Modedesign HF
Anmeldung, Bewerbung Studiengang Modedesign HF
Maryam El Daboussi, Diplom Fashion Show, Claudia Breitschmid, 2026
Zulassungsbedingungen
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht fachspezifisch sein. Bewerber:innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.

Aufnahmeverfahren
Zur Online-Anmeldung reichst du ein Motivationsschreiben, einen Lebenslauf sowie Arbeits- und Ausbildungszeugnisse ein. Nach Eingang der Online-Anmeldung zur Aufnahmeprüfung erhältst du eine Prüfungsaufgabe. Das Resultat der Aufgabe nimmst du zusammen mit deinem Portfolio an die Prüfung mit. Die Aufnahmeprüfung selbst besteht aus der Bearbeitung einer gestalterischen Aufgabe vor Ort sowie einem Aufnahmegespräch. Danach wird über die Aufnahme in den Studiengang entschieden. Eintritte während des laufenden Semesters sind in der Regel nicht möglich.  Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Infoveranstaltungen
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Wünschst du ein persönliches Abklärungsgespräch mit der Studiengangsleitung? Dann sende deine Fragen einfach per E-Mail direkt an die Studiengangsleitung – oder buche gleich ein 1:1-Beratung mit Nicole Schmidt oder Heiner Wiedemann.

Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch von Mo.–Fr. von 9.00–12.00 und von 14.00–17.00 Uhr unter 044 444 18 88. Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-Mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.

Online-Anmeldung:
  • Schuljahr 2027/28: Aufnahmeprüfung: Samstag, 23. Januar 2027, 10.00–17.00 Uhr
    Anmelden bis 10. Januar 2027, Ausbildungsbeginn: 23. August 2027
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Modedesign HF
Studiengang
Modedesign HF

Mode ist immer auch Position! Du entwirfst und fertigst Mode im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Strömungen und kultureller Vielfalt. Der Studiengang Modedesign HF begleitet dich auf deinem Weg zur:zum Fashiondesigner:in.

Die praxisorientierte Ausbildung fördert konzeptionelles Denken, kreatives Schaffen und lässt dich Trends und Stiltendenzen frühzeitig erkennen. Du erwirbst das nötige Fachwissen, um eigene Entwürfe selbstständig zu realisieren – von der Konzeption über den Entwurf und die Gestaltung von Schnittmustern bis hin zur Fertigung.

Aktuelle Technologien in der Textilindustrie werden dir als theoretisches Grundlagenwissen nähergebracht. Neueste Entwicklungen aus Mode, Wirtschaft und Gesellschaft fördern dein Bewusstsein und das Verständnis für kulturhistorische Zusammenhänge. Dadurch bist du in der Lage, deine Arbeit und deine Prozesse reflektiert zu vertreten und professionell zu dokumentieren. Grundkenntnisse der finanziellen Geschäftsabwicklung und der gesetzlichen Rahmenbedingungen runden das Angebot ab.

Der Studiengang Modedesign dauert sechs Semester. Das erste Studienjahr vermittelt dir ein Verständnis für das weite Feld des Modedesigns sowie handwerkliches Basiswissen. Im weiteren Verlauf entstehen individuelle Kreationen und Projekte, die im Diplomsemester zur Entwicklung deiner eigenen Kollektion führen.

Die Dozierenden vertreten eine Vielfalt an gestalterischen Positionen und bieten entsprechend wertvolle interdisziplinäre Vernetzungsmöglichkeiten.

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Modedesign HF
Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5 400 Lernstunden, verteilt auf sechs Semester. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden.

Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule, Professional Bachelor

Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Produktdesignerin HF, Professional Bachelor / dipl. Produktdesigner HF, Professional Bachelor. Die Englische Bezeichnung lautet: Professional Bachelor in Product Design.

Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 9 240.– (= CHF 1 540.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur auch ausserhalb der Unterrichtszeiten. Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt.

