Styling
Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin
Kollektion: Gilles Treskatsch Foto: Pamela Castillo
Was macht einen überraschenden Look aus? Du lernst wichtige Aspekte kennen, die bei der Visualisierung deiner Try-Outs, deiner fertigen Produkte die Stimmung deiner Vision widergeben und die Betrachter*innen in deine Welt entführen kann.

Ein aussagekräftiges Foto im Prozess wie auch im Lookbook ist ein Zusammenspiel des Stylings der Kleidungstücke, der Accessoires, des Menschen darin und seiner Erscheinung, der Location, der Pose und der Inszenierung. Welche Rolle übernehmen alle diese Aspekte? Inwiefern beeinflussen sie die Wirkung? Welches Gewicht hat die Inszenierung? Du wählst bewusst alle Details, um die Aussage deiner Kreationen präzise zu unterstützen.

Mitbringen: Arbeitsbuch, Kollektionsteile, Try-Outs, Accessoires
Modedesign HF
Studiengang
Modedesign HF
Mode ist immer eine Position! Du entwirfst und fertigst Mode im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Strömungen und kultureller Vielfalt. Der Studiengang Modedesign HF vermittelt dir die Kompetenzen zur Ausübung dieses faszinierenden Berufs.

Als Studierende*r erhältst du im Studiengang Modedesign HF eine fundierte handwerkliche, technische und gestalterische Grundlage für deine künftige Berufsausübung als Fashiondesigner*in. Die praxisorientierte Ausbildung fördert konzeptionelles Denken und kreatives Schaffen sowie deine Fähigkeit, Trends und Stiltendenzen frühzeitig auszumachen und dein Wissen in eigenständige und originelle Entwurfsarbeiten einfliessen zu lassen. Du erwirbst das nötige Fachwissen um eigene Entwürfe selbstständig zu realisieren – von der Konzeption, dem Entwurf über die Gestaltung von Schnittmustern bis hin zur Fertigung.

Der Studiengang vermittelt Kenntnisse verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten sowie aktueller Technologien in der Textilindustrie. Neuste Entwicklungen, nicht nur in der Modewelt, sondern auch in der Wirtschaft und Gesellschaft, fliessen stets mit ein. Ebenso wird das Bewusstsein für kulturhistorische Zusammenhänge gefördert. Weiter erarbeiten sich die Studierenden Fähigkeiten, ihre Ideen reflektiert zu vertreten und professionell zu dokumentieren. Grundkenntnisse der finanziellen Geschäftsabwicklung und der gesetzlichen Rahmenbedingungen runden das Angebot ab.

Der Studiengang Modedesign dauert sechs Semester. Im ersten Studienjahr stehen die Vermittlung eines Grundverständnisses für das weite Feld des Modedesigns sowie handwerkliches Basiswissen im Zentrum. Während des Studiums entstehen mit wachsendem Komplexitätsgrad individuelle Kreationen und Projekte. Das Diplomsemester steht im Zeichen der Entwicklung einer eigenen Kollektion.

Die Dozierenden vertreten eine Vielfalt an gestalterischen Positionen. Sie bieten entsprechend wertvolle Vernetzungsmöglichkeiten.

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Modedesign HF
Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5400 Lernstunden, verteilt auf sechs Semester. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden.

Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule
 
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin/dipl.Gestalter HF Produktdesign mit Vertiefungsrichtung Modedesign

Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 8 400.– (= CHF 1 400.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur auch ausserhalb der Unterrichtszeiten sowie die Nutzung der Tutorialplattform Linkedin Learning. Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt.

Berufliche Perspektiven
Freiberufliche*r Modedesigner*in; Assistent*in in Designerteams, in Atelier für individuelle Kund*innen; Mitarbeiter*in in einem Trendbüro, im Handel (Einkauf, Kundenberatung, Merchandising etc.), im Verlagswesen (Moderedaktion, Werbung etc.) oder beim Theater und Film (Ausstattung, Kostüme etc.)
Modedesign HF
Anmeldung, Bewerbung Studiengang Modedesign HF
Zulassungsbedingung
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht fachspezifisch sein. Bewerber*innen können mit Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.

