Einführung Textil
Esther Annen
Foto: Nicole Schmidt
Für deine Projekte stehen dir Näh-, Bügel- und Overlockmaschinen sowie eine Ledernähmaschine und eine Bügelpresse zur Verfügung. Wie du sie fachgerecht bedienst und damit zufriedenstellende Resultate erhältst, lernst du in dieser Einführung.

Du findest heraus, mit welchen Nähmaschinen-Einstellungen dir der perfekte Stich gelingt. Und: Wie wird die Bügelmaschine am sinnvollsten bedient? Welcher Faden passt zur bestimmten Maschine? Mit welcher Maschine verarbeitest du Leder? Anhand von Stoffmustern probierst du verschiedene aus. Falls ein fehlerhaftes Stichbild entsteht, lernst du dieses zu erkennen. Ausserdem lernst du mit Pinzette, Schraubenzieher, Pinsel und Maschinenöl die Maschinen einfach und schnell zu reinigen und zu warten. Ob du nun ein Kleidungsstück nähen möchtest oder einfach nur ein Stück Stoff für eine Fotografie oder ein Filmprojekt aufbügeln willst: Am Ende des Kurses kennst du die Möglichkeiten der Maschinen und weisst, wie du sie einsetzen kannst.

Mitbringen: Nähutensilien
Modedesign HF
Anmeldung, Bewerbung Studiengang Modedesign HF
Zulassungsbedingung
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Eignungsabklärung. Bewerber*innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.
 
Aufnahmeverfahren
Nach Eingang der Online-Anmeldung werden die Bewerber*innen zu einer Aufnahmeprüfung eingeladen. Zusammen mit den Ergebnissen der Hausaufgabe, die wir vorgängig gestellt haben, bringen die Eingeladenen ein Motivationsschreiben und aussagekräftige persönliche Arbeiten mit (Mappe oder Portfolio). An der Aufnahmeprüfung gilt es, eine konkrete gestalterische Aufgabe zu erarbeiten. Beurteilt werden die Freude am Experiment, Mut und die Fähigkeit zu konzeptionellem Denken sowie Kreativität, Sorgfalt und Durchhaltevermögen. Fällt die Aufnahmeprüfung positiv aus, erfolgt eine Einladung zum Aufnahmegespräch. Anschliessend wird über die definitive Aufnahme entschieden. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Infoveranstaltungen
Die F+F bleibt aufgrund der aktuellen Lage bis am 7. Juni 2020 geschlossen. Sämtliche Veranstaltungen inklusive unsere Infoabende und das Open House vor Ort finden somit zurzeit nicht statt.

Wir bieten dir die Möglichkeit über Zoom am Infoabend teilzunehmen, bitte melde dich per E-Mail an, damit wir dir die Zoom Zugangsdaten zusenden können:

Zoom Infoabend: Dienstag, 9. Juni, 18.30 Uhr, Anmeldung

Wünschst du ein Abklärungsgespräch direkt mit der Studiengangsleitung? Dann richte deine Fragen per E-Mail direkt an Nicole Schmidt oder Heiner Wiedemann.

Das Aufnahmeverfahren wird nach Absprache mit den Behörden, und unter Berücksichtigung der Schutzmassnahmen, regulär durchgeführt.

Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch von 9.00–12.00 und von 13.30–17.00 Uhr unter 044 444 18 88.

Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.

Online-Anmeldung zum Aufnahmeverfahren:

  • Schuljahr 2020/21: Aufnahmeprüfung am Samstag, 27. Juni 2020, 9.30–17.00 Uhr
    Ausbildungsbeginn: 24. August 2020
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Modedesign HF
Studiengang
Modedesign HF
Mode ist immer eine Position! Du entwirfst und fertigst Mode im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Strömungen und kultureller Vielfalt. Der Studiengang Modedesign HF vermittelt dir die Kompetenzen zur Ausübung dieses faszinierenden Berufs.

