Farb-Und Materialkonzept
Arienne Birchler
Diplomkollektion Gina Schmid Foto: Nicole Schmidt
Die bewusste und im Zeitgeist verankerte, eigenständige Kombination von Farbe und Material bestimmt die Aussage, den Ausdruck und die Stimmung deiner Diplom–Kollektion wesentlich mit. Du gestaltest ein aussagekräftiges Moodboard, um dieses in einem zweiten Schritt zu analysieren und zu reflektieren. Ziel ist, daraus dein persönliche Farb– und Materialthema zu entwickeln.

Das Farb– und Materialkonzept ist für die Entwicklung deiner Diplomkollektion von Relevanz. Mit dem Moodboard entwirfst du raffinierte Stimmungsbilder. Sie sind die Basis für das Farb– und Materialkonzept deiner Diplomkollektion. Inspirierendes Bildmaterial spielt dabei eine wichtige Rolle. Es hilft dir, dein individuelles Farb– und Materialkonzept für deine Diplomkollektion zu erarbeiten. 
Modedesign HF
Studiengang
Modedesign HF
Fashion ist immer im Trend! Du entwirfst und fertigst Mode im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Strömungen und kultureller Vielfalt. Der Studiengang Modedesign HF vermittelt dir die Kompetenzen zur Ausübung dieses faszinierenden Berufs.
 
Als Studierende_r erhältst du im Studiengang Modedesign HF eine fundierte handwerkliche, technische und gestalterische Grundlage für deine künftige Berufsausübung als Fashiondesigner_in. Die praxisorientierte Ausbildung fördert konzeptionelles Denken und kreatives Schaffen sowie deine Fähigkeit, Trends und Stiltendenzen frühzeitig auszumachen und dein Wissen in eigenständige und originelle Entwurfsarbeiten einfliessen zu lassen. Du erwirbst das nötige Fachwissen um eigene Entwürfe selbstständig zu realisieren – von der Konzeption, dem Entwurf über die Gestaltung von Schnittmustern bis hin zur Fertigung. 

Der Studiengang vermittelt Kenntnisse verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten sowie aktueller Technologien in der Textilindustrie. Neuste Entwicklungen, nicht nur in der Modewelt, sondern auch in der Wirtschaft und Gesellschaft, fliessen stets mit ein. Ebenso wird das Bewusstsein für kulturhistorische Zusammenhänge gefördert. Weiter erarbeiten sich die Studierenden Fähigkeiten, ihre Ideen reflektiert zu vertreten und professionell zu dokumentieren. Grundkenntnisse der finanziellen Geschäftsabwicklung und der gesetzlichen Rahmenbedingungen runden das Angebot ab.

Der Studiengang Modedesign dauert sechs Semester. Im ersten Studienjahr stehen die Vermittlung eines Grundverständnisses für das weite Feld des Modedesigns sowie technologisches und handwerkliches Basiswissen im Zentrum. Während des Studiums entstehen mit wachsendem Komplexitätsgrad individuelle Kreationen und Projekte. Das Diplomsemester steht im Zeichen der Entwicklung einer eigenen Kollektion. 

Die Dozierenden vertreten eine Vielfalt an gestalterischen Positionen. Sie bieten entsprechend wertvolle Vernetzungsmöglichkeiten.

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Modedesign HF
Zulassungsbedingungen
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht einschlägig, bzw. fachspezifisch sein. Eignungsabklärung. Bewerber_innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.
 
