Styling
Martina Russi
Foto: Pamela Castillo
Was macht ein gutes Modebild aus? Du lernst die wichtigsten Aspekte kennen, die ein Modebild ausmachen, das die Stimmung der Outfits widergibt und das die Betrachter_innen in eine eigene Welt entführen kann.

Ein aussagekräftiges Modebild ist ein Zusammenspiel des Stylings der Kleidung, von Accessoires, Haar und Make–up, Modeltypus, Inszenierung, Licht und Location. Welche Rolle übernehmen Accessoires? Wie wichtig sind die Haare und das Make–up? Welches Gewicht hat die Inszenierung, wie einflussreich ist das Licht und die Location? Wir thematisieren im Seminar das eigenständige Styling. 
Modedesign HF
Studiengang
Modedesign HF
Fashion ist immer im Trend! Du entwirfst und fertigst Mode im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Strömungen und kultureller Vielfalt. Der Studiengang Modedesign HF vermittelt dir die Kompetenzen zur Ausübung dieses faszinierenden Berufs.
 
Als Studierende_r erhältst du im Studiengang Modedesign HF eine fundierte handwerkliche, technische und gestalterische Grundlage für deine künftige Berufsausübung als Fashiondesigner_in. Die praxisorientierte Ausbildung fördert konzeptionelles Denken und kreatives Schaffen sowie deine Fähigkeit, Trends und Stiltendenzen frühzeitig auszumachen und dein Wissen in eigenständige und originelle Entwurfsarbeiten einfliessen zu lassen. Du erwirbst das nötige Fachwissen um eigene Entwürfe selbstständig zu realisieren – von der Konzeption, dem Entwurf über die Gestaltung von Schnittmustern bis hin zur Fertigung. 

Der Studiengang vermittelt Kenntnisse verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten sowie aktueller Technologien in der Textilindustrie. Neuste Entwicklungen, nicht nur in der Modewelt, sondern auch in der Wirtschaft und Gesellschaft, fliessen stets mit ein. Ebenso wird das Bewusstsein für kulturhistorische Zusammenhänge gefördert. Weiter erarbeiten sich die Studierenden Fähigkeiten, ihre Ideen reflektiert zu vertreten und professionell zu dokumentieren. Grundkenntnisse der finanziellen Geschäftsabwicklung und der gesetzlichen Rahmenbedingungen runden das Angebot ab.

Der Studiengang Modedesign dauert sechs Semester. Im ersten Studienjahr stehen die Vermittlung eines Grundverständnisses für das weite Feld des Modedesigns sowie technologisches und handwerkliches Basiswissen im Zentrum. Während des Studiums entstehen mit wachsendem Komplexitätsgrad individuelle Kreationen und Projekte. Das Diplomsemester steht im Zeichen der Entwicklung einer eigenen Kollektion. 

Die Dozierenden vertreten eine Vielfalt an gestalterischen Positionen. Sie bieten entsprechend wertvolle Vernetzungsmöglichkeiten.

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Modedesign HF
Zulassungsbedingungen
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht einschlägig, bzw. fachspezifisch sein. Eignungsabklärung. Bewerber_innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.
 
Aufnahmeverfahren
Nach Eingang der Online-Anmeldung werden die Interessierten zu einer Aufnahmeprüfung eingeladen. Zusammen mit den Ergebnissen der Hausaufgabe, die wir vorgängig gestellt haben, bringen die Eingeladenen ein Motivationsschreiben und aussagekräftige persönliche Arbeiten mit (Mappe oder Portfolio). An der Aufnahmeprüfung gilt es, eine konkrete gestalterische Aufgabe zu erarbeiten. Beurteilt werden die Freude am Experiment, Mut und die Fähigkeit zu konzeptionellem Denken sowie Kreativität, Sorgfalt und Durchhaltevermögen. Zudem haben wir den Wunsch, die Eingeladenen bei einem Aufnahmegespräch persönlich kennen zu lernen. Anschliessend wird über die definitive Aufnahme entschieden. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.
 
Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5400 Lernstunden, verteilt auf sechsSemester. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden. 

Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule
 
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin/dipl.Gestalter HF Produktdesignmit Vertiefungsrichtung Modedesign

Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 8 400.– (= CHF 1 400.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur auch ausserhalb der Unterrichtszeiten sowie die Nutzung der Tutorialplatform Lynda.Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt. 
 