Als Studierende*r erhältst du im Studiengang Modedesign HF eine fundierte handwerkliche, technische und gestalterische Grundlage für deine künftige Berufsausübung als Fashiondesigner*in. Die praxisorientierte Ausbildung fördert konzeptionelles Denken und kreatives Schaffen sowie deine Fähigkeit, Trends und Stiltendenzen frühzeitig auszumachen und dein Wissen in eigenständige und originelle Entwurfsarbeiten einfliessen zu lassen. Du erwirbst das nötige Fachwissen um eigene Entwürfe selbstständig zu realisieren – von der Konzeption, dem Entwurf über die Gestaltung von Schnittmustern bis hin zur Fertigung.

Der Studiengang vermittelt Kenntnisse verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten sowie aktueller Technologien in der Textilindustrie. Neuste Entwicklungen, nicht nur in der Modewelt, sondern auch in der Wirtschaft und Gesellschaft, fliessen stets mit ein. Ebenso wird das Bewusstsein für kulturhistorische Zusammenhänge gefördert. Weiter erarbeiten sich die Studierenden Fähigkeiten, ihre Ideen reflektiert zu vertreten und professionell zu dokumentieren. Grundkenntnisse der finanziellen Geschäftsabwicklung und der gesetzlichen Rahmenbedingungen runden das Angebot ab.

Der Studiengang Modedesign dauert sechs Semester. Im ersten Studienjahr stehen die Vermittlung eines Grundverständnisses für das weite Feld des Modedesigns sowie handwerkliches Basiswissen im Zentrum. Während des Studiums entstehen mit wachsendem Komplexitätsgrad individuelle Kreationen und Projekte. Das Diplomsemester steht im Zeichen der Entwicklung einer eigenen Kollektion.

Die Dozierenden vertreten eine Vielfalt an gestalterischen Positionen. Sie bieten entsprechend wertvolle Vernetzungsmöglichkeiten.

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Modedesign HF
Zulassungsbedingungen
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht einschlägig, bzw. fachspezifisch sein. Bewerber*innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.

Aufnahmeverfahren
Nach Eingang der Online-Anmeldungen werden die Interessierten zu einer Aufnahmeprüfung eingeladen. Zusammen mit den Ergebnissen der Hausaufgabe, die wir vorgängig gestellt haben, bringen die Eingeladenen ein Motivationsschreiben und aussagekräftige persönliche Arbeiten mit (Mappe oder Portfolio). An der Aufnahmeprüfung gilt es, eine konkrete gestalterische Aufgabe zu lösen. Beurteilt werden die Freude am Experiment, Mut und die Fähigkeit zu konzeptionellem Denken sowie Kreativität, Sorgfalt und Durchhaltevermögen. Während der Aufnahmeprüfung wird ein Aufnahmegespräch geführt. Fällt die Aufnahmeprüfung positiv aus, wird im Anschluss über die definitive Aufnahme entschieden. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5400 Lernstunden, verteilt auf sechs Semester. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden.

Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule
 
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin/dipl.Gestalter HF Produktdesign mit Vertiefungsrichtung Modedesign

Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 8 400.– (= CHF 1 400.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur auch ausserhalb der Unterrichtszeiten sowie die Nutzung der Tutorialplattform Linkedin Learning. Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt.

Berufliche Perspektiven
Freiberufliche*r Modedesigner*in; Assistent*in in Designerteams, in Atelier für individuelle Kund*innen; Mitarbeiter*in in einem Trendbüro, im Handel (Einkauf, Kundenberatung, Merchandising etc.), im Verlagswesen (Moderedaktion, Werbung etc.) oder beim Theater und Film (Ausstattung, Kostüme etc.)
Portfolio
Esther Rieser
Jonathan Callan, Rational Snow, 2002
Wir beschäftigen uns mit den Inhalten und dem Zweck deines Portfolios und definieren das passende Medium für das entsprechende Zielpublikum. Alle Parameter halten wir in einem ansprechenden Gestaltungskonzept fest. Im Zentrum dieses Seminars steht die Vermittlung der eigenen Arbeit. Wir präsentieren entweder ein einzelnes Projekt oder dein gesamtes Schaffen. . Durch die Auseinandersetzung mit den eigenen Bildern und der Frage, welche gestalterischen Mittel diese am geeignetsten und überzeugendsten in eine Form bringen, entstehen individuelle Portfolios. Dabei werden verschiedene Layoutmöglichkeiten diskutiert und mit Indesign umgesetzt. Die gedruckte oder digitale Werkdokumentation verleiht deiner Arbeit einen unverkennbaren Charakter. 