Aufnahmeverfahren
Nach Eingang der Online-Anmeldung werden die Interessierten zu einer Aufnahmeprüfung eingeladen. Zusammen mit den Ergebnissen der Hausaufgabe, die wir vorgängig gestellt haben, bringen die Eingeladenen ein Motivationsschreiben und aussagekräftige persönliche Arbeiten mit (Mappe oder Portfolio). An der Aufnahmeprüfung gilt es, eine konkrete gestalterische Aufgabe zu erarbeiten. Beurteilt werden die Freude am Experiment, Mut und die Fähigkeit zu konzeptionellem Denken sowie Kreativität, Sorgfalt und Durchhaltevermögen. Zudem haben wir den Wunsch, die Eingeladenen bei einem Aufnahmegespräch persönlich kennen zu lernen. Anschliessend wird über die definitive Aufnahme entschieden. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.
 
Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5400 Lernstunden, verteilt auf sechsSemester. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden. 

Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule
 
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin/dipl.Gestalter HF Produktdesignmit Vertiefungsrichtung Modedesign

Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 8 400.– (= CHF 1 400.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur auch ausserhalb der Unterrichtszeiten sowie die Nutzung der Tutorialplatform Lynda.Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt. 
 
Berufliche Perspektiven
Freiberufliche_r Modedesigner_in; Assistent_in in Designerteams, in Atelier für individuelle Kund_innen; Mitarbeiter_in in einem Trendbüro, im Handel (Einkauf, Kundenberatung, Merchandising etc.), im Verlagswesen (Moderedaktion, Werbung etc.) oder beim Theater und Film (Ausstattung, Kostüme etc.)
Modedesign HF
Anmeldung, Bewerbung Studiengang Modedesign HF
Zulassungsbedingung
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Eignungsabklärung. Bewerber_innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.
 
Aufnahmeverfahren
Nach Eingang der Online-Anmeldung werden die Bewerber_innen zu einer Aufnahmeprüfung eingeladen. Zusammen mit den Ergebnissen der Hausaufgabe, die wir vorgängig gestellt haben, bringen die Eingeladenen ein Motivationsschreiben und aussagekräftige persönliche Arbeiten mit (Mappe oder Portfolio). An der Aufnahmeprüfung gilt es, eine konkrete gestalterische Aufgabe zu erarbeiten. Beurteilt werden die Freude am Experiment, Mut und die Fähigkeit zu konzeptionellem Denken sowie Kreativität, Sorgfalt und Durchhaltevermögen. Fällt die Aufnahmeprüfung positiv aus, erfolgt eine Einladung zum Aufnahmegespräch. Anschliessend wird über die definitive Aufnahme entschieden. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Infoabend
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Online-Anmeldung zum Aufnahmegespräch:
  • Aufnahmeprüfung am Samstag, 11. Januar 2020, 9.30–17.00 Uhr
    Ausbildungsbeginn: 24. August 2020
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Sound Projekt
Reto Stamm
Du erprobst grundlegende Techniken der Tonaufnahme und –bearbeitung. Damit schaffst du dir die Grundlage für die Arbeit mit Sound in deinen eigenen Projekten. Während des Workshops gestaltest du aus eigenen Aufnahmen selbständig eine kleine Arbeit.

Neben der Arbeit mit Mikrofonen und Tonaufnahmegeräten nimmt Hören und Beurteilen grossen Raum ein: Wir bewerten sowohl selbst aufgenommenes Material als auch Beispiele von «field recordings», akusmatischen Kompositionen und Filmtongestaltungen. Nach einer Einführung in die Funktionen der gängigen Audiosoftware Logic Pro Xarbeitest du selbstständig an deinem eigenen Projekt. Damit schaffst du dir die Grundlage, in deine eigenen Projekte Sounds einzubauen. Vorkenntnisse für die Bedienung von Tonaufnahmegeräten und Audiosoftware sind nicht erforderlich. Es kann aber gerne mit eigenen Geräten gearbeitet werden.
Moodboard & Colors
Arienne Birchler
Du lernst das Moodboard als visuelles und argumentatives Werkzeug des Designs kennen. Nach einer Einführung in das Moodboard–Design, verfeinerst du deine individuelle Farbwahrnehmung, deine Fähigkeit, Farben zu beschreiben und Farbwelten für das eigene Schaffen zu kreieren.