MacBook
Alle Studierende benötigen für die Ausbildung ein eigenes MacBook gemäss den Mindestanforderungen der Schule. Für Fragen zur Anschaffung des Laptops steht die Schule gerne beratend zur Seite. Aktuelle Geräte können am günstigsten über den Shop ITZ der ZHdKgekauft werden: Studierende der F+F erhalten den Studierendenrabatt, wenn der Schülerausweis oder eine Schulbestätigung vorgelegt wird.

Unterrichtssprachen
In den Studiengängen wird mehrheitlich in Deutscher Standardsprache unterrichtet. Einzelne Seminare, Projekte und Vorträge finden in Englisch statt. Alle Studierenden verfügen über ein ausreichendes Sprachniveau in Englisch (B1) oder erwerben sich diese Kompetenz während dem Studium.

Berufliche Perspektiven
Freiberufliche:r Modedesigner:in; Assistent:in in Designer:innenteams; in Ateliers für individuelle Kund:innen; Mitarbeiter:in in einem Trendbüro, im Handel (Einkauf, Kundenberatung, Merchandising etc.), im Verlagswesen (Moderedaktion, Werbung etc.) oder beim Theater und Film (Ausstattung, Kostüme etc.).
Modedesign HF
Woher weiss ich, ob Modedesign zu mir passt?
Wenn du neugierig bist, gerne gestaltest und dich für Farben, Formen, Textilien, Kunst und Kultur interessierst, bringst du wichtige Voraussetzungen mit. Ebenso wichtig sind Eigenmotivation, Offenheit und Durchhaltevermögen.
Welche Voraussetzungen brauche ich für das Modedesign-Studium?
Du musst mindestens 18 Jahre alt sein und die Sekundarstufe II abgeschlossen haben, zum Beispiel mit einer Berufslehre oder Mittelschule. Eine Matura ist nicht erforderlich. Deine Vorbildung muss nicht fachspezifisch sein, und handwerkliche Vorkenntnisse in Nähen oder Schnittgestaltung sind keine Voraussetzung. Das entsprechende Basiswissen wird im ersten Studienjahr vermittelt. Ein Gestalterischer Vorkurs oder Propädeutikum ist eine gute Vorbereitung, aber keine Voraussetzung. Entscheidend ist dein gestalterisches Interesse.
Wie läuft das Aufnahmeverfahren ab?
Du meldest dich online zum Aufnahmeverfahren an. Dieses ist in mehrere Schritte gegliedert: Im Vorfeld bereitest du eine Hausaufgabe vor und stellst eine persönliche Mappe mit eigenen Arbeiten zusammen. Am Aufnahmetag bearbeitest du eine dreiteilige Klausurarbeit und führst ein individuelles Gespräch, in welchem wir deine Arbeiten besprechen und dich kennenlernen. Die Anmeldung ist laufend bis spätestens Mitte Juni möglich. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.
Wie ist das Studium aufgebaut und was mache ich konkret?
Das dreijährige Studium startet jeweils Ende August. Du entwickelst eigene Kollektionen – von Konzeption und Materialwahl über Design und Herstellung bis zu Dokumentation, Styling und Präsentation. Projekte, Pooling und Zwischenpräsentationen strukturieren das Studium bis zum Diplom und zur Modeschau. Zu deinen Arbeitsinstrumenten gehören Arbeitsbuch, Textilien, Zeichenutensilien, Computer und Nähmaschinen. KI-Tools werden insbesondere in der Bildgenese reflektiert und experimentell eingesetzt. Kreatives und konzeptionelles Denken, Experimentieren, Teamfähigkeit und eine eigene gestalterische Haltung bleiben aber umso wichtiger. Auch ein Praktikum gehört zum Studium; bei der Suche unterstützt dich die Studiengangsleitung.
Wie viel Zeit muss ich für das Studium einplanen?
Das Modedesign-Studium ist ein Vollzeitstudium. Du bist in der Regel an drei bis vier Tagen pro Woche vor Ort und planst zusätzlich Zeit für Selbststudium und eigenständiges Arbeiten ein. Je nach Projektphase kann dieser Aufwand unterschiedlich hoch sein. Die Räume und die Infrastruktur der F+F kannst du auch am Abend und am Wochenende für individuelles Arbeiten nutzen. Zwischen den Semestern sowie teilweise während des Semesters gibt es unterrichtsfreie Zeiten.
Kann ich neben dem Studium arbeiten?
Arbeiten neben dem Studium ist grundsätzlich möglich. Wie gut sich beides vereinbaren lässt, hängt von den Arbeitszeiten, der Flexibilität deiner Arbeitsstelle und deiner persönlichen Belastbarkeit ab. Die Stundenpläne werden zwei bis drei Monate vor Semesterbeginn publiziert. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass es während dem Semester zu kleineren Terminverschiebungen kommt.
Was ist besonders am Modedesign-Studium an der F+F?