Berufliche Perspektiven
Freiberufliche_r Modedesigner_in; Assistent_in in Designerteams, in Atelier für individuelle Kund_innen; Mitarbeiter_in in einem Trendbüro, im Handel (Einkauf, Kundenberatung, Merchandising etc.), im Verlagswesen (Moderedaktion, Werbung etc.) oder beim Theater und Film (Ausstattung, Kostüme etc.)
Modedesign HF
Anmeldung, Bewerbung Studiengang Modedesign HF
Zulassungsbedingung
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Eignungsabklärung. Bewerber_innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.
 
Aufnahmeverfahren
Nach Eingang der Online-Anmeldung werden die Bewerber_innen zu einer Aufnahmeprüfung eingeladen. Zusammen mit den Ergebnissen der Hausaufgabe, die wir vorgängig gestellt haben, bringen die Eingeladenen ein Motivationsschreiben und aussagekräftige persönliche Arbeiten mit (Mappe oder Portfolio). An der Aufnahmeprüfung gilt es, eine konkrete gestalterische Aufgabe zu erarbeiten. Beurteilt werden die Freude am Experiment, Mut und die Fähigkeit zu konzeptionellem Denken sowie Kreativität, Sorgfalt und Durchhaltevermögen. Fällt die Aufnahmeprüfung positiv aus, erfolgt eine Einladung zum Aufnahmegespräch. Anschliessend wird über die definitive Aufnahme entschieden. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Infoabend
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Online-Anmeldung zum Aufnahmegespräch:
  • Aufnahmeprüfung am Samstag, 11. Januar 2020, 9.30–17.00 Uhr
    Ausbildungsbeginn: 24. August 2020
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Farbe, Form, Textur
Iris Delruby Ruprecht
Arbeitsbuch Gilles Treskatsch Foto: Iris Ruprecht
Du gestaltest dein persönliches Moodboard. Es steht am Anfang deines Kollektionskonzepts. Passend zum erarbeiteten Moodboard entwickelst du ein eigenständiges und trendorientiertes Farbkonzept und gestaltest eine Farbkarte. Im zweiten Teil des Seminars tauchst du in die Welt der Muster, des Textildesigns und der Materialveränderungen ein.

Du recherchierst, sammelst Inspirationen zu deinem Thema und selektierst eine Auswahl. Darauf basierend experimentierst du mit verschiedenen flächenverzierenden Techniken. Das Moodboard, das Farbkonzept, deine Erkenntnisse und ausgewählte textile Veränderungen dokumentierst du in deinem Arbeitsbuch und hältst so deinen Entwurfsprozess fest. Über die Inhalte des Arbeitsbuches und deine Resultate diskutieren wir im Seminar immer wieder im Plenum. Innovative Farb– und Materialkombinationen widerspiegeln das Kollektionsthema aber auch den Zeitgeist und werden analog zur gewünschten Aussage und der Zielgruppe reflektiert, ausgewählt und schlussendlich in die Kollektion integriert.
Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
Ready to wear
Esther Annen
Aufbauend auf dem Seminar Nähhandwerk erweiterst du dein nähtechnisches Können. Du ergänzst und erprobst deine Kenntnisse, die du im ersten Semester gewonnen hast. Du wählst zu verschiedenen Schnitten und Materialien passende Verarbeitungsmethoden und perfektionierst sie anschliessend. So entstehen individuelle – und tragbare Resultate – ready to wear.

Der Fokus des Seminars liegt auf subtil verarbeiteten Kleidungsstücken. Du erweiterst dein nähtechnisches Können und vertiefst dein Wissen. In Verbindung mit dem Seminar Schnittgestaltung suchst du zu den verschiedenen Schnitten und Materialien die adäquaten Verarbeitungsmethoden und stärkst deine handwerkliche Fertigkeit. 
Flachzeichnung
Monika Amrein
Zeichnungen Luca Bernasconi Foto: Anita Vrolijk
In der textilen Produktionskette ist die Flachzeichnung ein unentbehrliches Bindeglied zwischen dem Entwurf und dem fertigen Kleidungsstück. In diesem Seminar vermitteln wir dir die Grundlagen des Zeichnens, die du für die Darstellung von Shirts, Jacken, Mäntel und andere Kleidungsstücke nutzen kannst.

