsprozess, die Schnitte und die Kollektionsteile, die du in den Seminaren Kollektion für ein kontemporäres Modelabel und Looks für ein kontemporäres Modelabel entwickelt hast. Eine schriftliche Reflexion deiner Arbeit rundet die Präsentation ab. Du stellst dich anschliesend den Fragen einer Fachjury.

Die Arbeitspräsentation 2 bildet die Gestaltungsprozesse aus dem 4. Semester ab. Damit die Präsentation gelingt, setzst du dich mit deinem eigenen Arbeitsprozess auseinander. Damit gewinnst du eine klare Haltung und kannst argumentieren.
Cultural Studies – in Action
Michael Hiltbrunner
Mit den prägnanten Infos zu zentralen Begriffen der Cultural Studies realisieren wir eigene Aktionen über unsere Anliegen und suchen ideale Wege für die Sichtbarmachung.

Die Auseinandersetzung mit Gender und Queer Studies, mit Feminismus, Disability Studies und Postkolonialismus, aber auch mit Media Studies und Visual Studies geben wir uns Werkzeuge für die Sichtbarmachung unserer eigenen Anliegen in die Hand. Persönliches, politisches und kulturelles Engagement kann als Aktion, Flugblatt, Sitzstreik, Videoclip oder Modeaccessoire umgesetzt werden. 
Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
Adobe Photoshop CC
Franco Bonaventura
Ein Pixel ist die kleinste Einheit einer Foto. Es ist ein einzelner Bildpunkt. Jedem Pixel wird ein bestimmter digitaler Wert zugewiesen, z. B. ein Farb– und Helligkeitswert. Je mehr Pixel ein Bild definieren, desto schärfer und detaillierter kann es reproduziert werden.

Wir üben die Grundfunktionen von Adobe Photoshop CC ein: den Umgang mit Dateiformaten, Farbmodi, Bildauflösungen, das Zusammensetzen von Bildfragmenten zu einem neuen Bild sowie einfachere Retuschen. Wir nehmen Fotografien auf, um diese anschliessend zu importieren und wir scannen Bilder
aus Publikationen.