Du studierst in kleinen Gruppen mit 7 bis 14 Studierenden pro Jahr und arbeitest eng mit Dozierenden zusammen, die selbst aus der Praxis kommen. Die F+F arbeitet projekt- und prozessorientiert und bietet viel Raum für individuelle Entwicklung und experimentelles Arbeiten. Als unabhängige Schule kann sie Inhalte und Lehrformen flexibel gestalten. Anders als für ein Bachelorstudium an einer Fachhochschule brauchst du für das HF-Studium keine Matura.
Was kostet das Studium?
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 9240.– bzw. CHF 1540.– pro Monat. Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur auch ausserhalb der Unterrichtszeiten. Für das Studium benötigst du ein eigenes MacBook gemäss den Mindestanforderungen der Schule sowie eine Adobe-Lizenz. Studierende der F+F können Geräte über den Shop ITZ der ZHdK mit Studierendenrabatt beziehen; für Adobe gilt ebenfalls ein vergünstigter Studierendenpreis. Für Schulungen und Spezialanwendungen stehen an der F+F zusätzliche Computer zur Verfügung. Hinzu kommen je nach Projekt Material-, Werkzeug- und Fachliteraturkosten von rund CHF 150.– bis 400.– pro Semester.
Gibt es Stipendien oder andere Finanzierungsmöglichkeiten?
Der Studiengang ist staatlich anerkannt und subventioniert. Damit bist du grundsätzlich in deinem Wohnkanton stipendienberechtigt. Ob und in welcher Höhe ein Stipendium gesprochen wird, hängt vom Einzelfall und vom Wohnkanton ab. Für eine individuelle Beratung kannst du dich an die Berufsberatung beziehungsweise das Berufsinformationszentrum deines Wohnkantons wenden. Im Kanton Zürich sind das Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB) und die regionalen Berufsinformationszentren (biz) Anlaufstellen.
Welchen Abschluss erhalte ich – und wie kann es danach weitergehen?
Du schliesst mit dem eidgenössisch anerkannten Titel «dipl. Produktdesigner:in HF, Professional Bachelor» ab. Auf Englisch lautet der Titel «Professional Bachelor in Product Design». Im Anschluss sind weiterführende Studiengänge an Hochschulen im In- und Ausland sowie technische Weiterbildungen im Textilbereich möglich. Mit Matura kannst du dich für ein Studium an einer Hochschule bewerben. Ohne Matura ist je nach Hochschule eine Zulassung «sur dossier» zu einem Bachelor- oder Masterstudiengang möglich. CAS- und MAS-Lehrgänge können in der Schweiz in der Regel ohne Matura besucht werden.
In welchen Bereichen kann ich nach dem Studium arbeiten?
Nach dem Studium stehen dir vielfältige Tätigkeitsfelder im Bereich Mode offen. Möglich sind freiberufliche Arbeiten als Modedesigner:in ebenso wie Assistenzstellen in Designer:innenteams oder Tätigkeiten in Ateliers für individuelle Kund:innen. Darüber hinaus gibt es Einsatzbereiche in Trendbüros, im Handel – etwa in Einkauf, Kundenberatung oder Merchandising – sowie im Verlagswesen, zum Beispiel in Moderedaktionen oder der Werbung. Auch Arbeitsfelder im Theater- und Filmbereich, etwa in der Ausstattung oder im Kostümdesign, sind möglich. Verwandte Tätigkeitsfelder finden sich im Textil- und Industrial Design sowie in spezialisierten Bereichen wie der Schnitttechnik.
Wo kann ich mehr über das Modedesign-Studium erfahren?
Einen Einblick in den Studiengang kannst du jederzeit mit der Studiengangsleitung vereinbaren. Zusätzlich findet zweimal pro Jahr ein Open House statt. Dort kannst du das Studium kennenlernen und auch mit Studierenden ins Gespräch kommen.
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Modedesign HF
Kleidermonster
Ein Film von F+F-Studierenden für Fashion Revolution Schweiz.
Modedesign HF
Einblicke in den Alltag des Studiengangs
Modedesign HF
Das filmische Portrait zeigt den Studiengang Modedesign HF sowie die Räumlichkeiten der F+F Schule für Kunst und Design und bietet dazu spannende Einblicke in das Schaffen einzelner Student:innen sowie einer Alumna.
Modedesign HF
Studiengang Modedesign HF im Interview
Was heisst es, Modedesign an der F+F zu studieren? Das fragt die Ausstellung Wild Thing – Modeszene Schweiz im Museum für Gestaltung. Die Studiengangsleitung Nicole Schmidt und Heiner Wiedemann haben sich an einen Tisch gesetzt, und die Frage beantwortet. Die lange Antwort ist im Museum für Gestaltung zu sehen; die Kurzversion im Frage-Antwort-Ping-Pong hier.