Anhand eigener Entwürfe und anhand von Vorlagen erfasst du Weitenunterschiede, Schnitt– und Gestaltungsdetails von Kleidungsstücken, die du anschliessend zeichnerisch umsetzt. Du beschreibst die Zeichnungen detailliert. Damit bereicherst du deinen Fachjargon und machst gleichzeitig deine Entwürfe für die industrielle Fertigung lesbar.
Modedesign, Jeans Projekt 2014 
Future Fashion – Fashion Futures
Anna-Brigitte Schlittler
Marloes ten Bhömer, „Couture Shoes“
Nachhaltig, individualisiert und personalisiert, feminin, maskulin oder genderless, digital und global: Das Modedesign ist herausgefordert, wie nie zuvor. Welche Zukunft ist möglich, plausibel und wünschenswert?

Sind hochtechnisierte Produktionsverfahren und Materialien zukunftsträchtig? Oder ist eher die Rückkehr zu gemächlichen handwerklichen Prozessen gefragt? Wie wird sich unser äusseres Erscheinungsbild in den nächsten Jahren verändern? Wird Kleidung an Bedeutung gewinnen oder verlieren?

Wir setzen uns mit avancierten Materialien und Outfits auseinander. Wir betrachten die Arbeiten aufstrebende Designer_innen aus Europa und Afrika und wir diskutieren Utopien und Dystopien aus gestalterischer und modetheoretischer Sicht.

Voraussetzung: Kenntnis exemplarischer Positionen des Modedesigns und speziell des spekulativen Designs, selbständige Text– und Bildrecherche inkl. Präsentation, Verfassen kurzer Texte.
 
Modedesign HF
Video Diplommodenschau 2018

Die F+F Schule für Kunst und Design präsentiert acht Abschlusskollektionen des Studiengang Modedesign HF Diplomandinnen:

Gina Schmid
Silvia Thielen
Mariana Blank
Solène Toupin
Stephanie Klaproth
Barbara Uxa
Sara Angela Schmid
Emira Destani

Show production & direction: Yannick Aellen & Nicolas Eberhart; Make-up: Team von In-Stage; Hair: Team von Shy + Flo; Fotografie: Claudia Breitschmid, Pascale Florio, Isabel Rotzler, Pamela Castillo; Film: Studiengang Film HF; Fachjury: Zuzana Ponicanova, Ruzica Rajcic

Mit Unterstützung von: Johann Jacob Rieter-Stiftung, Stiftung zur Förderung der Zwirnereiindustrie, S.Eustachius Stiftung, Egon-und-Ingrid-Hug-Stiftung

Die Form, das Ornament
Anita Vrolijk
Foto: Anita Vrolijk
Textildesign trifft auf Modedesign. Wie beeinflusst das Ornament den Gestaltungsprozess eines Kleidungs–Entwurfs? Wie können die Form und die Wiederholung von bestimmten Mustern einander stärken? Wie kreiere ich interessante Stoffe und wie entwickle ich eine eigenständige Formsprache?

Zusammen mit Studierenden der HF Textildesign der Schule für Gestaltung Basel übt ihr konzeptuelles Denken. Ihr entwerft Textil– und Kleiderentwürfe für eine Kollektion von drei Looks. Dabei sind das Verständnis für eine einheitliche Aussage, für den Stil und die Atmosphäre zentral. Wichtig in diesem Gestaltungsprozess sind die Reflektion und die Analyse der eigenen Entscheidungen und Aussagen. Wie individuell ist die Aussage die wir mit der Kollektion machen? Bilden die unterschiedlichen Teile zusammen eine Kollektion? Schritt für Schritt beantwortet ihr diese Fragen.
Durch Adrian Pipers Brille
Salome Hohl
Adrian Piper, The Mythic Being: I Embody Everything You Most Hate and Fear, 1975
Die Konzeptkünstlerin Adrian Piper beschäftigt sich unter anderem mit Stereotypen und der Konzeption des Selbst. Durch die Brille Pipers schauen wir auf eine breite thematische und künstlerische Palette der Kunst– und Kulturgeschichte.