Aufnahmeverfahren
Nach Eingang der Online-Anmeldung werden die Bewerber*innen zu einer Aufnahmeprüfung eingeladen. Zusammen mit den Ergebnissen der Hausaufgabe, die wir vorgängig gestellt haben, bringen die Eingeladenen ein Motivationsschreiben und aussagekräftige persönliche Arbeiten mit (Mappe oder Portfolio). An der Aufnahmeprüfung gilt es, eine konkrete gestalterische Aufgabe zu erarbeiten. Beurteilt werden die Freude am Experiment, Mut und die Fähigkeit zu konzeptionellem Denken sowie Kreativität, Sorgfalt und Durchhaltevermögen. Fällt die Aufnahmeprüfung positiv aus, erfolgt eine Einladung zum Aufnahmegespräch. Anschliessend wird über die definitive Aufnahme entschieden. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Das Aufnahmeverfahren wird nach Absprache mit den Behörden, und unter Berücksichtigung der Schutzmassnahmen, regulär durchgeführt.

Wünschst du ein Abklärungsgespräch direkt mit der Studiengangsleitung? Dann richte deine Fragen per E-Mail direkt an Nicole Schmidt oder Heiner Wiedemann.

Infoveranstaltungen
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch von Mo.–Fr. von 9.00–12.00 und von 14.00–17.00 Uhr unter 044 444 18 88. Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.


Online-Anmeldung zum Aufnahmeverfahren:

  • Aufnahmeprüfung Schuljahr 2022/23, Samstag, 11. Dezember 2021, 10.00–17.00 Uhr, Anmelden bis: 28. November 2021
    Ausbildungsbeginn: 29. August 2022
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Modedesign HF
Studiengang Modedesign HF im Interview
Was heisst es, Modedesign an der F+F zu studieren? Das fragt die Ausstellung Wild Thing – Modeszene Schweiz im Museum für Gestaltung. Die Studiengangsleitung Nicole Schmidt und Heiner Wiedemann haben sich an einen Tisch gesetzt, und die Frage beantwortet. Die lange Antwort ist im Museum für Gestaltung zu sehen; die Kurzversion im Frage-Antwort-Ping-Pong hier.

Die Ausstellung Wild Thing – Modeszene Schweiz ist noch bis zum 11.04.2021 im Museum für Gestaltung an der AUsstellungsstrasse zu sehen.
Corporate Design für ein Modelabel
Franco Bonaventura
Lela Scherrer
Corporate Design für ein Modelabel, Karin Venosta, Kevin Holdener, Noemi Müller, 2020, Foto: Claudia Breitschmid
Als Corporate Design wird der visuelle Auftritt einer Organisation oder einer Firma bezeichnet. Wir fragen uns im Projekt, was der Begriff Corporate Design speziell für einen Fashion-Brand bedeutet? Und was ist überhaupt ein Brand? Wie kommunizieren die Verantwortlichen eines Modelabels? Zusammen mit Studierenden des Studiengangs Visuelle Gestaltung analysierst du als erstes die Wirkung von Brands und du erkundest, welche Gemeinsamkeiten beim Logo und der Bildwelt eines Modebrands mit seiner Mode-Kollektion zu erkennen sind. Im Anschluss daran entwickelst du zusammen mit den anderen Studierenden beider Studiengänge eine sowohl der Atmosphäre als auch dem Zielpublikum des Labels entsprechende visuelle Identität. Die Grundlage dafür bildet die Kollektion aus dem Projekt Kollektionsgedanken. Die Teamarbeit spiegelt die berufliche Praxis wieder, in welcher die Rollenverteilung zwischen Auftraggeber*in, Designer*in und Gestalter*in immer wieder ausgelotet werden muss.
Schnittgestaltung
Susanne Hirt
Entwürfe: Leonardo Anic Foto: Nicole Schmidt
Zwischen weiten Hemden, die den Körper umspielen und engen Kleidern, die sich wie eine zweite Haut anfühlen, liegt ein grosser gestalterischer Spielraum. Durch Hinzufügen oder Entfernen von Nähten, Abnähern und Falten lassen sich neue Formen finden.