Im Modedesign und in anderen Designdisziplinen werden Ideen, Inspirationen, Assoziationen und Farbwelten mittels Moodboard dargestellt. Anhand erster gestalterischer Übungen ergründest du die Farbenlehre und die Farbästhetik. Damit gewinnst du neue Inspirationsquellen – und es entstehen individuelle Moodboards.
Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
Modezeichnen
Monika Amrein
Foto:Monika Amrein
In diesem Seminar erlernst du die Grundlagen des figürlichen Zeichnens. Wir beginnen mit bewegten Stellungen von weiblichen und männlichen Figurinen. Darauf aufbauend vermitteln wir dir die zeichnerische Darstellung von Bekleidung auf Figurinen sowie deren proportionale Umsetzung.

Stoffdrapierungen auf der Büste schulen dein Auge für spannende Linienführungen und für subtile Details. Wir machen davon Abformungen und Skizzen. Sie bilden die Grundlagen für erste Entwurfsideen. Es entstehen Variationen und Ideenpools für die Kollektionsgestaltung. Du lernst spannende Kolorier– und Zeichentechniken kennen, die dir Raum geben für persönliche Interpretationen deiner Modeentwürfe und die dich in der Entwicklung eines eigenen Zeichenstils weiterbringen.
Portfolio
Esther Rieser
Jonathan Callan, Rational Snow, 2002
Wir beschäftigen uns mit den Inhalten und dem Zweck deines Portfolios und definieren das passende Medium für das entsprechende Zielpublikum. Alle Parameter halten wir in einem ansprechenden Gestaltungskonzept fest. Im Zentrum dieses Seminars steht die Vermittlung der eigenen Arbeit. Wir präsentieren entweder ein einzelnes Projekt oder dein gesamtes Schaffen. . Durch die Auseinandersetzung mit den eigenen Bildern und der Frage, welche gestalterischen Mittel diese am geeignetsten und überzeugendsten in eine Form bringen, entstehen individuelle Portfolios. Dabei werden verschiedene Layoutmöglichkeiten diskutiert und mit Indesign umgesetzt. Die gedruckte oder digitale Werkdokumentation verleiht deiner Arbeit einen unverkennbaren Charakter. 

Gemeinsame Lehrveranstaltung der HF Studiengänge Fotografie und Modedesign.
Video@Löwenbräu Irene Müller
Irene Müller
Juan Manuel Echavarría, Video@Löwenbräu, © Talaya Schmid, 2017
Die Reihe Video@Löwenbräu wird fortgesetzt, und zwar weiterhin in Kooperation mit dem Migros Museum für Gegenwartskunst Zürich. In Anbindung an das Ausstellungsprogramm des Museums präsentieren wir an drei Abenden in öffentlichen Screenings auswählte Video- und Filmarbeiten. Ergänzt wird das Lehrangebot durch Ausstellungsbesuche und Inputs.

Die Ausstellungen des Museums bilden den inhaltlichen Rahmen der Veranstaltungen. Wir zeigen Filme mit Fokus auf lateinamerikanische Künster_innen, die sich inhaltlich - wie im letzten Jahr - mit dem Thema des Rituals beschäftigen. Wir diskutieren anschliessend über die Filme. Ergänzt wird die Veranstaltungsreihe durch Ausstellungsbesuche sowie thematische Inputs. Die Student_innen können vor Ort über künstlerische Positionen und kuratorische Strategien diskutieren.
 
Modedesign, Kolloquium 2015 
Textilien-Reloaded
Nicole Schmidt
Foto: Nicole Schmidt
Fabric–Trends Winter 2020/21: Ausgehend von den Trends vertiefst du dein Wissen rund um Textilien. Du setzt dich einerseits mit aktuellen Tendenzen andererseits mit Bezugsquellen und Einsatzmöglichkeiten von Stoffen auseinander.