Gemeinsame Lehrveranstaltung der HF Studiengänge Fotografie und Modedesign.
Kleine Geschichte des Dokumentarfilms
Till Brockmann
Nanook oft the North, USA, 1922

Mit der Erfindung des Films begann auch die Aufzeichnung des Faktischen. Kein Dokumentarfilm liefert jedoch eine «Kopie» der Realität, sondern er ist immer ein manipulatorischer Eingriff, sei es aufgrund der unausweichlichen Transformation durch die Filmtechnik, sei es durch die geistige Haltung und Zielsetzung des Filmemachers oder der Filmemacherin.

Das Seminar liefert einen kleinen Überblick über Geschichte, Stilrichtungen, theoretische Positionen und Ästhetik des Dokumentarfilms. Anhand vieler Clips und sieben Filmen sowie einigen Texten, kommen Themen wie Intervention, Beobachtung und Interaktion zur Sprache, werden Dokumentarfilmer wie Robert Flaherty, Richard Leacock, Frederick Wiseman, Jean-Stéphane Bron, Godfrey Reggio oder Errol Morris vorgestellt. Die Filme werden dabei nicht nur als künstlerisches Produkt, sondern auch in ihrer gesellschaftlichen Funktion beleuchtet.

Cultural Studies
Simon Harder
Cultural Studies bieten Konzepte und Methoden an, um sich mit Fragen auseinanderzusetzen, die sich zu Gender, Postkolonialismus, Fremdenfeindlichkeit, Zeitlichkeit, Arbeit, Identität, Geschichtspolitik oder Pop- bzw. Jugendkultur ergeben.

Wie verhalten sich Kunst, Gestaltung, Kultur und Gesellschaft zueinander? Welche Verantwortung habe ich als Kulturproduzent*in? Wie wichtig sind etwa geografische, identitäre oder institutionelle Kontexte? Das Seminar arbeitet kritische Perspektiven zu Machtverhältnissen, zur Herrschaft über Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit oder zu eigenen Handlungsmöglichkeiten heraus. Cultural Studies stellen eine ganze Anzahl Hilfsmittel bereit, um ein besseres Verständnis zu Fragen zu Gender, Postkolonialismus, Fremdenfeindlichkeit, Zeitlichkeit, Arbeit, Identität, Geschichtspolitik oder Pop- bzw. Jugendkultur zu erreichen.

Voraussetzung: Neugier, Interesse und Bereitschaft
Mitbringen: Notizbuch, Schreibzeug
 
Kleidung und der abwesende Körper
Fotografie und Film zeigen Kleidung mehrheitlich am Körper eines Menschen. Für einmal befassen wir uns mit der Thematik von Kleidung und dem abwesenden Körper.

Was können wir mit Kleidung, die sich nicht am Körper befindet, im Bild erzählen? Lässt sich Kleidung überhaupt ohne Körper denken? Gemeinsam diskutieren wir den Gegenstand anhand diverser künstlerischer Positionen und Untersuchungen in den Medien Fotografie und Bewegtbild. Dies ist der Ausgangspunkt für unsere eigenen Erkundigungen in der künstlerischen Praxis. Die Erfahrungen werden wir in der Gruppe auswerten.

Gemeinsame Lehrveranstaltung der HF-Studiengänge Fotografie und Mode
Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
Arbeitspräsentation 1
Anikó Risch
Foto: Nicole Schmidt
In der Semesterpause erarbeitest du anhand deiner im ersten Studienjahr erworbenen Fähigkeiten deine Promotionsarbeit für den Übertritt ins zweite Studienjahr. Die Erkenntnisse, die du im Projekt Accessoires gewonnen hast, nutzst du ebenfalls.