Die Ausstellung Wild Thing – Modeszene Schweiz ist noch bis zum 11.04.2021 im Museum für Gestaltung an der AUsstellungsstrasse zu sehen.
Materialien im Kontext
Foto: Nicole Schmidt
Neben der Einführung in die klassische Textilkunde macht dich das Seminar vertraut mit künstlerisch-textiler Praxis, den vielfältigen Möglichkeiten von Materialien und beleuchtet kritische Fragen rund um Herkunft und Herstellungsprozesse. Im Fokus steht eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Schlagwort Nachhaltigkeit, das genaue Hinsehen sowie das Einnehmen einer eigenen Haltung in Bezug auf problematische Punkte innerhalb der spannenden, aber zu Recht umstrittenen textilen Kette.
Modedesign HF
Clubbing & Swapping
Ein Film von F+F-Studierenden für Fashion Revolution Schweiz.
Foto: Jeannine Herrmann
Das dreitägige Seminar widmet sich unterschiedlichen Strategien und Formen der Präsentation. Dabei werden zentrale Aspekte des Präsentierens künstlerischer Arbeiten untersucht und miteinander kombiniert – vom körperlichen Auftreten über narrative Strukturen bis hin zu multimedialen und performativen Formaten. Ziel ist es, die individuelle Ausdrucksfähigkeit der Studierenden und die Palette der dafür möglichen Hilfsmittel zu erweitern sowie sie darin zu unterstützen, ihre Projekte professionell, sinnlich und konzeptuell stimmig zu vermitteln.
Kamera- & Lichttechnik in der Fotografie
Unterrichtssituation, 2025, Foto: Christopher Elkuch
In diesem praktischen Kurs lernst du die technischen Grundlagen der Fotografie kennen, bedienst digitale Kameras und setzt dich mit Kamerasystemen und Licht auseinander. Der Kurs findet in einem professionellen Studio statt. Inputs der Studierenden werden in den Unterricht einbezogen und praktisch umgesetzt. Das Ziel ist einen unbeschwerten freien Umgang mit der Fotografie zu erlangen, um eigene Projekte erfolgreich umzusetzen.
 