Dieses Seminar sensibilisiert dich für den subtilen Umgang mit textilen Materialien. Die Wahl des Stoffs, der die Aussage deiner Kollektion unterstreichen soll, ist ein wichtiger Aspekt im Designprozess. Neben den Trends diskutieren wir im Seminar auch Aussagen, Wirkungen und Eignungen von Textilien. Du setzt dich frei mit der unendlichen Vielfalt von textilen Materialen auseinander und gewinnst dabei an Sicherheit bei der Auswahl von Stoffen für deine Entwürfe. 
Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
Kollektion für ein kontemporäres Label
Heiner Wiedemann
Prozess Géraldine Reber Foto: Silvia Frei
Du analysierst die DNA des Modelabels, das du im Projekt Substanz und Image der Mode–Brands ausgewählt hast. Wie positioniert sich dieser Brand: Avantgardistisch, innovativ oder traditionell? Wie gehen die Exponent_innen des Brands mit Formen, Materialien, Muster und Oberflächen um? Wie ist die Kollektion aufgebaut? Auf Basis dieser Recherche entwirfst du eine visionäre Kleinkollektion für einen Brand.

Du recherchierst ausführlich über das Modelabel, das du im Projekt Substanz und Image der Mode– Brands ausgewählt hast: Welche Zielgruppen spricht es an? In welchem Preissegment sind die Produkte angesiedelt? Wie charakterisieren sich die Kleiderformen dieses Brands? Sind sie konstruiert, dekonstruiert, drapiert oder experimentell? Hat das Label eine unverkennbare Handschrift? Wo liegen die Chancen für eine Weiterentwicklung des Labels? Von dieser Analyse lässt du dich inspririeren. Du entwirfst eine Kollektion für diesen Brand.
Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
Konzeptarbeit und schriftliche Recherche
Anikó Risch
Was will ich? Wo stehe ich? Wie kann ich mich als Modedesignerin positionieren? Dieses Seminar befasst sich eingehend mit der Recherche– und Konzeptarbeit rund um das Diplom. Du lernst Methoden des Recherchierens sowie unterschiedliche Herangehensweisen kennen.

Im Seminar setzt du dich mit dem Zeitgeist und deiner eigenen Identität auseinander, erarbeitest ein Konzept und verfasst eine schriftliche Arbeit, die auf der vorgängigen Recherche basiert. Dabei spielen deine Inspirationen eine tragende Rolle und du reflektierst deine Ideen und Haltungen. Die schriftliche Recherchearbeit dient dir als fundierte Grundlage für die Entwicklung der Diplomkollektion. Sie zeigt, dass du dich eigenständig mit dem selbst gewählten Diplom–Thema auseinandergesetzt hast. 
Modedesign, Jeans Projekt 2014 
Visuelle Kommunikation und Gegenwart, 1980 bis heute (Teil 3)
Franka Grosse
Die Lehrveranstaltung bietet dir die Möglichkeit zur Reflexion über zeitgenössische Entwicklungen des Kommunikationsdesigns. Wir betrachten es im Zusammenhang mit der Globalisierung und anderen gesellschaftlichen Entwicklungen sowie mit der Entwicklung der Kommunikationstechnologien.

Professionelle Produktionswerkzeuge, die für die visuelle Kommunikation und für Kunst–und–Design–Plattformen eingesetzt werden können, sind dank der Digitalisierung heute für nahezu alle verfügbar. Die Lehrveranstaltung geht der Frage nach, was die damit verbundene explosiv anwachsende Produktion von Kunst bedeutet. Welche Auswirkungen hat «Do It Yourself» und «Design Yourself» für professionell tätige Designer_innen? Wie verändern sich die Rollen der Autorin/des Autors und wie diejenige der Konsumentin/des Konsumenten? Sind neue gestalterische Spielfelder im Rahmen von «Autorschaft» und «Partizipation» möglich?