Im Fokus stehen der Gestaltungsprozess und das selbstverantwortliche Arbeiten. Anlässlich der Arbeitspräsentation1 erläuterst du den Produktionsablauf – von der Idee bis zum fertigen Produkt. Anlässlich der Präsentation deiner Arbeit stellst dich den Fragen einer Fachjury. 
Future Fashion – Fashion Futures
Anna-Brigitte Schlittler
Marloes ten Bhömer, „Couture Shoes“
Nachhaltig, individualisiert und personalisiert, feminin, maskulin oder genderless, digital und global: Das Modedesign ist herausgefordert, wie nie zuvor. Welche Zukunft ist möglich, plausibel und wünschenswert?

Sind hochtechnisierte Produktionsverfahren und Materialien zukunftsträchtig? Oder ist eher die Rückkehr zu gemächlichen handwerklichen Prozessen gefragt? Wie wird sich unser äusseres Erscheinungsbild in den nächsten Jahren verändern? Wird Kleidung an Bedeutung gewinnen oder verlieren?

Wir setzen uns mit avancierten Materialien und Outfits auseinander. Wir betrachten die Arbeiten aufstrebende Designer_innen aus Europa und Afrika und wir diskutieren Utopien und Dystopien aus gestalterischer und modetheoretischer Sicht.

Voraussetzung: Kenntnis exemplarischer Positionen des Modedesigns und speziell des spekulativen Designs, selbständige Text– und Bildrecherche inkl. Präsentation, Verfassen kurzer Texte.
 
Formsprache
Anita Vrolijk
Foto: Nicole Schmidt
Du reflektierst deine gestalterischen Arbeiten und stellst dich neuen Herausforderungen in der Entwicklung von Formen und Silhouetten, wie auch andern Entwurfsmethoden.

Durch Analyse deiner Arbeit, vertiefte Recherche und Experiment mit verschiedenen Entwurfstechniken präzisierst du deine gestalterische Handschrift und schärfst dein Verständnis für Form und Kollektionsgedanke. Du entwickelst eine Kleinkollektion von mindestens drei Looks, bei welchen du neu entdeckte Wege ausschöpfst.

Mitbringen: Zeichenutensilien, Arbeitsbuch, Moulure
Diplomkollektion-Fabrikation
Nicole Schmidt
Heiner Wiedemann
Try-Outs Janine Staehlin Foto: Anita Vrolijk
Du setzt deine Kollektionsentwürfe gestalterisch, schnitt– und nähtechnisch um. Im Zentrum des Projekts steht die kreative Weiterentwicklung und die Umsetzung einer eigenständigen Kollektion von mindestens fünf Looks. 
Du setzt deine Kollektionsentwürfe gestalterisch, schnitt– und nähtechnisch um. Im Zentrum des Projekts steht die kreative Weiterentwicklung und die Umsetzung einer eigenständigen Kollektion von mindestens fünf Looks.

Sowohl die Atmosphäre als auch der Materialausdruck und die einheitliche Sprache deiner Kollektion sehr wichtig. Sowohl die Wahl der Materialien als auch der überlegte Umgang mit Verarbeitungsmethoden bestimmen die Atmosphäre und die Sprache deiner Kollektion. Die Einzelteile der zusammengestellten Outfits vermitteln die Kernaussage der Kollektion und sollen Emotionen wecken. Mit einer markanten und klar lesbaren gestalterischen Handschrift erarbeitest du spannende Kreationen. Selbstverantwortliches und stilsicheres Arbeiten stehen im Vordergrund der Realisierung deiner Diplomkollektion.
Flachzeichnung
Monika Amrein
Flachzeichnung: Gilles Treskatsch Foto: Myriam Kaelin
Die Darstellung von Bekleidungsstücken in Form von Flachzeichnungen ist eines der wichtigsten Werkzeuge der Modedesigner*innen.

Grundkenntnisse der Flachzeichnung werden anhand von Entwürfen aus aktuellen Projekten vertieft und bis ins Detail verfeinert. So werden zum Beispiel bei einem Mantel sämtliche schnitttechnische Details in VT (Vorderteil) und RT (Rückenteil) proportional korrekt gezeichnet, mit Detailzeichnungen, Massen und fachlich präzisem Text versehen. Du lernst die Anwendung des Fachjargons, das Erstellen von Masstabellen, die für eine industrielle Produktionskette von äusserster Wichtigkeit sind.