Adrian Piper ist Pionierin der Konzept– und Performancekunst, ihr vielfältiges Œuvre umfasst aber auch Zeichnungen, Collagen, sound pieces, Video–Arbeiten und Installationen. Mithilfe von Pipers Kunst und ihren philosophischen Schriften diskutieren wir einerseits verschiedene künstlerische Ausdrucksformen, andererseits besprechen wir wichtige Themen der Gegenwart. Beispielsweise stellen wir Fragen zur gesellschaftlichen Rolle von schwarzen und weiblichen Körpern oder untersuchen Machtstrukturen in der Kunstwelt und der Gesellschaft.
Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
Substanz und Image der Mode-Brands
Heiner Wiedemann
Wie entwickeln sich Kollektionen im Spannungsfeld von Ikonographie der Marke und charismatischer Designer_innen? Wie gehen sie mit dem Gleichgewicht von Tradition und Innovation um? Und welche Rolle spielt die DNA des Labels?

Du setzt dich intensiv mit Aspekten rund um kontemporäre Mode–Brands auseinander. Können die Kollektionen noch den Zeitgeist spiegeln? Wie weit können sie zeitlich datiert werden? Folgen die Kollektionen Trends und hinterlassen sie Spuren? Wie radikal wird das Image poliert – oder wiederbelebt? Abschliessend wählst du ein Label aus. Es dient uns als Basis für das Projekt Kollektion für ein kontemporäres Label.
Farb-Und Materialkonzept
Arienne Birchler
Diplomkollektion Gina Schmid Foto: Nicole Schmidt
Die bewusste und im Zeitgeist verankerte, eigenständige Kombination von Farbe und Material bestimmt die Aussage, den Ausdruck und die Stimmung deiner Diplom–Kollektion wesentlich mit. Du gestaltest ein aussagekräftiges Moodboard, um dieses in einem zweiten Schritt zu analysieren und zu reflektieren. Ziel ist, daraus dein persönliche Farb– und Materialthema zu entwickeln.

Das Farb– und Materialkonzept ist für die Entwicklung deiner Diplomkollektion von Relevanz. Mit dem Moodboard entwirfst du raffinierte Stimmungsbilder. Sie sind die Basis für das Farb– und Materialkonzept deiner Diplomkollektion. Inspirierendes Bildmaterial spielt dabei eine wichtige Rolle. Es hilft dir, dein individuelles Farb– und Materialkonzept für deine Diplomkollektion zu erarbeiten. 
Einführung Siebdruck
Yves Sablonier
Während eines Tages lernst du die Geräte und Werkzeuge der Druckwerkstatt «Zitropress» kennen und du erprobst deren Einsatz.

Nach dieser Einführung kannst du die Werkstatt und ihre Geräte und Werkzeuge selbständig für die Realisation deiner Gestaltungsprojekte benutzen.
Modedesign HF
Film Diplommodenschau 2017
Die F+F Schule für Kunst und Design präsentiert sechs Abschlusskollektionen der Studiengang Modedesign HF Diplomandinnen:
 
Mirja Curtius
Natasa Ilic
Laura Inderbitzin
Odilia Keller
Sarah Singh
Dominique Steinegger 
 
Show production & direction: Yannick Aellen & Nicolas Eberhart; Make-up: Team von In-Stage; Fotografie: Pascale Florio; Film: Bianca Gadola, Juli Aellen, Hamed Abdalla, Maria Folmer, Chiara Schawalder; Fachjury: Zuzana Ponicanova, Ruzica Rajcic
 
Mit Unterstützung von: Johann Jacob Rieter-Stiftung, Stofftraum, Stiftung zur Förderung der Zwirnindustrie, Stadt Zürich Kultur
Formfindung
Heiner Wiedemann
Foto: Nicole Schmidt
In diesem Seminar entdeckst du deine Stärken in der Entwicklung von Formen und Silhouetten. Du probierst vielfältige Arbeitsmethoden der Formfindung aus, wiederholst und vertiefst sie. Und du lernst, die unterschiedlichen Techniken gezielt im 3D–Entwurf einzusetzen.

Du übst dich im Abformen – experimentell und traditionell –, setzt dich gezielt mit geradem und schrägem Fadenlauf auseinander. Du wechselst vom 3D–Entwurf zum 2D–Schnitt und umgekehrt. Dabei stärkst du deine gestalterische Handschrift und du erweiterst dein Know–how, um unverkennbare Formen für deine Kreationen zu finden.