  • Anmerkung: Die Veranstaltung findet extern im Studio 101 in Zürich statt
  • Mitbringen: Eigene Fotokameras
F+F-Studienreise Modedesign
Foto: Nicole Schmidt
Reisen bedeutet, den eigenen Standpunkt zu verlassen und neue Sichtweisen zuzulassen. Die Stimmung einer Stadt, das Eintauchen in ihre kreative Szene, Gespräche mit Gestalter:innen und Ausstellungsbesuche wirken als Katalysatoren für Inspiration und Reflexion. Während der Exkursion erkunden wir Designstudios, zeitgenössische Brands, experimentelle Shops und relevante Ausstellungsorte. Wir beobachten, vergleichen, diskutieren und vernetzen uns zwischen Kunst, Design und Handwerk. Die Eindrücke eröffnen neue Perspektiven für die eigene gestalterische Praxis.
 
  • Anmerkung: Die Reise wird im Studiengang Modedesign durchgeführt und ist für Anmeldungen aller F+F-Studierenden offen. Informationen zu Reiseziel und Programm werden zu Semesterbeginn kommuniziert. Die Reisekosten tragen die Teilnehmer:innen selbst, ebenso die individuelle Organisation von Anreise und Unterkunft.
  • Mitbringen: Skizzenbuch und/oder Tagebuch (für Dokumentation)
Techno Love

Counter cloud action days, 2023

Im Seminar setzt du dich mit aktuellen technologischen Entwicklungen und ihrem Einfluss auf unser Verhältnis zur Welt auseinander: Was macht KI mit Wissen, wovon lebt die Cloud, wieviel Macht hat Infrastruktur, was bedeutet dies für dich? Du erfährst Hintergründe zu Technologien und lernst kritische Perspektiven und künstlerische/aktivistische Positionen kennen. Ziel ist es, Grundlagenwissen zu aktuellen technologischen Diskursen und ein kulturelles Verständnis von Technologie zu erarbeiten. Zum Abschluss erstellst du dein eigenes Zine mit Materialien des Seminars und eigenen Beiträgen.
3D & Ausstellungstechnik
Besprechung, Foto: Kurt Stegmann
Eine gute Arbeit verdient einen guten Auftritt. In dieser Einführung lernst du, wie du deine Arbeit im Raum positionierst, sicher befestigst, beleuchtest oder projizierst. Statt nur darüber zu reden, legen wir direkt los: Du arbeitest mit Werkzeugen, Materialien und technischen Hilfsmitteln und probierst verschiedene Lösungen selbst aus. Dabei zeigen wir dir, worauf es beim sicheren Auf- und Abbau ankommt und wie aus einer Idee Schritt für Schritt eine überzeugende Präsentation wird.
Kollektionsgedanke
Kollektion, Samira Schleiss Foto: Mara Danz
Wir betrachten die Kollektionsentwicklung aus verschiedenen Blickwinkeln: Wie beeinflusst Inspiration die Designkriterien, die der Kollektionsentwicklung zugrunde liegen? Durch Recherche und Analyse wird der Begriff Kollektion beleuchtet. «Jede Kollektion ist als eine in sich geschlossene Sammlung zu verstehen, die sich aus Produkten zusammensetzt, die eigens zu einem bestimmten Thema und für einen bestimmten Kontext entwickelt wurde.» (Aus: Mode als Zeitindikator von Veronika Haberler).
 
  • Voraussetzung: 1.Studienjahr
  • Anmerkung: Dieses Seminar steht in enger Wechselbeziehung zu den Seminaren Farbe, Form, Textur sowie Kollektionsumsetzung
  • Mitbringen: Arbeitsbuch, alte Kleider, Nähutensilien, Zeichenutensilien und Laptop
Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
Arbeitsbuch, Tessa Illigen, 2025 Foto: Nicole Schmidt
Durch das Experimentieren mit verschiedenen Methoden der Formfindung, genaues Beobachten und der Analyse deiner Arbeitsschritte entfaltest du ein Verständnis für Form und Komposition. Losgelöst von klassischer Schnitttechnik schärfst du dein Verständnis für Silhouette und Proportionen von Kleidungsstücken. Dieser Prozess hilft dir, eine gestalterische Handschrift in mehreren Entwürfen sichtbar zu machen.
 
  • Mitbringen: Zeichenutensilien, Arbeitsbuch, Moulure