Ziel dieses Seminars ist es zu erkunden, wie Weite und Volumen geschaffen werden können. Die enge Form zeigt uns den Körper in bekannter Form. Lustvoll und experimentell verhelfen wir dem engen Kleid zu einer neuen Silhouette. Wie das vorhersehbare Kleid an Fülle gewinnt, erkundest du anhand von unterschiedlichen Techniken. Ein besonderer Reiz liegt darin, verschiedene Grundformen miteinander zu kombinieren. Anhand diverser Übungen gewinnst du Sicherheit und erarbeitest dir eine fundierte Basis rund um die Schnitttechnik.

Mitbringen: Massstab, Massband, Geodreieck, Papierschere
Zeichnen – Basis
Michael Günzburger
Was sehe ich da? Wie kommt diese Welt vor meinen Augen mit allen Bedeutungen, Tiefen, Breiten und Höhen in eine Linie auf ein flaches Papier? Ein Zeichnungskurs mit handfesten Anleitungen, Materialien, Stiften und viel Raum für alles andere.

Zeichnen ist direkt. Eine Zeichnung erzählt ebenso viel über die Person, die sie gemacht hat, wie über das, was sie darstellt. In diesem Lehrangebot verbessern wir gezielt und nach individuellen Ansprüchen unsere Fertigkeiten.  Die verschiedenen Zwecke, die Zeichnungen erfüllen können – Mittel der Beobachtung, der Erinnerung, der Verführung oder Hilfsmittel – sind für uns Leitplanken im Kurs. Du lernst Handfestes wie etwa den Umgang mit verschiedenen Papieren und Stiften aber auch Theoretisches über Zeichner*innen oder die diversen möglichen Zeichnungsformate.
Film in der Volksrepublik China
Till Brockmann
Das chinesische Kino trumpft in den letzten Jahren genauso erfolgreich auf, wie es bei uns weitgehend unbekannt ist. Einblicke in dieses vielschichtige Filmwesen sollen das ändern.

Die Filmgeschichte Chinas ist unvermeidlich mit den politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Richtungswechseln der Volksrepublik verbunden. Dennoch – oder grade deswegen – ist sie reich an Genres und Stilformen, an ästhetischen und erzählerischen Besonderheiten. In der Lehrveranstaltung wird sowohl das kommerzielle als auch das an Festivals so erfolgreiche Arthouse-Kino beleuchtet.
Schwer- und Fluchtpunkt ist dabei das Filmschaffen der letzten Jahrzehnte. Auch filmwirtschaftliche Aspekte dürfen bei der Betrachtung des unterdessen grössten Filmmarktes der Welt nicht fehlen.
Farbe, Form, Textur
Iris Delruby Ruprecht
Textilversuche Leonardo Anic Foto: Iris Delruby Ruprecht
Du gestaltest dein thematisches Moodboard und entwickelst ein Farbkonzept. Du experimentierst mit textilen Veränderungen und verdichtest diese in deiner Kollektion im parallel geführten Projekt Kollektionsgedanke.