Mitbringen: Zeichenutensilien, Arbeitsbuch
Modedesign HF, Diplomkollektion 2019 
Fokus Kleid im Druck
Anikó Risch
Dan Cermak
Welche Szene, welcher Blickwinkel, welches Licht wird dem Kleid gerecht und welches Layout, welche Schrift kann seine Ausstrahlung verstärken?

Studierende der Studiengänge Mode, Fotografie und Visuelle Gestaltung entwickeln in enger Zusammenarbeit ein Konzept für die fotografische Inszenierung des Kunstkleides, welches im Vorfeld von den Modestudierenden erarbeitet wurde. In einem Druckprodukt wird die visuelle Narration um das Objekt «Kleid» weiterentwickelt, immer mit dem Ziel, den Ausdruck des Kleides optimal zu unterstützen. Die Zusammenarbeit spiegelt die berufliche Realität wieder, in welcher Rollenverteilung und Autorschaft zwischen Designer*in, Fotograf*in und Grafiker*in (Art Director), ausgelotet werden müssen.

Gemeinsame Lehrveranstaltung der HF-Studiengänge Fotografie, Modedesign und Visuelle Gestaltung.
Modedesign HF
Video Diplommodenschau 2018

Die F+F Schule für Kunst und Design präsentiert acht Abschlusskollektionen des Studiengang Modedesign HF Diplomandinnen:

Gina Schmid
Silvia Thielen
Mariana Blank
Solène Toupin
Stephanie Klaproth
Barbara Uxa
Sara Angela Schmid
Emira Destani

Show production & direction: Yannick Aellen & Nicolas Eberhart; Make-up: Team von In-Stage; Hair: Team von Shy + Flo; Fotografie: Claudia Breitschmid, Pascale Florio, Isabel Rotzler, Pamela Castillo; Film: Studiengang Film HF; Fachjury: Zuzana Ponicanova, Ruzica Rajcic

Mit Unterstützung von: Johann Jacob Rieter-Stiftung, Stiftung zur Förderung der Zwirnereiindustrie, S.Eustachius Stiftung, Egon-und-Ingrid-Hug-Stiftung

Farb- und Materialkonzept
Arienne Birchler
Materialien: Vlad Ruegger Foto:Iris Delruby Ruprecht
Die bewusste und im Zeitgeist verankerte, eigenständige Kombination von Farbe und Material bestimmt die Aussage, den Ausdruck und die Stimmung deiner Diplom-Kollektion wesentlich mit. Du gestaltest ein aussagekräftiges Moodboard, um daraus dein persönliche Farb- und Materialthema zu entwickeln.

Das Farb- und Materialkonzept ist für die Entwicklung deiner Diplomkollektion von Relevanz. Mit dem Moodboard entwirfst du raffinierte Stimmungsbilder. Sie sind die Basis für das Farb- und Materialkonzept deiner Diplomkollektion. Inspirierendes Bildmaterial spielt dabei eine wichtige Rolle. Es hilft dir, dein individuelles Farb- und Materialkonzept für deine Diplomkollektion zu erarbeiten.

Mitbringen: Konzept, Zeichenutensilien, Arbeitsbuch
F+F Kurse für experimentelle Gestaltung Zürich – Beginn: 1. Februar 1971
Michael Hiltbrunner
Filmkurs mit Georg Radanowicz und Urs Lüthi, Screenshot, 1972
Die Gründung der F+F Schule 1971 wird an Originalschauplätzen erforscht; mit damals Beteiligten und mit Begriffen der Cultural Studies zu Kultur/Macht/Identität.

Anfang 1971 wurde mit «Kursen für experimentelle Gestaltung» die F+F Schule gegründet. Die «Förderung der kreativen Fähigkeiten und Entwicklung des künstlerischen Ausdrucks in Einzel- und Gruppenarbeit» stand im Zentrum. Aktuelle Gestaltungsmethoden, Wissensvermittlung, Zusammenhänge zwischen Mensch und Umwelt, optisch-akustische-räumliche Gruppenarbeiten waren Hauptthemen. An Originalschauplätzen und mit Unterstützung von damals Beteiligten erforschen die Studierenden Motivation, Ziele und Umsetzung der Gründung der F+F.