Aufbauend auf die Seminare des ersten Semesters More than pretty colors, und Materialien im Kontext, vertiefst du deine Kenntnisse. In diesem Seminar, recherchierst, sammelst und selektierst du rund um Materialveränderungen und textile Phänomene. Du experimentierst mit verschiedenen textilen Techniken, tauchst ein in die Welt der Muster und der Materialveränderungen und perfektionierst diese, um adäquat erarbeitete textile Varianten in deine Kollektion einfliessen zu lassen. Dein Moodboard, welches Stimmungen und Farbwelten vermittelt, deine Farbkarte sowie die textilen Veränderungen werden während des Arbeitsprozesses kontinuierlich diskutiert, adaptiert und dokumentiert. Innovative Farb- und Materialkombinationen widerspiegeln dein Kollektionsthema und den Zeitgeist.

Anmerkung: Das Seminar ist offen für Anmeldungen aus der Weiterbildung
Mitbringen: Skizzen- und Arbeitsbuch, Mal- und Zeichenutensilien sowie Laptop, wenn vorhanden
Textil
Nicole Schmidt
Entwurf: Géraldine Reber Foto: Pamela Castillo
Einzel erarbeitete Skills ergeben ein Ganzes. Du schliesst dein erstes Semester anhand deiner erworbenen Kompetenzen mit einer Projektarbeit ab. Im Zentrum steht, ausgehend von einer Stoff-Manipulation, das selbständige Erarbeiten eines, in seiner Aussage starken Kleidungsstücks. 

Nach einer Projekt-Einführung kannst du unbeschwert recherchieren, experimentieren, formen, Ideen finden und verwerfen. Dabei triffst du gestalterische Entscheidungen und dokumentierst deinen Gestaltungsprozess in einem Arbeitsbuch. Abgeschlossen wird das Projekt mit einer Präsentation, an der du deine Arbeiten im Plenum argumentativ vertreten musst.
Modedesign HF
Diplomkollektionen 2020: Otto Onno von Ejra Sunna Brunner
Basis von Ejra Sunna Brunners (*1998, von Glarus Nord GL) Kollektion Otto Onno ist ein hedonistisches Lebensgefühl des Genusses. Dabei lässt sie eine Rockstar-GlamourWelt aus den 1970er-Jahren aufleben, die fasziniert und inspiriert, und die von einem entfesselten Freiheitsdrang und einer absoluten Jetztverbundenheit getragen wird. Der Raum, in dem die Looks gezeigt werden, beschwört diese Stimmung herauf und macht sie fühlbar, ohne die Zuschauer*innen direkt zu involvieren.
Diplomjurierung/Kolloquium
Kollektionspräsentation: Gilles Treskatsch Foto: Pamela Castillo
Ein Höhepunkt: Die Diplomschau! Wir präsentieren einer breiten Öffentlichkeit die Diplomarbeiten. Im Mittelpunkt der Inszenierung stehen die Diplomand*innen. Sie präsentieren ihre Abschlussarbeiten erstmals einem grösseren Publikum!
 
Nach intensiven Zeiten des Entwerfens, Produzierens und Probierens werden die Ergebnisse endlich bewundert und beurteilt. Neben Freund*innen und Verwandten, die den Diplomanden*Innen während der Ausbildungszeit zur Seite standen, sind Exponent*innen der Textil- und Modebranche mit dabei. Es ist der alljährliche Höhepunkt im Studiengang Modedesign.
 
Substanz und Image der Mode-Brands
Heiner Wiedemann
Recherche: Besime Sasivari Foto: Nicole Schmidt
Wie entwickeln sich Kollektionen im Spannungsfeld von Ikonographie der Marke und charismatischer Designer*innen? Wie gehen sie mit dem Gleichgewicht von Tradition und Innovation um? Und welche Rolle spielt die DNA des Labels?

Du setzt dich intensiv mit Aspekten rund um kontemporäre Mode-Brands auseinander. Können die Kollektionen noch den Zeitgeist spiegeln? Wie weit können sie zeitlich datiert werden? Folgen die Kollektionen Trends und hinterlassen sie Spuren? Wie radikal wird das Image poliert – oder wiederbelebt? Abschliessend wählst du ein Label aus. Es dient uns als Basis für das Projekt Kollektion für ein kontemporäres Label und Looks für ein kontemporäres Label.

Mitbringen: Arbeitsbuch, Zeichenutensilien
Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
Modedesign HF, Catwalk im Atelier Hermann Haller 2019 
Modezeichnen
Monika Amrein
Entwürfe: Leila Osmani Foto: Nicole Schmidt
Im Fokus steht das figürliche Zeichnen. Du lernst die Proportionen des Körpers kennen und diese zeichnerisch umzusetzen. Im Zentrum stehen Skills, die es dir ermöglichen, anhand von eigenständigen Skizzen deine Designideen zu kommunizieren.

Anhand des menschlichen Körpers, verschiedener Kleidungsstücke und Drapierungen auf der Büste schulst du das Auge für Linienführungen und Details. Mit Hilfe verschiedener Colorationstechniken entwickelst du aussagekräftige Modezeichnungen. Das genaue Beobachten und Skizzieren gibt dir Sicherheit beim Zeichnen und erlaubt dir Formen herauszukristallisieren und zu thematisieren. So entstehen eigenständige Ideenmuster, die wiederum thematisch gegliedert zur Kollektionsgestaltung verhelfen. 

Anmerkung: Das Seminar ist offen für Anmeldungen aus der Weiterbildung
Mitbringen: Zeichenutensilien, Arbeitsbuch
Fashion Re-Evolution
Iris Delruby Ruprecht
Kommentar: Michelle Pfiffner Foto: Nicole Schmidt
Problematische Aspekte der Modeindustrie sind in aller Munde und sorgen für öffentliche Diskussionen, auch ausserhalb der Szene. Umweltprobleme, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und problematische Ressourcenbeschaffungen

– wie werden diese Themen deine Arbeit als Modedesigner*in beeinflussen?
Das Scheinwerferlicht auf die Rolle der Mode in der Klimakrise hat zweifellos zu Veränderungen in der Branche geführt. Doch es wird immer schwieriger, echte Veränderungen von falschen Versprechungen und leeren Behauptungen zu unterscheiden. Überkonsum ist nach wie vor ein Problem, und die Fast-Fashion-Industrie wächst weiter, trotz den Bemühungen von Klimaaktivist*innen, ökologischere Modelle zu fördern. Neue Marken entstehen unter dem Dach der Nachhaltigkeit, während bestehende Marken Schlagworte in den Wind werfen, um bewusste Verbraucher*innen anzulocken. Aber was bedeutet Nachhaltigkeit wirklich? Gemeinsam erarbeiten wir mögliche Szenarien für eine radikale Veränderung in der Art und Weise, wie Kleidung hergestellt aber auch konsumiert werden kann.

Mitbringen: Skizzen- und/oder Arbeitsbuch, Zeichenutensilien und Laptop wenn vorhanden
Einführung Textil
Esther Annen
Versuche: Leonardo Anic Foto: Nicole Schmidt
Für deine Projekte steht dir ein Nähatelier zur Verfügung. Ziel dieser Einführung ist die fachgerechte Handhabung des Maschinenparks.
 
Welche Maschinen gibt es im Atelier? Wie wird der Bügelautomat bedient? Wann kommt die Overlock-Maschine zum Einsatz und wann der Industrieschnellnäher?
Anhand konkreter Samples lernst du die Bedienung der verschiedenen Maschinentypen. Ferner lernst du mit Pinzette, Schraubenzieher, Pinsel und Maschinenöl die Maschinen einfach und schnell zu reinigen und zu warten. Ob du nun ein Kleidungsstück nähen möchtest oder einfach nur ein Stück Stoff für eine Fotografie oder ein textiles Projekt aufbügeln willst: Am Ende des Kurses kennst du die Möglichkeiten der Maschinen und weisst, wie du sie einsetzen kannst.

Mitbringen: Nähutensilien